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Sich ärgern, wem bringt das was?

Sich ärgern ist eine Tätigkeit die wirklich verboten werden sollte!
Denn was bringt es einen? Was verändert es? Richtig - Nichts! Ausser das ich schlechte Laune und Magenschmerzen habe - mein Ärgerauslöser bleibt völlig ungeschoren (naja bis auf ein paar Beschimpfungen)! Gleiches gilt für Angst und Sorgen, was ändert es wenn ich Angst habe? Klar ich werde geschwächt, habe vieleicht wenig Schlaf und komme völlig gerädert in die angstauslösende Situation, in der ich doch stark sein wollte! Man sollte seine Energie doch für sich und nicht gegen sich nutzen! Ärger, Sorgen und Angst sind genau das Gegenteil, man zerstört sich! Also wieso tut man das? Seine Energie verschwenden?


//edit: Gerade gleich wieder ein Fall von falscher Energieverwendung. Ich gehe an den Kühlschrank und will mir Käse nehmen, die Käsedose samt Inhalt, fällt mir auf dem Boden, natürlich verteilt sich der ganze Käse auf dem Fußboden, ich beginne kurz zu fluchen, - was für eine Verschwendung! Und was hat es gebracht? Aufheben und sich nicht ärgern, wäre doch viel effektiver! Schliesslich bedeutet der Ärger für mich Stress!
hobo - 16. Aug, 16:22

Wir sind doch wohl alle Maschoisten!
Kann Dich gerade heute ganz gut verstehen.
Geht mir ebenso. Wozu? Für nichts und wieder nichts!

NBerlin - 16. Aug, 16:24

Genau! Vertane Lebensenergie und Zeit, die nichts ändert!
Hoffe es geht dir bald wieder besser und das ich dann wieder was zu lesen krieg ;-)
kecaj - 17. Aug, 09:43

Sich über etwas ärgern könnte man auch zum Anlass oder als Anreiz nehmen, eine Situation oder einen Zustand oder eine Sache zu ändern. Ärgern also ein Indikator dafür, daß etwas (subjektiv) nicht stimmt, nicht in Ordnung ist, daß etwas auf die gewohnte Weise nicht funktioniert, einen zum Nachdenken geradezu zwingt und vielleicht tatsächlich Veränderung und Verbesserung in der Folge bringen kann.

Ähnliches gilt meiner Meinung nach für Angst und Sorgen - das sind doch die wichtigsten Instinkte, die man als Mensch hat. Menschen ohne Ängste und Sorgen sehen Charakteren wie George W. Bush oder Edmund Stoiber zum Verwechseln ähnlich, und heißen auch noch so. Man hat "Angst vor" oder man "sorgt sich um (evtl. jemanden)", ich kann daran nichts falsches erkennen - das muß natürlich nicht gleich heißen, daß man Todesängste hat oder sich um das Leben eines lieben Menschen Sorgen machen muß. Da fällt mir gleich noch eine Angst ein, die ruhig hätte vor meiner Zeit abgeschafft werden können: Prüfungsangst ;) --- Aber so ursprüngliche Ängste und Sorgen: daß man Angst vor den Folgen dessen hat, was man selbst tut; oder daß man sich um etwas sorgt (in diesem Sinne), das halte ich eher für positive Mechanismen in unseren Köpfen.

(Ich hab wie immer nur dreimalkluge Ratschläge auf Lager, ich Pappnase: Kopf hoch, in 10 Jahren...kein Hahn!)

NBerlin - 18. Aug, 17:05

Lieber kecaj, es ist nicht unser Ursinstinkt sich so zu ärgern das man ein Magengeschwür bekommt oder andere körperliche Ausfallerscheinungen! Sicher ist Angst/Wut ein Urinstinkt, der uns schützen soll, aber sich darein zu steigern ist heut zutage nicht mehr nötig um zu überleben, ich will auch Angst und Co. gar nicht abschaffen, sondern anregen damit anders umzu gehen! Es kann ja nicht sein, das ich wegen Käse, mehr als 1 Sek fluche, oder wegen offener Rechnungen, nächtelang nicht schlafe und dadurch handlungsunfähig werde...
Sachsenpaule - 17. Aug, 11:19

Was bringt es denn

Was bringt es denn sich zu freuen?
Im Prinzip auch nichts, nur das man sich gut dabei fühlt.
Freude kann man im Moment genießen, und Ärger wenn er vorbei ist.
....Oder man den Käse wieder aufgräumt hat.

NBerlin - 17. Aug, 12:12

Freude bringt was

und zwar ist erwiesen, das Lachen z.B. Glückshormone ausstösst, die sogar heilend für den Körper sein können und Stress abbauen! Ärger/Sorgen/Angst bewirken das Gegenteil und in meinen Fall, die bauchempfindlich ist, krieg ich ne Magenschleimhautentzündung oder noch besser ein Magengeschwür. Das zeigt doch, das Hormone auch körperliche Auswirkungen haben die unsere Gesamtverfassung doch stark beeinflusst...
Sachsenpaule - 17. Aug, 13:20

Sicherlich,

und halb lachend, halb weinend, wie diese berühmte Theatermaske (wie heisst sie? so etwas muss doch einen bestimmten Namen haben), denke ich daran das Menschen gegen diese Sympthome Medikamente nehmen.
Es ist so schön westlich, dir "schlägt was auf den Magen"?
Gut, nimm diese Pille, schnelle Wirkung garantiert....

Wenn wir uns auf Wissenschaft und Kunst beziehen, oder auch das normale Leben, bringt Ärger auch etwas: Wachstum.
Wieviele Bilder wurden wohl von traurigen, verärgerten Menschen gemalt? Wieviele Musikstücke geschrieben (wenn du gerne Radio hörst, achte doch nur eine halbe Stunde lang auf die Texte, wenn du nicht grade diese "der beste Mix Gute Laune Sender" hörst, die sind richtig eckelhaft. Bei den "Witzen" die die Moderatoren machen und dem Gelächter komme ich mir vor wie bei einer Comedysendung mit eingespielten Lachern).

Wie auch immer, mir hilft das auch nicht über den Ärger hinweg, doch das zu wissen ist recht nützlich.
NBerlin - 18. Aug, 16:59

ich sag ja nicht, das es Menschen gibt die Ihre Wut, Angst und Sorgen produktiv umsetzten! Das ist auch der gesündeste Weg damit umzugehen, aber prinzipiell ist Ärger etc. erstmal schädlich für den Körper. Der Geist kann im besten Fall daran wachsen, aber könnte er nicht auch aus einem Ärgerniss lernen, wenn er sich nicht auch noch aufregt?
Das Sachen die passieren (Ärgernisse/Sorgen) Herausforderungen sein können, die einen weiter bringen sag ich ja nicht, ich sage das wenn man sich so richtig ärgert es einen nicht gut tut und einen vieleicht auch die Kraft nimmt, was Positives draus zu machen!

und was ist daran so besonders westlich, das wenn ich mir Sorgen mache, es mir auf den Magen schlägt? ich nehm keine Tabletten dagegen, denn sie lindern nur die Symptome, nicht den Auslöser , ich denke das man mit dem Auslöser anders umgehen muss nicht mit dem Symptomen!