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Monster unter dem Bett

Als Kind gab es bei mir nie Monster unter dem Bett. Es waren eher die Schatten der Möbel in meinem Kinderzimmer, die in meiner Phantasie zu Einbrechern und Monstern mutierten.

Das Bett schien sicher, einfach die Decke über den Kopf ziehen und sich verstecken. Eine Methode die ich auch im späteren Leben für sinnvoll hielt. Wenn die Welt zu viele Monster offenbarte, einfach im Bett verstecken und Decke drüber.

Das Blöde daran, die gefährlichen Monster werden damit nur ausgeblendet und nicht verjagt. So bald man einen Fuß unter der Decke raus steckt, beißt einen vielleicht ein Monster.

Warum hat mir keiner beigebracht, bei Monster-Alarm aufzustehen und das Licht an zu machen? Aufstehen und nach gucken ist nämlich die beste und schnellste Sofort-Maßnahme.

Wie ein Kind, dass gerade das erste Mal das Licht an macht wenn es sich fürchtet, fühle ich mich gerade. Und siehe da, hinter dem gruseligen Schrank ist kein Monster, aber die Schrauben brechen bald aus der Verankerung, was die gruseligen Geräusche erklärt.

Hm, hat jetzt gar nicht weh getan und das mit dem Schrank ist zwar bedrohlich (gerade wenn er direkt neben dem Bett steht), aber wird mich nicht das Leben kosten, sondern wohl eher eine Beule oder besser eine neue Schraube.

So schön meine blühende Phantasie auch ist, manchmal ist es einfach besser aufzustehen, das Licht an zumachen und nach zu schauen. Die Realität offenbart vielleicht auch Schreckliches, aber es sind eigentlich nie Monster unter dem Bett. :-)


Young MC - Bust A Move von hushhush112

Alternative Vertonung: Keine Angst mehr.
Treibgut - 28. Sep, 20:55

Monster

... aber was ist, wenn doch ein Monster unter dem Bett ist? Man sollte eine Strategie haben!

NBerlin - 29. Sep, 08:36

Die Strategie heißt: Licht an, nach gucken. ;-)