Osteinkauf, Bolognese und Insel

Heute konnte ich mir mal vorstellen wie es im Osten war, wenn man einkaufen wollte. Durch den Wasserrohrbruch und die Straßensperrung konnte anscheinend mein Netto nicht beliefert werden. Das Ergebnis war ein fast leerer Supermarkt heute: Kein Obst, kein Gemüse, kein Fleisch und auch sonstige Sortimentslücken.

Zum Glück habe ich genug Vorräte in meinen Tiefkühler und in den Schränken. So brauchte ich kein Fleisch, kein Gemüse und kein Obst. Alles schon früher gekauft. Heute gibt es Spaghetti Bolognese, als Belohnung dafür dass ich endlich mein Portfolio fertig habe. Es ist auch Vorrat für die nächsten Tage, denn da werde ich wohl nicht zum kochen kommen.

Ich lebe schon seit Tagen auf einer Insel durch die Straßensperrung. Ist zwar ganz schön nicht soviel Krach vor dem Fenster zu haben, aber irgendwie auch stressig und blöd wenn man dann nicht hier wegkommt und im Supermarkt Ödnis herrscht.
C. Araxe - 20. Mrz, 20:53

Da gab es damals dann doch mehr, wenn die Aussage „Kein Obst, kein Gemüse, kein Fleisch” korrekt ist. Es gab gewiss nie allumfassend in diesen Bereichen nichts (also wirklich gar nichts) zu kaufen. Das Angebot war eben nur sehr beschränkt.

NBerlin - 20. Mrz, 21:05

Ja die Aussage war richtig, alles leere Regale, dachte erst ich habe die Schliessung des Ladens verpasst. Ja ich weiß es gab Waren in diesem Bereich nur halt eine sehr kleine Auswahl. Also heute gab es in meinem Supermarkt noch ein paar Äpfel und zwei einsame Gurken. Alles andere war aus.
C. Araxe - 20. Mrz, 21:23

Na, hey, dann war es im Osten damals besser, obwohl es mit den Gurken nicht geklappt hätte. ;·)
NBerlin - 20. Mrz, 21:26

Tja ich lebe ja im Osten, dann war es damals wohl besser als jetzt. Die Gurken wollte ich auch gar nicht haben, sie sahen kümmerlich aus.
C. Araxe - 20. Mrz, 21:46

Nö, reine DDR-Zeiten waren nicht unbedingt besser oder teilweise gar nicht. Was aber für mich richtig bereichernd und wichtig war, das war die Wendezeit. Da gab es eine kurze Phase, bei der man sich vorstellen konnte (wollte), dass alles möglich wäre, dass es einen dritten Weg geben könnte. Jenseits vom realexistierenden Sozialismus (was für eine Farce) und jenseits vom kapitalistischen System (kein Kommentar, da selbst erklärend). Und das war ein Freiheitsgefühl, das man sich inzwischen kaum vergegenwärtigen kann.
NBerlin - 21. Mrz, 00:08

Ja da hast du Recht die Wendezeit in Berlin war voller Euphorie und alles schien möglich. Ich bin sehr glücklich diese Zeit in Berlin erlebt zu haben, ich denke es war eine Zeit mit mehr Freiheit und Kreativität, welche ich nie wieder im Leben spüren werde.

Nadine in Berlin

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