Montag, 22. Mai 2017

Ausgeschlafen, fleißig, Cent, Blumen und Papierkriegerin

Ausgeschlafen und wirr geträumt, aber alles verflogen. Gestern doch noch fleißig gewesen und hier geputzt. Sogar die Fenster glänzen jetzt. Heute gehe ich meine alte Praktikumsstelle besuchen, ich freue mich auf die Gesichter und weniger auf das mittelmäßige Mittagsessen dort. Danach vielleicht noch einkaufen, die Vögel müssen umsorgt werden. Meine Sorgenkinder melden sich nicht und ich mache mir Sorgen, aber versuche es auszuhalten. Jeder Cent muss jetzt genau beäugt werden, solange bis das Amt endlich einen neuen Bescheid schickt. Ich hoffe es wird nicht zulange. Noch habe ich nicht alle geforderten Unterlagen. Die Straße vor meinem Fenster rauscht vor sich hin, die Eltern sitzen jetzt im Flieger, ich bleibe hier, gehe arbeiten und kümmere mich um die Blumen, der Hund ist zum Glück woanders. Kämpfe kleine Papierkämpferin, kämpfe.

Sonntag, 21. Mai 2017

Telefon, Ruhetag, Führungszeugnis, Putzfrau und Stille

Guten Morgen, geweckt worden von meinem Festnetztelefon, aber weiter geschlafen. Heute ist Ruhetag, keine Aktion heute. Vielleicht was im Haushalt machen, aber nur vielleicht. Das Wetter ist ganz freundlich. Gestern ist schon mein Führungszeugnis angekommen, keine Einträge, aber das wusste ich ja schon vorher. Jetzt muss ich es nur weiterschicken. Hoffe das mit dem anderen Arbeitgeber erledigt sich von selbst, ich glaube ich habe keine Lust zum Gehalt eines Genesungsbegleiters im Schicht- und Wochenenddienst zu putzen. Als Putzfrau habe ich schon mal deutlich mehr verdient. Ich glaube ich belasse es erstmal bei meinen jetzigen Job. Erstaunliche Stille auf meinen sonstigen Kommunikationskanälen, aber soll mir Recht sein. Eigentlich müsste ich zum Frisör, aber das kann ich mir bis Juli wohl nicht leisten. Auf in den Tag.

Samstag, 20. Mai 2017

Hoffnung

Manchmal serviert der Shuffle genau das richtige Liedgut zur Situation:


Doch noch kurz in Kreuzberg gewesen, werde die Samstags-Schichten übernehmen und war noch bei Lidl einkaufen. Hoffnung, dringend gebraucht.

Schlafen, Putzen, Arbeitsweg und Pollenallergie

Einfach nur schlafen. Viel schlafen. Erst nicht schlafen können und dann 10 Stunden abtauchen in die Traumwelt. Wirr geträumt, aber alles wieder vergessen. Ruhe, Kaffee, Zigarette. Putzen müsste ich mal, aber ich erwarte keinen Besuch, das hat Zeit. Heute kein Sommertag, passt, sonst würde ich mich genötigt fühlen raus zu gehen. Habe mich vorgestern bei IKEA eingedeckt mit Kerzen und erfolgreich und kostenlos die fehlenden Schrauben für mein Bett bestellt. Leere, nicht an das Amt und die drohende finanzielle Katastrophe denken. Nachbarn mit Geld versorgt, obwohl ich es auch nicht habe. Keine Ahnung warum ich meinen Arbeitsweg hin in 30 Minuten schaffe und der Rückweg dann eine Stunde oder länger dauert. Gestern war ok, aber ich musste auch keinen Kassenschluss machen. Die Orchidee in meinem Wohnzimmer blüht, die Eltern verreisen und ich mache dann mal weiter in Berlin. Erstmal Frühstück und dann der Rest, die Pollenallergie macht sich bemerkbar, ich sollte mein Nasenspray nutzen.

Freitag, 19. Mai 2017

Selbstfürsorge

Schluss mit den anderen.
Jetzt bin ich dran.
Ruhe, kein zuhören, kein Weh klagen.
Nur ich.
Selbstfürsorge.

Unbekannter, Bestrafung für Arbeit, Kämpfen und Asozial

Vielen Dank Unbekannter, dass du bei mir am morgen Sturm geklingelt hast ohne zu mir zu wollen. Vielen Dank verficktes Jobcenter, dass obwohl ich ihnen bereits meinen Verdienst mitgeteilt habe sie mir jetzt sämtliche Leistungen streichen, weil ich ja vielleicht von meinen Verdienst leben könnte, auch wenn sie wissen, dass es noch nicht mal für die Miete reicht. Im Juni werde ich also ohne Mietzahlung mittellos da stehen und trotzdem zur Arbeit gehen, das hat man davon, wenn man einen Job ergreift, bei dem man aufstocken muss. Die geforderten Unterlagen werde ich nämlich nicht mehr im Mai bekommen, ich sehe es als Bestrafung für die Arbeitsaufnahme. Aber gut ich bin nicht allein, in meinem Umfeld passiert irgendwie allen gerade Böses, keine Ahnung was Fortuna sich dabei denkt.

Keine Lust heute zur Arbeit zu gehen, wenn man so behandelt wird. Aber ich muss wohl kämpfen, wozu bin ich mir aber nicht so sicher. Ich hätte es einfacher haben können. Der Liebhaber meldet sich derzeit auch nicht und versinkt in seinem Leid, alle meckern und ich stimme jetzt auch ein. Was sind wir für ein Land, indem die Arbeitsaufnahme bestraft wird, Kranken der Arbeitsvertrag gekündigt wird und sich andere krankschreiben lassen müssen, um sich um ihre todkranke Mutter zu kümmern?
Sozial war wohl gestern.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Idiotin

Gestern noch lange telefoniert und meinen Frust los geworden. Was habe ich mir dabei gedacht diesen Job anzunehmen? Aktuell fühle ich mich wie ein Nichtsnutz, keine gute Voraussetzung, um zu einem Vorstellungsgespräch zu gehen. Aber gut immerhin habe ich den Rest des Tages frei, kann ich heute gut gebrauchen. Die Sonne scheint und der Tag grüßt freundlich, alles gut soweit. Keine Lust auf gar nichts, geschweige denn auf mehr Arbeit, was aber der Sinn des heutigen Termins ist. Erstmal duschen und dann weitersehen. Das Leben wird mir schon einen Weg zeigen, bisher ging es immer irgendwie voran. Eigentlich könnte ich mich immer noch hinter meiner Krankheit verstecken, ich frage mich, warum ich es nicht mache. Ich scheine eine Idiotin zu sein.

Nadine in Berlin

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