Kotz die Wand an

Sonntag, 12. März 2017

Hurra die Nachbarin kommt runter!

Gestern Nacht so gegen 1:30 meinte mein Nachbar mal wieder, dass es Zeit für Musik sei. Echt schlechtes Liedgut dröhnte in mein Schlafzimmer, während ich versuchte ein Buch zu lesen. Dazu besoffenes Gequatsche und Gelache. Irgendwann ertönte "Hurra die Welt geht unter!" ein Lied das ich beim ersten Mal gar nicht so schlecht fand, aber wenn man lesen oder schlafen will, dann doch keine gute Beschallung ist. Ich war kurz davor runter zu gehen, bei ihnen zu klingeln und "Hurra die Nachbarin kommt runter" zu schreien. Aber ich lag schon im Bett und wollte mich ungern wieder anziehen, dann halt kein Hurra, aber das nächste Mal ganz bestimmt.

Samstag, 11. März 2017

Diskriminierung

Was soll man von einer Hausverwaltung halten die eine Wohnung kündigt mit der Begründung sie wünsche keine Ausländer und/oder psychisch Erkrankte in ihrem Haus?
Ich finde das ist ein dickes Ding, hochgradig diskriminierend! Der Hausverwaltung würde ich aber mal was erzählen, soweit ist es gekommen in Berlin. Die Betroffene scheint es sich allerdings gefallen zu lassen. :-(

Sonntag, 5. März 2017

Abstand!

Na das war leider nicht so wunderbar. Bin jetzt mies drauf, keinen Bock mir ständig meine Miete vorhalten zu lassen. Aber noch bin ich nicht in der Lage mehr zu zahlen oder umzuziehen. Leider. Ärger mich über meine Situation und dabei mag ich die Wohnung noch nicht mal. Dann habe ich Dreck in der Küche gefunden und das angesprochen, darauf wurde nur erwidert das es bei mir auch dreckig sei. Ich fragte wo, doch es wurde kein Beispiel geliefert. Dann noch Diskussionen über Geschäftsstrategien, die alle in der Sackgasse landeten und weiter Kritik an mir. Vielen Dank, ich hätte den Tag auch schöner verbringen können. Ich will mehr Abstand!

Dienstag, 21. Februar 2017

Emanzipation

Die letzten Jahre hat es mir geholfen, deswegen habe ich es meist gern getan. Naja gern ist vielleicht zuviel gesagt, ohne Anerkennung und Bezahlung zu arbeiten und dabei ständig angemeckert werden ist eigentlich nicht so witzig. Das sehe ich an meinen jetzigen Praktikum, auch keine Bezahlung, aber dafür viel Anerkennung und kein Gemecker. Ich dachte ich hätte keine Wahl, aber ich habe sehr wohl eine Wahl wo ich mich kostenlos engagiere. Ich werde mich wohl emanzipieren müssen, denn sie ist der schlechteste Chef den ich je hatte. Da helfen auch keine kleine Geschenke hier und da, ich bleibe trotzdem arm, an Geld und Selbstwertgefühl. Sie sagt ich soll mich mit einem Ehrenamt nicht ausnutzen lassen, dabei nutzt sie mich aus. Angeblich sei es keine Arbeit die ich mache, weil oft nichts los ist und ich mich dann anders beschäftige. Meine Arbeit ist nichts wert, meine Zeit ist nichts wert, alles selbstverständlich und mein privat Vergnügen. Nur wenn ich viel Geld mache, kommt mal ein Lächeln, das war es dann aber auch. Ich würde ja mehr tun, aber sie gibt das Zepter nicht aus der Hand, will immer alles bestimmen und kontrollieren. Ich bin nicht engagiert deswegen, bin wie gelähmt, werde dumm gehalten und und dumm behandelt. Keinen Bock mehr darauf, es wird Zeit für Emanzipation.

Montag, 23. Januar 2017

Kein Internet und Telefon, danke O2

Heute morgen ging es noch, dann konnte ich plötzlich nichts mehr aufrufen und ein Blick auf den Router verriet mir dass die Internet-Leuchte leider nicht mehr brannte. Anrufen beim Support und gemeinsames Reseten des Routers, doch leider funktionierte das mit der PIN nicht und seitdem leuchtet nicht nur keine Internet-Leuchte, sondern die Info-Leuchte leuchtet dauerhaft rot. Seltsam so ohne Internet, so seltsam dass ich jetzt ein Stundenticket für einen Vodafone Hotspot gelöst habe. Endlich wieder online, wenn auch nur kurz. Angeblich ruft die Technik von O2 bis 23 Uhr zurück, aber obwohl ich bereits vor 12 heute angerufen habe hat mich bis jetzt keiner zurückgerufen. Ätzend. Morgen bin ich nämlich nicht zu Hause und kann nicht die ganze Zeit auf einen Anruf der Technik warten. Warten ist scheiße, kein Internet haben fast eine Katastrophe. Danke O2. :-(

Freitag, 20. Januar 2017

Dumme Zeitverschwendung

Ich lerne es wohl nie, ich Idiotin. :-(

Mittwoch, 4. Januar 2017

Inkompatibel

Warum 8 Uhr? Warum müssen Heizungsableser und Handwerker immer so früh kommen? Haben die was gegen ihr Bett? Oder wieso muss ein ganzer Berufsstand den Rest der Bevölkerung zum frühen Aufstehen animieren? Wieso arbeiten die nicht ab 10 Uhr? Das wäre doch viel anständiger. Aber nein, auch im Winter, wenn es zu dieser Zeit noch dunkel ist, kommen sie in aller Herrgottsfrühe. Was ist so toll daran andere Leute aus den Federn zu klingeln? Die Pyamashow 2017? Und nein meine Laune wird nicht besser, wenn die hier wirklich erst um 10 antanzen, aber ein Zeitfenster von 8-10 festsetzten. Grausam ist das einen dann auch noch 2 Stunden warten zu lassen wenn man dringend wieder in das eigene Bett will. Also eines ist klar, so ein Handwerker oder Ableser kommt mir freiwillig nicht ins Haus, der Wach- und Schlafrhytmus ist einfach inkompatibel.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Krüppel

Was wäre wenn? Wenn ich morgen nicht mehr aufwachen würde? Wenn mich meine Eltern tot in meinen Bett vorfinden würden? Die Waschmaschine umsonst bestellt, die Wohnung in der ich lebe eine Fehlinvestition? Die Tage immer wieder gesagt bekommen dass ich wahrscheinlich lebenslang auf diese scheiß Psychopharmaka angewiesen sein werde. Ein Leben lang krank, für immer, keine zweite Chance. Ich will dieses Leben nicht, ich will mein altes Leben zurück, vor der Psychose. Ich habe das Leben immer geliebt und gelebt und jetzt wer bin ich jetzt? Ein Schatten meiner selbst, ein hilfebedürftiges Wesen, das kotzt mich so sehr an. Es bricht meinen Stolz, lässt mich fremdbestimmt leben. Die Ausbildung auch nur ein Beschäftigungsprogramm für psychische Dauerfälle die viel Geld dafür bezahlen damit sie sich danach in einen Minijob als sogenannte Krankheits-Experten zum Mindestlohn betätigen dürfen. Das ist nicht mein Leben. Sowas wollte ich nie, ich habe mich immer um mich selbst gesorgt, war selten abhängig von öffentlichen Geldern oder gar meinen Eltern. Ich möchte wieder selbstständig sein, ich möchte wieder gesund sein, ich möchte leben und zumindestens theoretisch die Chance haben noch eine Familie zu gründen, aber mit Medikamenten und Krankheit wird das wohl nie möglich sein. Ich bin ein Krüppel.


Montag, 31. Oktober 2016

Sankt Martin und Halloween

Zu meiner Zeit wurde Halloween noch nicht gefeiert. Das war ein amerikanischer Brauch und in den 70er/80er einfach nicht üblich. Wenn wir Süßigkeiten wollten, dann mussten wir auf einen Besuch bei Oma warten, auf Karneval oder auf das Sankt Martin Fest. Ja damals in meiner Jugend wurde der Glaube noch hoch gehalten, zu Sankt Martin rannten wir alle mit Laternen herum, sangen Lieder und klingelten an Türen um mit frommen Gesichtern und Gesang Süßigkeiten zu ergattern.

Heute ist das alles anders, Sankt Martin ist out dafür ist Halloween in. Die Kinder rennen in schreckenserregenden Kostümen herum, klingeln, drohen mit "Süßes oder Saures" und wollen dann als Belohnung ihre Süßigkeiten haben. Irgendwie mache ich da nicht mit, sich scheiße verhalten, nichts bringen und dann auch noch Süßigkeiten dafür haben wollen. Nicht meine Baustelle diese amerikanischen Feste, aber was solls ich werde wohl alt.

Samstag, 29. Oktober 2016

Masochistin

Das Lächeln ist mir heute vergangen, er hat abgesagt, angeblich weil er krank ist. Glaube ihm kein Wort und ärgere mich über mich selber. Warum biete ich nach alldem was passiert ist überhaupt ein Treffen an und lasse mich dann auch noch versetzten? Wie blöd kann man sein? Dann auch noch so dumm gewesen die schlecht gelaunte und gestresste Mutter anzurufen und die volle Meckerdröhnung bekommen. Also an manchen Tagen denke ich doch dass ich Masochistin bin. :-(

Nadine in Berlin

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