Kotz die Wand an

Samstag, 23. September 2017

Schwer, Schleim, Ruhe, Post und Drogerie

Schwer, alles schwer, der Körper fühlt sich an, als wäre er aus Blei gemacht. 11 Stunden geschlafen mit vielen Unterbrechungen. Schleim, überall Schleim und Taschentüchertürme. Mein kleiner großer Plan heute noch zum Baumschulenweg/zur Post zu fahren erscheint mir unmachbar. Ich versuche es mal mit einem Kaffee. Die Krankschreibung muss heute auf jeden Fall noch weg. Keine Ahnung wie ich so morgen wählen gehen soll, nächstes Mal Briefwahl. Die Vögel sind ruhig, als ahnten sie, dass ich meine Ruhe brauche. Die Bude sieht noch ok aus, wer die ganze Zeit im Bett liegt und Dosensuppe isst, macht keinen Dreck. Ich schmecke süß und bitter, mehr aber nicht. Gestern wieder an ihn gedacht, habe ihn jetzt fast einen Monat nicht gesehen und 5 Tage nicht gesprochen. Er befreundet sich mit hübschen Frauen auf Facebook. Facebook wer hat den Scheiß erfunden? Ich glaube ich trinke zu wenig, gestern keine 2 Liter. Duschen wäre eine Maßnahme, vielleicht sehe ich dann aus wie ein Mensch. Post und Drogerie, das muss doch heute drin sein.

Samstag, 17. Juni 2017

Untreue Aggressionen

Irgendwie bin ich die letzten Tage aggressiv. Könnte nur meckern und lästern und musste mir deswegen schon oft auf die Zunge beißen. Schweigen ist Gold, besonders wenn man alles und jeden scheiße findet. Ich glaube ich kotze am meisten über meine Situation die mir nicht gefällt. Ich will arbeiten aber nicht in jeder Position zu jeden Preis. Habe jetzt nach der Ausbildung gar nicht versucht mich in meinen alten Beruf zu bewerben und ärgere mich über mich selbst. Das was ich mir da angelacht habe ist viel Stress für kleines Geld und mein innerer Rebell schreit schon seit mindestens 3 Tagen ziemlich laut. Vielleicht wird es besser, wenn das erste richtige Gehalt kommt, vielleicht erleichtert mich das. Es könnte alles schlimmer sein, aber da ist noch mein Stolz, der derzeit verletzt ist. Keine Ahnung wielange ich als Betreuungsbegleiterin (Aushilfe) arbeiten werde. Vielleicht beruhige ich mich bis Montag wieder, wenn nicht werde ich nächste Woche zu einer Veranstaltung von einem potenziellen Arbeitgeber gehen, kann ja nicht schaden. Ich sollte mir selbst treu sein, das bin ich derzeit nicht.

Montag, 5. Juni 2017

Frustriert

Irgendwie ist die Luft raus. Vielleicht sind es seine Pläne, vielleicht seine bösen Witze. Vielleicht die ganzen Sorgen. Ich bin traurig und trotzdem distanziert. In meinem Kopfkino läuft kein Film. Ich bin enttäuscht und besorgt. Alles was ich getan habe vielleicht sinnlos. Ich möchte es einfach haben, aber nichts ist einfach. Ich will nicht die Mutter sein, nicht das Neutrum. Ich glaube ich bin chancenlos, eine dumme Träumerin. Zuviel gekämpft, um Liebe kämpft man nicht, sie wird verschenkt. Ich bin leer, stürze mich in die Arbeit. Vergessen, aufgeben. Ich melde mich nicht mehr. Alles zu einseitig, alles zu anstrengend und unbefriedigend. Ich bin frustriert.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Idiotin

Gestern noch lange telefoniert und meinen Frust los geworden. Was habe ich mir dabei gedacht diesen Job anzunehmen? Aktuell fühle ich mich wie ein Nichtsnutz, keine gute Voraussetzung, um zu einem Vorstellungsgespräch zu gehen. Aber gut immerhin habe ich den Rest des Tages frei, kann ich heute gut gebrauchen. Die Sonne scheint und der Tag grüßt freundlich, alles gut soweit. Keine Lust auf gar nichts, geschweige denn auf mehr Arbeit, was aber der Sinn des heutigen Termins ist. Erstmal duschen und dann weitersehen. Das Leben wird mir schon einen Weg zeigen, bisher ging es immer irgendwie voran. Eigentlich könnte ich mich immer noch hinter meiner Krankheit verstecken, ich frage mich, warum ich es nicht mache. Ich scheine eine Idiotin zu sein.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Frust

So erfreulich der Morgen, um so frustrierender der restliche Tag. Heute ins kalte Wasser geworfen worden, Fehler gemacht, ignoriert und bevormundet worden. Frust kam auf, zum Feierabend wie der letzte Verlierer gefühlt, da vergeht einen das Lachen. Heute starke Zweifel, ob das die richtige Jobwahl war, um nicht zu sagen habe Lust sofort wieder zu kündigen. Aber zu spät jetzt habe ich das mit dem neuen Job schon bekannt gegeben. Muss da wohl durch, vielleicht kündigen sie mich ja. Frust.

Mittwoch, 26. April 2017

Arschloch

Habe ich es wirklich nötig mit einem unzuverlässigen Arschloch zu arbeiten?
Ich glaube eigentlich nicht und überlege es zu lassen.
Noch so eine Nummer und ich bin raus.
Ich bin zwar arm, aber nicht blöd.
So dringend brauche ich die Kohle nicht.
Arschloch.

Sonntag, 12. März 2017

Hurra die Nachbarin kommt runter!

Gestern Nacht so gegen 1:30 meinte mein Nachbar mal wieder, dass es Zeit für Musik sei. Echt schlechtes Liedgut dröhnte in mein Schlafzimmer, während ich versuchte ein Buch zu lesen. Dazu besoffenes Gequatsche und Gelache. Irgendwann ertönte "Hurra die Welt geht unter!" ein Lied das ich beim ersten Mal gar nicht so schlecht fand, aber wenn man lesen oder schlafen will, dann doch keine gute Beschallung ist. Ich war kurz davor runter zu gehen, bei ihnen zu klingeln und "Hurra die Nachbarin kommt runter" zu schreien. Aber ich lag schon im Bett und wollte mich ungern wieder anziehen, dann halt kein Hurra, aber das nächste Mal ganz bestimmt.

Samstag, 11. März 2017

Diskriminierung

Was soll man von einer Hausverwaltung halten die eine Wohnung kündigt mit der Begründung sie wünsche keine Ausländer und/oder psychisch Erkrankte in ihrem Haus?
Ich finde das ist ein dickes Ding, hochgradig diskriminierend! Der Hausverwaltung würde ich aber mal was erzählen, soweit ist es gekommen in Berlin. Die Betroffene scheint es sich allerdings gefallen zu lassen. :-(

Sonntag, 5. März 2017

Abstand!

Na das war leider nicht so wunderbar. Bin jetzt mies drauf, keinen Bock mir ständig meine Miete vorhalten zu lassen. Aber noch bin ich nicht in der Lage mehr zu zahlen oder umzuziehen. Leider. Ärger mich über meine Situation und dabei mag ich die Wohnung noch nicht mal. Dann habe ich Dreck in der Küche gefunden und das angesprochen, darauf wurde nur erwidert das es bei mir auch dreckig sei. Ich fragte wo, doch es wurde kein Beispiel geliefert. Dann noch Diskussionen über Geschäftsstrategien, die alle in der Sackgasse landeten und weiter Kritik an mir. Vielen Dank, ich hätte den Tag auch schöner verbringen können. Ich will mehr Abstand!

Dienstag, 21. Februar 2017

Emanzipation

Die letzten Jahre hat es mir geholfen, deswegen habe ich es meist gern getan. Naja gern ist vielleicht zuviel gesagt, ohne Anerkennung und Bezahlung zu arbeiten und dabei ständig angemeckert werden ist eigentlich nicht so witzig. Das sehe ich an meinen jetzigen Praktikum, auch keine Bezahlung, aber dafür viel Anerkennung und kein Gemecker. Ich dachte ich hätte keine Wahl, aber ich habe sehr wohl eine Wahl wo ich mich kostenlos engagiere. Ich werde mich wohl emanzipieren müssen, denn sie ist der schlechteste Chef den ich je hatte. Da helfen auch keine kleine Geschenke hier und da, ich bleibe trotzdem arm, an Geld und Selbstwertgefühl. Sie sagt ich soll mich mit einem Ehrenamt nicht ausnutzen lassen, dabei nutzt sie mich aus. Angeblich sei es keine Arbeit die ich mache, weil oft nichts los ist und ich mich dann anders beschäftige. Meine Arbeit ist nichts wert, meine Zeit ist nichts wert, alles selbstverständlich und mein privat Vergnügen. Nur wenn ich viel Geld mache, kommt mal ein Lächeln, das war es dann aber auch. Ich würde ja mehr tun, aber sie gibt das Zepter nicht aus der Hand, will immer alles bestimmen und kontrollieren. Ich bin nicht engagiert deswegen, bin wie gelähmt, werde dumm gehalten und und dumm behandelt. Keinen Bock mehr darauf, es wird Zeit für Emanzipation.

Nadine in Berlin

Nadine in Berlin

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