Ich bin dagegen

Freitag, 29. September 2017

Der pessimistische persönliche Trainer

Der pessimistische persönliche Trainer ist vielen vielleicht auch bekannt als negative Stimme im Kopf. Egal was man macht, die Stimme sagt: "Du kannst das nicht!". Diese Stimme macht einen alles madig, du bist hässlich, du bist dumm, du bist es nicht wert, du hast es nicht verdient. Klein macht einen diese Stimme und sie schürt Selbsthass. Ich kenne viele die so einen Trainer haben, der ihnen immer wieder ihr Glück zerstört. Auch ich habe so ein Arschloch an meiner Seite. Alles was ich mache ist nicht gut genug, alles was ich bin ist Müll. Dieser Trainer ist zerstörerisch und nimmt einen alles. Das Ergebnis sind unglückliche, unselbstbewusste Menschen die schnell mal in Neid verfallen. Das Leben der anderen sieht soviel glücklicher und perfekter aus, was aber oft nicht der Fall ist. Ich möchte dazu die Ärzte zitieren: "Du denkst die anderen wären glücklich nur, weil du sie nie weinen siehst." Ich denke die anderen haben auch so einen verfickten Trainer, nur vielleicht haben sie ihn besser im Griff. Es gilt diesen Trainer/dieser Stimme das Maul zu stopfen, ihn/sie nicht regieren zu lassen und so oft es geht zu widersprechen. Ich weiß nicht, ob ich ihn jemals loswerde diesen Trainer, aber ich wehre mich so oft es geht, denn ich brauche ihn nicht, warum sollte ich ihm also gefallen wollen?

Freitag, 22. September 2017

...

Donnerstag, 21. September 2017

Alles blöd

Ergebe dich du bist umzingelt! Viel geschlafen und ich habe den Eindruck es wird stündlich schlimmer. Fieber, Nase dicht und alle Gelenke tun weh. Alle Termine für heute abgesagt, ich vermute morgen wird es auch nichts. Husten bleibt bisher aus, das einzig Gute ist, dass ich keinen Appetit habe und auch nicht so gern rauchen mag. Das Blöde ist morgen haben kaum Ärzte auf oder nur ganz früh, gut wenn ich früh schlafe geht es vielleicht. Dick angezogen, ich schlafe mit Pulli, Schal, Jogginghose und Socken. Habe ein unheimlich schlechtes Gewissen wegen Arbeit, aber es geht einfach nicht. Taschentücher türmen sich ich hoffe das geht bald vorbei. Der Haushalt sieht auch nicht so toll aus, aber keine Kraft, das Einkaufen heute war schon eine Tortur. Das ist halt der Nachteil am Single-Leben, wenn man krank ist, kocht, putzt und kauft keiner für einen ein. Alles blöd.

Samstag, 29. Juli 2017

Früh, Dämonen und Kopf

Zu früh wach, immerhin ist Wochenende. Aber er geht arbeiten und obwohl er sehr ruhig am morgen ist und ich gar nicht gehört habe wie er gegangen ist, bin ich trotzdem wach. Na ja vielleicht lege ich mich gleich wieder hin, heute wartet nichts auf mich.

Das einzige was mir derzeit Sorgen macht ist mein Hang zur Perfektion auf der Arbeit, dem ich nicht gerecht werde. Das sollte ich schnellstmöglich wieder einstellen, denn ich war schon mal so und habe mich dabei tot und krank gearbeitet.

Das ist ein alter Teil meiner Persönlichkeit, auf den ich gut verzichten könnte, aber er ist wieder da. Dieser alte Teil meiner Persönlichkeit hat auch tierisch Schiss vor einer Kündigung, ich wünschte ich könnte diesen Dämonen verdammen. Ist nicht witzig ständig auf jedes Detail zu achten und sich als Versagerin zu fühlen. Ich wünsche mir mehr Gelassenheit, immerhin bin ich erst 2,5 Monate dabei und muss noch nicht alles in Perfektion machen. Bloß nicht den Kopf verlieren!


Montag, 24. Juli 2017

Schlecht geschlafen und Fehler

Schlecht geschlafen. Ständig wach. Unwohlsein wegen meinen Mitbewohner. Gestern habe ich Angst bekommen, er war so aggressiv. Ich denke ich muss bald ein Gespräch führen über den Auszug, nicht nur wegen den Kosten. Eine neue Arbeitswoche wartet und er schläft statt beim Sozialamt zu stehen. Keine Ahnung wie das weitergehen soll. Ich fühle mich unwohl. Vorbei die Zeit der rosa Brille, es war ein Fehler. Ich hoffe ich kann das alles friedlich und schnell lösen. Auf in den Tag.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Kopflastig

Kaum arbeite ich ein paar Wochen, fängt der Perfektionismus wieder an. Ich mache mir Sorgen, habe Angst die Arbeit zu verlieren, weil ich noch nichts alles bewältigen und lösen kann, wie ich es von mir erwarte. Ich habe keine Ahnung was die anderen von mir erwarten und das macht mich unruhig. "Ich denk, denk, denk, denk, denk zu viel
es wär gut, wenn mein Hirn aus dem Fenster fiel (...)."

Freitag, 19. Mai 2017

Unbekannter, Bestrafung für Arbeit, Kämpfen und Asozial

Vielen Dank Unbekannter, dass du bei mir am morgen Sturm geklingelt hast ohne zu mir zu wollen. Vielen Dank verficktes Jobcenter, dass obwohl ich ihnen bereits meinen Verdienst mitgeteilt habe sie mir jetzt sämtliche Leistungen streichen, weil ich ja vielleicht von meinen Verdienst leben könnte, auch wenn sie wissen, dass es noch nicht mal für die Miete reicht. Im Juni werde ich also ohne Mietzahlung mittellos da stehen und trotzdem zur Arbeit gehen, das hat man davon, wenn man einen Job ergreift, bei dem man aufstocken muss. Die geforderten Unterlagen werde ich nämlich nicht mehr im Mai bekommen, ich sehe es als Bestrafung für die Arbeitsaufnahme. Aber gut ich bin nicht allein, in meinem Umfeld passiert irgendwie allen gerade Böses, keine Ahnung was Fortuna sich dabei denkt.

Keine Lust heute zur Arbeit zu gehen, wenn man so behandelt wird. Aber ich muss wohl kämpfen, wozu bin ich mir aber nicht so sicher. Ich hätte es einfacher haben können. Der Liebhaber meldet sich derzeit auch nicht und versinkt in seinem Leid, alle meckern und ich stimme jetzt auch ein. Was sind wir für ein Land, indem die Arbeitsaufnahme bestraft wird, Kranken der Arbeitsvertrag gekündigt wird und sich andere krankschreiben lassen müssen, um sich um ihre todkranke Mutter zu kümmern?
Sozial war wohl gestern.

Montag, 17. April 2017

Krank, gesund, krank, gesund

Krank, gesund, krank, gesund. Es ist seltsam zu Menschen Kontakt zu haben, die ich zum Höhepunkt meiner Krankheit kennengelernt habe und die jetzt immer noch krank sind. Da werde ich gefragt, ob ich betreut werde oder betreut arbeite. Nein werde ich nicht, im Gegenteil in Zukunft werde ich wahrscheinlich bei der Arbeit betreuen und nicht andersrum. Das ist seltsam, ich könnte jetzt theoretisch meine Freunde von damals betreuen, mich für jedes Wort mit ihnen bezahlen lassen, aber das mache ich natürlich nicht. Es hat halt nicht jeder das Glück wieder so stabil und gesund zu werden wie ich. Aber sehe ich meine Freunde macht mich das nicht glücklich, ich finde es schade, dass die Krankheit bei ihnen gesiegt hat und ein Daueraufenthaltsrecht in ihrem Leben hat. Das macht mich eher traurig als glücklich. Gut manchmal muss man sich halt mit den kleinen Siegen zufrieden geben, dass jemand zum Beispiel seit Jahren nicht mehr in der Klinik war und stabil genug ist einen Zuverdienstjob durchzuhalten. Das Leben ist halt nicht immer nett zu den Menschen und die Krankheit schon mal gar nicht. Krank, gesund, krank, gesund und Punkt.

Sonntag, 16. April 2017

Geheimnisse

Es ist schwierig für mich Geheimnisse zu haben, besonders solche die ich noch nicht mal mit der besten Freundin teilen kann. Dabei teile ich eigentlich alles mit ihr. Weil ich mich schäme, ekle, aber es beschäftigt mich. Ich würde gern darüber reden, aber ich weiß nicht mit wem. Auch hier geht das nicht. Ich glaube ich brauche Zeit, reichlich Zeit um damit klar zu kommen. Vielleicht war es nur ein Zufall, ein Unfall, aber vielleicht war es auch Absicht. Das erste kann ich vergeben, das zweite nicht.

Donnerstag, 13. April 2017

Hilfe

Nicht das erste Mal in meinen Leben, dass Menschen nur mit mir zu tun haben wollen, solange ich ihnen helfen kann. Doch ich habe nichts dazugelernt und falle immer wieder darauf rein. Gut schuld ist auch das Helfersyndrom, doch wenn sie zu mir kommen dann wollen sie nicht mich, sie nutzen mich aus, solange es geht oder solange es nötig ist.

Das ist traurig und knabbert an meinem Selbstbewusstsein. Vielleicht jetzt doch den richtigen Job erlernt, helfen, aber dafür bezahlt werden. Dann kann es mir schnuppe sein, wenn sie mich danach fallen lassen. Vielleicht die bessere Art sein Helfersyndrom auszuleben.

Nadine in Berlin

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