Ich bin dagegen

Sonntag, 22. April 2018

Alpträume, Behörden-Mikado und Passierschein

Was für eine Nacht, Alpträume, die so heftig waren, dass ich, mitten in der Nacht, mit einem Hilfeschrei aufwachte. Was genau ich geträumt habe weiß ich nicht mehr, aber es spricht für meine Gemütslage. Gestern gleich 4 Briefe vom Jobcenter bekommen, die gute Nachricht: Ich habe eine ungekürzte Bewilligung für weitere 6 Monate, die schlechte Nachricht ich soll zum Arbeitsamt gehen und prüfen lassen, ob ich einen Anspruch auf Arbeitslosengeld habe. Behörden-Mikado, es könnte ja sein, dass die Zuständigkeit geendet hat. Das wird anstrengend, wenn ich Montagfrüh vor der Arbeit noch zum Amt muss. Außerdem wollen sie Unterlagen, die ich nicht habe, keine Ahnung wie ich das alles schaffen soll. Ich will so dringend Ruhe, doch ich bekomme sie derzeit nicht, heute wieder Familientag, ich habe keine Lust, weil es mir einfach zu viel ist. Der Haushalt sieht chaotisch aus, das frische Essen habe ich eingefroren, weil einfach keine Zeit zum Kochen und putzen war. Wird Zeit dass ich da raus komme, raus aus meinem alten Job und raus auf dem Behörden-Mikado, ich will doch nur meinen Passierschein:

Mittwoch, 14. März 2018

Trauer und Freude

Dieser scheiß Tod! Wer hat den Klienten von mir einfach erlaubt zu sterben? Besonders die, mit denen ich viel zu tun hatte? Seit heute Mittag habe ich einen Kloß im Hals, aber ich kann nicht weinen. Alles sah so gut aus die letzten Monate, es ging aufwärts mit den Klienten und Lebenslust machte sich wieder breit, doch jetzt der Tod, einfach so. Schon der zweite Tod in nur 10 Monaten Beruf. Darauf hat mich niemand in der Ausbildung vorbereitet, das sie sterben könnten, die Menschen die man versucht aufzubauen. Gut vielleicht auch naiv von mir zu glauben, dass kranke Menschen mit vielen Problemen ewig leben. Mal sehen, ob ich lernen kann damit zu leben, aber wer will schon mit dem Tod im Nacken leben?

Auf dem Weg nach Hause traurige Musik gehört und fast angefangen zu heulen, zu viele Menschen gehen in meinen Leben. Wenn ich jemanden gern habe oder sogar liebe erwarte ich dass die Personen bleiben, und zwar mindestens solange wie ich lebe. Aber der liebe Gott kümmert sich nicht um die egoistischen Wünsche von klein Nadine.

Zu Hause dann nicht geheult, sondern gefreut, auf meine Bewerbung von gestern habe ich bereits eine Antwort und Einladung zum Bewerbungsgespräch erhalten. Das wäre klasse, wenn das klappt, ich will dem Jobcenter endlich Tschüss sagen und ja ich möchte sozial arbeiten, nur sterben sollten bitte nicht so viele.

Freitag, 9. Februar 2018

Das Ende von Twoday

Hat jetzt ein Datum. Am 31.5.2018 wird alles vorbei sein. Ich trauere. Ich habe es erst durch Weltentanz gelesen und kann es immer nóch nicht fassen. Fast 13 Jahre war das hier mein zu Hause und meine Gemeinde und jetzt muss ich endgültig umziehen und auf Wiedersehen sagen. Es wird mir fehlen, das weiß ich jetzt schon. Es ist zwar dank Paraflyer alles auf Wordpress gesichert, aber Wordpress hat nicht so eine Gemeinde wie hier. Ich werde euch vermissen und weiter zweifach posten bis zum Todesdatum.
Ich bin sehr traurig, ja sogar Tränen kullern. :-(


Sonntag, 7. Januar 2018

Baustelle oder Todestag Twoday?

Leben auf einer Baustelle, das ist wohl mein Blog bei Twoday. Gerade erstmal einen Schock bekommen, weil sich nichts von Twoday aufrufen ließ, wegen einem heute abgelaufenen Sicherheitszertifikat. Vermute das bleibt dann erstmal so, denn ich erwarte nicht das irgendwer von Twoday das heute oder überhaupt zeitnah repariert. Habe eine Ausnahme für das abgelaufene Zertifikat hinzugefügt, um überhaupt zugreifen zu können. Aber die Navigation fliegt hier herum, die Kopfgrafik fehlt und auch die Blogicons fehlen. Bitte lass heute nicht der Todestag von Twoday sein, ich liebe mein altes Wohnzimmer und besonders seine Besucher. Gut ich habe schon länger ein alternatives Wohnzimmer, aber es scheint im falschen Kiez zu liegen, denn sie Stammgäste von hier waren dort noch nie gesehen. Bitte liebe Betreiber und Techniker, kümmert euch!

Samstag, 2. Dezember 2017

Kleidergrößen Zeitverschwendung

Worüber ich mich immer wieder aufregen könnte sind Menschen die einen Laden betreten und nicht wissen welche Kleidergröße sie haben. Das Problem ist, sie wissen nicht dass sie ihre Kleidergröße nicht kennen. Würden sie ehrlich dazu stehen, dass sie keine Ahnung von ihrer Kleidergröße haben, könnte man sie beraten und passende Kleidung finden. Doch nicht mit den Kandidaten die hereinkommen und behaupten sie hätten diese oder jene Größe.

Mein geschultes Auge und auch meine Erfahrungen wissen genau, dass das nicht stimmen kann. So einen Kunden zu beraten ist Zeitverschwendung und unnötiger Stress, denn die meisten sehen nicht ein dass sie halt nicht die angesagte Größe haben. Man zeigt ihnen Kleidung in ihrer Wunschgröße und dann heißt es zu groß, obwohl es eigentlich zu klein ist. Dann ist man todesmutig und zeigt ihnen Kleidung in ihrer eigentlichen Größe und dann wird behauptet viel zu groß, obwohl es optimal passen würde.

Es macht auch keinen Sinn diese Leute anprobieren zu lassen, damit sie vielleicht selber sehen welche Größe sie tatsächlich haben. Das Ergebnis sind durchwühlte Regale und massenhaft Kleidung in der falschen Größe zum Wegräumen. Kaufen werden diese Kunden nichts, denn sie werden enttäuscht sein, dass ihre Wunschgröße nicht passt und vielleicht noch dem Laden oder der Verkäuferin die Schuld geben das nichts gepasst hat. Auch mit dem größten Feingefühl ist es schwierig so eine Situation mit einem Kauf zu beenden. Trotzdem lächle ich immer, berate und räume danach alles wieder weg. Irgendwie ist das aber Zeitverschwendung, aber der Kunde hat halt immer Recht.

Donnerstag, 23. November 2017

Weichei!

Heute in der übervollen U-Bahn angepöbelt worden. Nach ein paar Stationen stehen konnte ich einen Sitzplatz ergattern und setzte mich. Vor mir stellte sich ein Mann ab und positionierte seinen Rucksack auf meinen Schuhen. Ich sagte nichts, so ist es halt in den vollen öffentlichen Verkehrsmitteln. Irgendwann musste ich raus und versuchte möglich elegant meine Füße von seinen Rucksack zu befreien, ohne darauf zu treten. Dabei habe ich wohl seinen Fuß gestreift, denn er machte keine Anstalten mir Platz zu machen. Dann schrie er mir hinterher: Das war mein Fuß, das war mein Fuß! Wo kam der denn her? Sicher nicht aus Berlin. Wenn ich mich jedes Mal beschweren würde, wenn in den vollen öffentlichen Verkehrsmittel jemand auf meinen Fuß tritt, mir den Ellbogen in die Rippen rammt oder mich sonst irgendwie berührt, hätte ich den ganzen Tag zu tun. Ist vielleicht nicht so schön an Berlin, diese Rücksichtslosigkeit, aber es gehört dazu und ich habe gelernt damit zu leben. Der war auf jeden Fall nicht von hier. Weichei!

Freitag, 29. September 2017

Der pessimistische persönliche Trainer

Der pessimistische persönliche Trainer ist vielen vielleicht auch bekannt als negative Stimme im Kopf. Egal was man macht, die Stimme sagt: "Du kannst das nicht!". Diese Stimme macht einen alles madig, du bist hässlich, du bist dumm, du bist es nicht wert, du hast es nicht verdient. Klein macht einen diese Stimme und sie schürt Selbsthass. Ich kenne viele die so einen Trainer haben, der ihnen immer wieder ihr Glück zerstört. Auch ich habe so ein Arschloch an meiner Seite. Alles was ich mache ist nicht gut genug, alles was ich bin ist Müll. Dieser Trainer ist zerstörerisch und nimmt einen alles. Das Ergebnis sind unglückliche, unselbstbewusste Menschen die schnell mal in Neid verfallen. Das Leben der anderen sieht soviel glücklicher und perfekter aus, was aber oft nicht der Fall ist. Ich möchte dazu die Ärzte zitieren: "Du denkst die anderen wären glücklich nur, weil du sie nie weinen siehst." Ich denke die anderen haben auch so einen verfickten Trainer, nur vielleicht haben sie ihn besser im Griff. Es gilt diesen Trainer/dieser Stimme das Maul zu stopfen, ihn/sie nicht regieren zu lassen und so oft es geht zu widersprechen. Ich weiß nicht, ob ich ihn jemals loswerde diesen Trainer, aber ich wehre mich so oft es geht, denn ich brauche ihn nicht, warum sollte ich ihm also gefallen wollen?

Freitag, 22. September 2017

...

Donnerstag, 21. September 2017

Alles blöd

Ergebe dich du bist umzingelt! Viel geschlafen und ich habe den Eindruck es wird stündlich schlimmer. Fieber, Nase dicht und alle Gelenke tun weh. Alle Termine für heute abgesagt, ich vermute morgen wird es auch nichts. Husten bleibt bisher aus, das einzig Gute ist, dass ich keinen Appetit habe und auch nicht so gern rauchen mag. Das Blöde ist morgen haben kaum Ärzte auf oder nur ganz früh, gut wenn ich früh schlafe geht es vielleicht. Dick angezogen, ich schlafe mit Pulli, Schal, Jogginghose und Socken. Habe ein unheimlich schlechtes Gewissen wegen Arbeit, aber es geht einfach nicht. Taschentücher türmen sich ich hoffe das geht bald vorbei. Der Haushalt sieht auch nicht so toll aus, aber keine Kraft, das Einkaufen heute war schon eine Tortur. Das ist halt der Nachteil am Single-Leben, wenn man krank ist, kocht, putzt und kauft keiner für einen ein. Alles blöd.

Samstag, 29. Juli 2017

Früh, Dämonen und Kopf

Zu früh wach, immerhin ist Wochenende. Aber er geht arbeiten und obwohl er sehr ruhig am morgen ist und ich gar nicht gehört habe wie er gegangen ist, bin ich trotzdem wach. Na ja vielleicht lege ich mich gleich wieder hin, heute wartet nichts auf mich.

Das einzige was mir derzeit Sorgen macht ist mein Hang zur Perfektion auf der Arbeit, dem ich nicht gerecht werde. Das sollte ich schnellstmöglich wieder einstellen, denn ich war schon mal so und habe mich dabei tot und krank gearbeitet.

Das ist ein alter Teil meiner Persönlichkeit, auf den ich gut verzichten könnte, aber er ist wieder da. Dieser alte Teil meiner Persönlichkeit hat auch tierisch Schiss vor einer Kündigung, ich wünschte ich könnte diesen Dämonen verdammen. Ist nicht witzig ständig auf jedes Detail zu achten und sich als Versagerin zu fühlen. Ich wünsche mir mehr Gelassenheit, immerhin bin ich erst 2,5 Monate dabei und muss noch nicht alles in Perfektion machen. Bloß nicht den Kopf verlieren!


Nadine in Berlin

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