Aus dem Leben

Freitag, 20. Oktober 2017

Komischer Tag, Fragen, Helfen, Schwarz und Einsamkeit

Komischer Tag gestern, vier Stunden ohne Rauchen und Pause im Büro ausgehalten und mich glaube ich nicht mit Ruhm bekleckert, mein Betreuer war erstaunt über meine vielen Fragen, aber wenn ich wo arbeite, möchte ich auch das Geschäftskonzept verstehen. Danach Fortbildung, dieses Mal hat es sich wirklich für mich gelohnt, denn ich glaube ich habe verstanden, was ich beim Helfen falsch mache. Spät zu Hause gewesen und einen gerade noch so akzeptablen Döner am Schlesischen Tor gegessen. Zu Hause dann noch 1–2 Stunden Fernsehen und dann ab ins Bett. Morgens wach geworden von Schmerzen, es ist mal wieder so weit, der Trauermarsch um das Ei des Monats. Heute Beerdigung, am Arsch der Welt, aber Friedhöfe glänzen halt selten durch ihre zentrale Lage. Ist traurig einen jungen Menschen ins Jenseits zu begleiten, auch wenn er sehr krank war. Bekleidung sollte heute kein Problem sein, denn ich trage eh viel Schwarz. Bin gespannt, wie es wird und ob ich weinen werde, bisher habe ich nicht geweint. Ich hoffe, ich kann auch den Klienten helfen, die auch kommen werden und wenn es nur ist gemeinsam mit ihnen zurück nach Schöneberg zu fahren. Eine intensive Woche für mich, reguläre Arbeit, neue Arbeit, Beerdigung und morgen noch Ladenvertretung in Kreuzberg, ich denke morgen bin ich bereit für Einsamkeit.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Kalt, Telefon-Marketing, Beerdigung und das Leben

Kalt ist es geworden, war wohl heute Nacht keine gute Entscheidung die Fenster auf Kippe aufzulassen. Heute Morgen grüßten 17 Grad in der Bude, da heißt es wohl besser Fenster zu. Ansonsten scheinen die Telefon Marketing Leute meine Festnetznummer wieder für sich entdeckt zu haben, gestern ein Anruf aus Westdeutschland und heute Morgen aus Spanien, zum Glück habe ich eine Rufnummernanzeige. Grau sieht es aus, kein Tag wo man Lust hat das Haus zu verlassen, aber ich werde das Haus verlassen, denn es wartet Arbeit und eine Fortbildung auf mich. Morgen Beerdigung meines Klienten, ich werde hingehen, vielleicht hilft es mir. Die letzte Beerdigung, auf der ich war, war die von meinen Nachbarn, das ist jetzt 8 Jahre her. Ganz so dramatisch ist es dieses Mal nicht, aber trotzdem sehr traurig. Gestern habe ich mich noch auf die Arbeit heute gefreut, heute ist die Freude nicht so groß, hoffe das liegt nur am Wetter und der Beerdigung. Mir geht es gut, ich lebe, arbeite und habe Freunde und Familie, das ist mir jetzt mal wieder klar. Gestern hat sich ergeben, dass eine ehemalige Kollegin von mir wohl gerne eine Freundin wäre, das hat mich erstaunt. Schauen wir mal wohin mich der Tag und das Leben führt, meine Zeit ist noch nicht abgelaufen.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Mittwoch, Rumänien, Jobs und Turbo

Mittwoch, ausschlafen und Kaffee trinken. Wird ein hektischer Tag heute, darf viel herum reisen, aber es findet heute auch ein Entlastungsgespräch statt, welches ich auf gar keinen Fall verpassen möchte. Sollen sie mir mal erklären, wie oft der Tod in meinen neuen Beruf üblich ist. Langsam mache ich mir Sorgen um die beste Freundin, sie meldet sich nicht und ich bekomme mittlerweile Befürchtungen, ob es so eine gute Idee war als allein reisende Frau nach Rumänien zu einem Verehrer zu fahren. Ich hoffe, sie meldet sich bald.

Morgen mein großer Tag im neuen/alten Beruf, es ist erstaunlich wie viel Wissen und Routine nach all den Jahren noch vorhanden ist, es ist so, als hätte dieses Wissen einfach Winterschlaf gehalten und würde jetzt wieder erwachen. Das zu fühlen ist wunderbar für mein Ego, ich bin Fachfrau und darf endlich wieder auf dem Arbeitsspielplatz mitmischen. Im neuen Beruf bekomme ich zwar mittlerweile auch Routine, aber da habe ich halt bisher keine jahrelange Erfahrung mit großen Erfolgen.

Es passt mir auch sehr gut dass ich erstmal nur ein paar Stunden die Woche im alten Beruf arbeite, da reicht dann zwar das Geld nicht, aber ich denke für den Moment ist es besser wenn ich weniger Stunden mache, ich werde dieses Jahr nicht mehr versuchen mir mehr Arbeit an Land zu ziehen. Ich lebe eh schon den Turbo mit meinen Weg zurück in den Beruf und in die Selbstständigkeit, zu mindestens, wenn man andere Erkrankte und deren Betreuer fragt.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Frühaufsteher-Tag, Verantwortung, volle Woche und Streik

Das hat ja ganz gut geklappt, um Mitternacht einschlafen und um 7 wach sein. So ein Frühaufsteher-Tag nach einem langen Wochenende ist schon fies. Aber gut ich will nicht meckern, es ist mein einziger Tag, an dem ich früh aufstehe. Zeit für den Kaffee und für den Blog, ja deswegen stehe ich noch früher auf. Im Postfach nichts los, es ist noch zu früh für meine Kontakte. Es ist komisch heute früh allein zu sein im Laden, der übliche Klient wird nicht kommen, denn er ist tot. Keine Ahnung, ob ich mich an den Tod gewöhnen kann, aber er scheint wohl dazu zu gehören zu meinen neuen Job. Dagegen war mein alter Job lockerer, ja viel Arbeit und Stress, aber keine Verantwortung für Firmengebäude und kein Tod. Diese Woche wird voll, von Dienstag bis Samstag volles Programm, mal sehen wie ich das meistern werde. Die Probleme letzte Woche eine geöffnete Postfiliale zu finden haben sich noch mit Streik erklärt, ich hoffe diese Woche streiken sie nicht. Auf in die Woche, es wird schon alles gut.

Montag, 16. Oktober 2017

Ausschlafen, Jacke, Job, Gesundheit und traumhafter Herbst

Montag mit ausschlafen, sehr schön. Morgens nur wach gewesen um zu pinkeln und wieder hingelegt. Gestern auf dem Flohmarkt reiche Beute gemacht, auch für mich, ich habe eine neue schwarze Jacke für nur 7 Euro ergattern können. Das frühe aufstehen hat sich also gelohnt. Die vom Texterjob haben sich doch noch gemeldet, ich soll kommen, dabei dachte ich schon, das hat sich erledigt. Komischerweise bin ich jetzt gar nicht so glücklich darüber, aber gut ein bisschen Freude ist schon vorhanden. Ich glaube ich brauchte nur eine Woche länger, um mich von der Krankheit zu erholen, normal bei einer richtigen Grippe sind 3–4 Wochen und ich war keine 14 Tage krank geschrieben. Erst jetzt fühle ich mich wieder gesund, ohne Nasenspray, Hustensaft und andere Tabletten. Es kann also wieder losgehen. Das Wetter ist heute traumhaft, blauer Himmel, gelbe Blätter und 20 Grad, sehr schön. Mal sehen was aus dem Tag wird, Zukunft ich komme.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Flohmarkt, Gulasch, Hausputz und Waschtag

Was habe ich mir gedacht? Am Sonntag um 9 zum Flohmarkt zu wollen ist doch eine beschissene Uhrzeit. Gut ich habe sonst nichts vor, schlafen kann ich auch später dachte ich, sehe ich gerade aber nicht so. Sowas gehört verboten. Gestern noch Gulasch gekocht und alles aufgegessen, jetzt ist fraglich, was es heute zu essen gibt. Die Bude ist wieder in besseren Zustand, gestern Vögel sauber gemacht, gestaubsaugt, Wäsche gewaschen, Bad geputzt, neue Bettwäsche bezogen, Staub gewischt, Blumen gegossen, Geschirrspüler laufen lassen, Müll weggebracht und bei der Post und Drogerie war ich auch. Reicht, wie ich finde für einen Tag. Dann jetzt mal unter die Dusche, ich hoffe das lohnt sich heute auch. Das Blöde ist nur ich weiß nicht was ich anziehen soll, so einen Tag nach dem Waschtag.

Samstag, 14. Oktober 2017

Freizeit, Stille, Stress, Mails und Geld

Samstag, endlich Freizeit. Still ist es hier und ich finde das gut. Was ich nicht so gut finde, ist der Zustand meiner Wohnung, hier müsste dringend mal geputzt werden: Staub und Chaos überall. Er hat mich gestern besucht, das war ok, keine starken Gefühle, aber so richtig losgesagt habe ich mich noch immer nicht. Noch bin ich nicht bereit jemand neues in mein Leben zu lassen. Vielleicht heute noch zur Post denn vorgestern war die Post zu und gestern hatte ich keine Zeit für die Post. Ich habe mich die letzten Wochen neu eingekleidet, zu mindestens obenrum. Gestern war ein stressiger Tag, viel allein gearbeitet und dann abends noch Kasse machen dürfen, ist mir derzeit genug Stress. Etwas über 100 Mails warten auf mich, irgendwie schaffe ich es nicht mehr meine Mails in der Woche zu beantworten. Muss auf mein Geld aufpassen, die Nachzahlung kommt bestimmt, also bitte nicht reich fühlen. Der Tag ist grau und deprimierte gelbe Blätter hängen von dem Baum vor meinem Fenster, auf in den Tag.

Freitag, 13. Oktober 2017

Freitag der 13., Urlaub, Oktober, Essen und Buch

Freitag der 13. ich hoffe, das ist kein schlechtes Omen. Bin immer noch faul, aber die Arbeit heute werde ich wohl schon schaffen. Freue mich auf das lange Wochenende, zurzeit langweile ich mich nämlich nicht, wenn ich einen ganzen Tag nichts zu tun habe. Irgendwie waren die letzten Wochen sehr anstrengend und ich sehne mich nach Urlaub. Vielleicht sehe ich ihn heute, vielleicht nicht. Das Wetter grüßt freundlich, doch noch ein wenig goldener Oktober. Erstaunlicherweise esse ich zur Zeit weniger, allen möglichen Kram da, aber abends keine Lust ihn zu essen, selten das Eiscreme bei mir über eine Woche alt wird. Die beste Freundin ist jetzt in Rumänien und es scheint ihr gut zu gehen, Funkstille für mich. Trinke Kaffee und rauche, suche meine Ruhe. Habe noch Papierkrieg zu erledigen, aber das wird schon alles. Lese gerade "Die vierte Hand", das Buch ist erstaunlich gut, hätte nicht gedacht das ein Klient mir ein gutes Buch leiht. Meiner Nase geht es mittlerweile wieder gut, auch ohne ständige Nasenspülung und Nasenspray. Auf in den Tag, das Wochenende lacht.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Alster, Ärger, Ruhe und klar kommen

Gestern Abend noch weg gewesen, viel Gequatsche und zwei Alster. Danach noch Diskussionen mit ihm, es könnte sein, dass ich jetzt auch Ärger bekomme, weil ich ihn für einen Arbeitsvertrag erlaubt habe meine Postadresse zu verwenden. Ich hoffe es kommt anders. Dann noch mein Buch gelesen und eingeschlafen. Sehr lange geschlafen, irgendwie ist mir danach. Zum Glück heute nicht arbeiten, ich brauche Ruhe. Aktuell fühle ich mich wie eine unfähige Verliererin, ich hoffe das liegt noch an meinen körperlichen Gesundheitszustand. Obwohl die Seele ist auch angeschlagen, der Tod diese Woche nimmt mich doch mit. Erstmal bleibe ich wohl bei meinen Job, ich glaube derzeit kriege ich nicht mehr gebacken, Selbstfürsorge. Mal sehen was ich heute anstelle, einkaufen und Hunderunde wäre eine Option, auch wenn ich den ganzen Tag schlafen könnte. Erstmal klar kommen.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Genug Drama, Freunde, Job und Selbstfürsorge

Gestern war ein anstrengender Tag, körperlich wie emotional und abends dann doch noch einen Telefonmarathon hingelegt. Der letzte Telefonmarathon für eine Woche, denn die beste Freundin verreist heute. Ich glaube, die Ruhe wird mir ganz guttun, denn in letzter Zeit gab es wirklich genug Drama in meinen Leben. Ja ich habe es satt, das Drama. Jetzt bin ich bereit für etwas normale und langweilige Alltäglichkeit. Mir reicht es. Heute Abend ein Treffen mit einem Freund aus dem Kurs, mal was anderes. Keine Antwort auf meine verspätete Zusage für den anderen Job, aber gut jetzt heißt es wohl auch warten. Ich genieße es heute ausgeschlafen zu haben und trotzdem noch Zeit für mich zu haben bevor der Tag beginnt. Selbstfürsorge, aktuell eine große Aufgabe für mich, erstmal muss es mir gut gehen, dann den Rest der Welt. Tränen, Tod, Drama, bitte mal die Pause-Taste drücken, erstmal erholen und bis dahin Schotten dicht.

Nadine in Berlin

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