Aus dem Leben

Dienstag, 12. Dezember 2017

Schicht, Vodafone, Dunkelheit und Kälte

Will jemand eine Dienstag 9 Uhr Schicht? Ich will sie auf jeden Fall nicht, aber das ändert nichts. Schön war es die letzten Tage, aber jetzt ist es vorbei. Gestern von einem sehr aggressiven Vodafone-Vertreter zu einem neuen Vertrag bequasselt worden, ich glaube ich widerrufe, auch wenn es billiger ist. Der hat doch einfach unaufgefordert und gegen meinen ausgesprochenen Wunsch meine Wohnung betreten und ist hier überall herumgerannt. Frechheit! Das wäre sein Job behauptete er und war in der Bude, nein es gehört nicht zu seinem Job ungefragt einfach fremde Wohnungen zu betreten. Ich glaube auch nicht an seine ganzen Preisversprechen, verarschen kann ich mich selbst. Ab unter die Dusche um kurz nach 8 fährt der Bus, auf in die Dunkelheit und Kälte.

Montag, 11. Dezember 2017

Zerknautscht, Päckchen, leere Läden und langsam

Gestern Abend doch wieder gehustet, aber nicht im Schlaf, immerhin. Lange geschlafen und jetzt noch etwas zerknautscht. Ohne es gewollt zu haben habe ich jetzt ein rot/gelbes Wohnzimmer, aber es gefällt mir. Heute erwarte ich 2 Päckchen, mal sehen, wann DHL kommt. Schnee dominiert die Außenwelt mittlerweile und ich denke ich brauche meinen Mantel, gestern war es mit der normalen Jacke zu kalt. Diese Woche volles Programm von Dienstag bis Freitag, mal sehen wie ich das finde. Meine Vögel schweigen, es fehlt der Sonnenschein. Von der Kneipenbaustelle nebenan hört man Bohrgeräusche, eigentlich war die Kneipe eine ständige Geräuschbelästigung, besonders bei Fußballspielen, jetzt ist sie weg und es passt mir auch nicht. Als ich hier herzog, war von Aufschwung die Rede, die Mieten sind seitdem auch stark angezogen, aber das Ergebnis ist bisher nur, dass die Läden wie Eisdiele, Bäcker und Kneipe zugemacht haben. Wer kann schon hohe Ladenmieten bezahlen, wenn gleichzeitig die Umsätze nicht stimmen? Vielleicht heute noch eine Hunderunde, der Wald ist matschig und dunkel, zu den anderen Jahreszeiten ist es netter dort. Auf in den Tag, aber bitte ganz langsam.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Kein Husten, Sofa, Sonnenschein, Finanzen und glücklich

Guten Morgen, meine erste Nacht seit langem in der ich ohne Husten in der Nacht durchgeschlafen habe. Ein tolles Gefühl und jetzt liege ich auf meiner riesigen nach Fleckenreiniger riechenden Coach. Das Sofa ist etwas durch gelegen, aber ansonsten gut in Schuss, keine Flecken, keine Löcher und auch keine Tierhaare. Vielen Dank an die unbekannte Schenkerin aus Wilmersdorf. Was mir jetzt fehlt, ist eine Decke für mein Sofa, denn ich mag nicht jeden Abend heizen, bisher aber keine schöne Decke gefunden. Heute noch weiter aufräumen, waschen, kochen und putzen und später noch mit dem Hund gehen. Die Sonne scheint und meine Vögel zwitschern, endlich wieder gesund. Nur noch die nächste Woche durchstehen, dann habe ich Urlaub, genug Zeit um sich noch nach Weihnachtsgeschenken umzusehen. Das Bafög-Amt lässt mich in Ruhe, weil ich zu wenig verdiene, das Jobcenter schreibt sicher noch. Alles gut soweit, mein Leben geht weiter und wird hoffentlich noch schöner, für den Moment glücklich.

Samstag, 9. Dezember 2017

Gratis-Sofa, Arbeitsbereiche und glückliche Frau

Und wer ein gratis Sofa will, der steht jetzt auf! Ich weiß es ist Samstag, ich weiß es schneit, aber mein Sofa will um 10:30 in Wilmersdorf abgeholt werden. Mein Luxus: Ich habe zwei männliche Familienmitglieder, die für mich fahren und schleppen. Ich muss nur zu Hause warten und putzen. Genial! Freue mich auch schon auf mein rotes Ungetüm, hoffe das Foto hat nicht getäuscht. Ob ich mich an Rot gewöhne werden wir sehen, notfalls Decken und Laken kaufen. Gestern die Schicht mit der Chefin war angenehm, aber das Beste kam zum Schluss, eine Aussprache, ich wurde nicht angestellt, weil ich Erfahrungen im Second Hand Bereich habe, sondern weil ich so gut zuhören und erzählen kann. Warum hat mir das keiner mal vorher gesagt? Gespräche mit den Klienten finde ich meist sehr entspannend, während Verkauf und Kleider sortieren im Akkord schon stressig sein kann. Da bin ich monatelang dem falschen Gaul hinterhergerannt, während ich auch ganz entspannt das tun hätte können, was ich am liebsten mache. Das werde ich ändern, das werden wir ändern. Drückt mir die Daumen, dass mit dem Sofa alles gut läuft und es wirklich auf mich wartet und bald hier ist, weiß man ja nie bei Ebay Kleinanzeigen. Wenn das heute mit dem Sofa klappt und ich mich auf der Arbeit umstellen darf, dann bin ich für den Moment eine glückliche Frau.

Freitag, 8. Dezember 2017

Husten, Update, Papierkrieg und gelbe Rosen

Wie ist eine Nacht, in der man nicht aufwacht, um ordentlich zu husten? Ich weiß es nicht mehr und würde es gern herausfinden. Gestern doch zu Hause geblieben, die Kombination krank und Windows-Update machte es unmöglich. Da war ich doch so dumm gestern ein Windows-Update zu erlauben und es hat fast 2 Stunden gedauert, bis mein Rechner wieder einsatzfähig war. Statt dessen Papierkrieg gemacht, damit war ich dann auch Stunden beschäftigt, denn mein Drucker wollte nicht scannen, denn es fehlten Treiber, aber irgendwann habe ich das Problem gelöst. Wollte dann nur kurz Waschmittel kaufen und kam mit einer vollen Tasche und 30 Euro Ausgaben zurück. Irgendwie nicht so gelungen der Sparplan. Heute arbeiten im Laden, mit der Chefin, ich weiß nicht, ob ich mich freue oder fürchte. Die Baustelle gibt endlich Ruhe, bin gespannt welches Geschäft sich hoffentlich bald dort niederlässt. Habe mir gestern selber Blumen gekauft, gelbe Rosen, weil es sonst nichts gab, finde sie aber doch ganz schön. Auf in den Kampf, ich muss noch mit der Bafög-Stelle telefonieren und betteln, sehr unangenehm, aber ich werde es schon überleben.

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Schlafen, Entspannt, Baustelle, Kiosk und Weihnachtsmann

Schlafen, schlafen, nur schlafen. Nachdem ich jetzt arbeiten gehe, trotz Krankheit nutze ich die Nacht intensiver für Schlaf. Ich gehe gegen 23 Uhr ins Bett und stehe erst gegen 10 Uhr oder später auf. Das hilft ein bisschen. Gestern neue Sachen aus der Apotheke gekauft, ich hoffe irgendwas hilft davon. Ansonsten gestern meinen ersten entspannten Tag im Laden gehabt, seitdem ich da arbeite, war ich noch nie so entspannt. Heute anderer Job, keine Lust, keine Ahnung wann die große Freude über diesen Job so in genau das Gegenteil gekippt ist. Heute nicht von der Baustelle geweckt worden, sie befindet sich doch nicht direkt in meinem Wohnhaus, sondern ein Haus weiter. Wieder ein Laden pleite gegangen, erst ging das Eiscafé, dann die Bäckerei und jetzt die Gaststätte, ich bin ja sehr dafür dass in einen dieser Läden ein Spätkauf oder Kiosk aufmacht. Gestern Morgen überrascht worden, eine Nachbarin hat allen Nachbarn einen Schoko-Weihnachtsmann vor die Tür gestellt. Ich habe mich sehr gefreut. Auf in den Tag vielleicht wird es ja besser, als ich denke.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Nacht, Nachrichten, Urlaub, Jobs und Sofa

Seltsame Nacht, gestern im Bett gelegen und noch Nachrichten gegen Mitternacht erhalten, die ich nicht las. Morgens früh dann weitere Nachrichten, ich glaube ich sollte mein Handy nachts ausschalten oder zu mindestens auf lautlos stellen. Zu mindestens solange bis ich meine Bekanntschaften informiert habe, dass ich nachts keine Nachrichten wünsche. Komischerweise ist der Schlaf nach 4 Uhr morgens der Beste derzeit. Seit gestern steht der Beschluss, dass wir im Laden nur noch zu zweit arbeiten, finde ich für den Moment gut, weil ich gesundheitlich angeschlagen bin, auf Dauer finde ich muss das aber nicht sein. Sehne mich jetzt schon nach dem Wochenende oder noch besser Urlaub, immerhin gestern meinen Urlaubsantrag eingereicht. Ansonsten gestern einen Anruf von meiner Jobvermittlerin bekommen, sie zurückgerufen und nicht erreicht, ich hoffe sie kommt nicht auf die Idee mir einen Job anbieten zu wollen. Bisher habe ich meine Jobs ohne Jobbörse oder Amt bekommen. Die Sofasuche gestaltet sich weiterhin schwierig, ich brauche wohl mehr Zeit dazu, vielleicht später, wenn ich freihabe.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Bett, Arbeit, Papiermonster, Nasenspray und Verantwortung

Gestern viel im Bett gelegen, aber auch eingekauft und gekocht. Dem Rätsel von WhatsApp auf meinem Handy auf die Spur gekommen und wieder erschreckt worden, weil mein Handy autonom Lokalbewertungen zu meinen aktuellen Standpunkt schickt. Heute wieder arbeiten, keine Lust wegen der Uhrzeit. Das Papiermonster sitzt auf meinen Schreibtisch und wurde gestern nicht von mir bearbeitet, aber das muss bald passieren. Versuche nun mich nur mit Nasenspray über die Runden zu bringen, bisher klappt es. Die Nacht war ganz gut, durchgeschlafen ohne Hustenanfälle. Es ist dunkel, ätzend, ich vermute auch kalt. Der Kaffee schmeckt, ich will meinen Urlaub, einfach nichts tun und viel schlafen. Gestern noch ein Gespräch zu meinen Job gehabt, es war von Ausbeutung die Rede. Das Personalkosten in der Betreuung von psychisch Kranken gespart werden und das, indem man ehemalig psychisch Kranke ausnutzt. Was Wahres ist dran, denn ich koste deutlich weniger als meine Kolleginnen, trage aber die gleiche Verantwortung. Auf in den Tag, zur Dämmerung muss ich an der Bushaltestelle stehen.

Montag, 4. Dezember 2017

Lange geschlafen, Lärm, Nase, Sofa und bohren

Lange geschlafen, trotz lauter Bauarbeiten im Haus und einer verrotzten Nase in der Früh.
Nasenspray genommen und wieder hingelegt und doch tatsächlich bis gerade gepennt. Gesund bin ich immer noch nicht und ich glaube auch nicht, dass es heute noch eine Wunderheilung gibt. Immerhin die vom Laden haben nicht angerufen, ich bin erleichtert. Heute noch einkaufen und Müll wegbringen, ich habe gar keine Lust. Interessant fand ich gestern, dass er bei meiner Suche nach einem neuen Sofa mitreden will, dabei wohnt er hier gar nicht. Noch gibt es Sonnenschein, aber meine Ambitionen raus zu gehen sind sehr gering. Frühstücken, duschen, einkaufen und dann weiterschlafen ist mein Plan, hoffe die Nachbarn hören dann mal auf zu bohren.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Mein Feuerzeug!

Es gibt sie diese Menschen. Sie entwenden Feuerzeuge. Bei solchen Menschen muss man aufpassen, wenn man nicht ohne Feuerzeug da stehen möchte. Erst wird es sich nur kurz geliehen, um etwas anzuzünden, oder. Dann kriegt man es aber nicht zurück, man muss darauf hinweisen, um es zurückzubekommen. Sitze man dann zusammen an einem Tisch beginnt das Feuerzeug-Spiel: Obwohl es mein Feuerzeug ist, wandert es immer wieder auf die andere Seite. Es wird in der Hand gehalten von meinem Gegenüber, aber es ist in Sichtweite. Mir klaut keiner ein Feuerzeug! Ich beobachte das Treiben mit dem Feuerzeug ganz genau und warte auf den Moment. Der Moment wo das Feuerzeug in die Tasche des anderen wandert. Dann heißt es schnell sein und einschreiten: Mein Feuerzeug!

Nadine in Berlin

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