Aus dem Leben

Freitag, 23. Februar 2018

Zahn, Party, Urlaub, Salat und Geld

Die Zahnschmerzen haben aufgehört, wohl doch nur eine Zahnfleischentzündung um den Zahn, die sich wieder beruhigt hat. Meine Nachbarn hatten gestern Partytag, den ganzen Tag Musik, interessanterweise auch spanische Musik. Gestern nur ein bisschen Haushalt und Einkaufen, mehr war nicht mit mir los. Heute arbeiten, hoffentlich ohne Zwischenfälle. Ich muss noch Urlaub nehmen, mal sehen, wann das klappt, die Kolleginnen empfahlen übernächste Woche. Ich sehe blauen Himmel, wenn ich raus schaue, aber nicht irritieren lassen es wird trotzdem kalt sein. Gestern mal gesund gegessen, ganz viel Salat und Erdbeeren, muss auch mal sein. Muss bis zum ersten mein Geld zusammenhalten, diesen Monat ist es eine Katastrophe, aber letzten Monat kamen auch fast 200 Euro Mehrausgaben auf mich zu, die ich jetzt ausgleichen darf. Auf in den Tag, das Wochenende wartet.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Entspannt, Pizza, Weisheitszahn und Frühlingsgefühle

Gestern der Tag war noch viel entspannter als gedacht, denn nach dem Treffen fiel die Arbeit aus und ich setzte mich noch mit 2 Bekannten in ein Café und wir quatschten weiter. Der Abend war dann sehr ruhig und wurde von einer Pizza gekrönt. Die Nacht war beschissen, durch geschwitzt aufgewacht mit Zahnschmerzen. Wurde gestern noch für krank gehalten, habe ich abgestritten, aber heute geht es mir wirklich nicht gut. Allerdings nicht aus Erkältungsgründen, sondern aus anderen Gründen. Zahnschmerzen sind seit dem aufstehen besser geworden, aber ein Weisheitszahn signalisiert sporadisch Schmerz. Bitte lasse den Mist aufhören, ich will nicht krank sein und erst Recht nicht zum Zahnarzt. Ansonsten sieht der Tag ganz freundlich aus, blauer Himmel mit weißen Wölkchen grüßt vor dem Fenster, meine Vögel schreien, als hätte ich vergessen sie zu füttern, aber sie haben reichlich Futter und wohl nur lautstarke Frühlingsgefühle. Auf in den Tag, ich glaube heute passiert nicht viel.

Mittwoch, 21. Februar 2018

Aufstehen, Einbruch, Fingerabdrücke, Krankheitszeit und Entspannung

Heute gar nicht so früh aufgestanden und trotzdem war es heute schwieriger als gestern. Mehrfach weiter gepennt. Gestern die Kollegen waren nett zu mir, allerdings lag ein Schatten auf unserem Wiedersehen, denn am Wochenende wurde in meiner Arbeitsstelle eingebrochen. Die Trümmer galt es zu beseitigen und bald werden wohl alle Mitarbeiter ihren Fingerabdruck bei der Polizei hinterlassen. Das gefällt mir nicht, ich möchte nirgendwo meine Fingerabdrücke hinterlassen. Mein Vertrauen in die Polizei, dass sie die Fingerabdrücke nur für die Ermittlung nutzen und danach löschen, ist nicht gegeben. Zur Sicherheit heute meine verbliebene Krankschreibung in die Verwaltung bringen, hoffe, dann ist alles gut. Ich war übrigens nicht allein krank, eine Kollegin ist krank, meine Chefin ist krank und auch zahlreiche Klienten. Mich hat es wohl nur als eine der ersten erwischt. Meine Krankheitszeit ist dagegen auch gering, die meisten fallen jetzt Wochen aus, während ich keine 2 Wochen weg war. Heute wartet ein entspannter Tag auf mich, später anfangen wegen einem Gruppentreffen, dann fast 2 Stunden labbern und dann noch 2 Stunden arbeiten. So einen Tag lasse ich mir gern gefallen, noch bin ich noch nicht richtig im Schwung nach dem vielen liegen, aber das wird schon.

Dienstag, 20. Februar 2018

Früh ist unanständig

Früh, früh, tapfer halte ich mich an meinen Kaffee fest und muss feststellen, dass es bereits um 7 hell ist. Keine Lust so früh das Haus zu verlassen, hell hin oder her. Immerhin gestern kein Problem gehabt um Mitternacht zu pennen, das rettet die Situation etwas. Umgeschaut nach einem neuen Akku für meinen Laptop, die gute Nachricht ich bin ab 15 Euro dabei. Na mal sehen wie es heute wird mit Kollegen und Klienten, ich hoffe heute wieder heil zu Hause anzukommen. Bin ich froh, dass ich an den meisten Tagen nicht so früh raus muss. Früh ist unanständig.

Montag, 19. Februar 2018

Nase, Windows-Probleme, Aktionismus und Leben

Wieder aufstehen mit freier Nase, Kaffee kochen und die Nase läuft. Keine Ahnung was das ist, ich hoffe es hört bald auf. Seit gestern etwas erleichtert, denn mein Laptop bzw. die Windows Installation hat die Tage Probleme bereitet. Das Startmenü ließ sich nicht mehr bedienen, Programme waren weg und ich war zwar mit dem WLAN verbunden, aber es ließ sich kein W-LAN-Netzwerk mehr einstellen. Das alles lag wohl an einem Windows Update, denn als ich meinen Rechner neugestartet habe, wurde viel installiert und danach funktionierte wieder alles. Der Tag ist grau, aber es ist Sonnenschein zu sehen. Großer Aktionismus bricht bei mir nicht aus. Die beste Freundin schreibt mal wieder, bei uns beiden ist Land unter, aber auch Land in Sicht. Die Mieten in Berlin sind weiterhin eine Katastrophe, es heißt weiterhin, wer einen Ort hat, den er sich leisten kann bleibt da. Meine Vögel schreien und ich muss mich jetzt in keinen 24 Stunden daran gewöhnen wieder Frühaufsteher zu sein, mal sehen, ob das klappt. Leben, weiter geht es.

Sonntag, 18. Februar 2018

Schlaf, Kindergeschrei, Waschen, Champignons und Friede

Lange geschlafen, von Kindergeschrei wach geworden oder eher von der Reaktion meiner Vögel auf Kindergeschrei, die schreien einfach mit. Gestern Sachen gewaschen, die ich normalerweise nicht wasche, einfach nichts mehr da gewesen zum Waschen und die Erinnerung wiegt immer noch schwer. Ansonsten einen Film gesehen und noch ein paar Serien und abends gefüllte Champignons gemacht. Langeweile, gepflegte Langeweile mit verstopfter Nase. Fühle mich seit Freitag wieder fit, sterben war gestern, nur die Nase spinnt. Bin gespannt auf die nächste Woche, ob meine Kolleginnen mich anknabbern werden und ob mit der Krankschreibung noch Handlungsbedarf besteht. Friede in Treptow, niemand stört, niemand will was und mir ist es recht.

Samstag, 17. Februar 2018

Fleißig, Nase, Kriminalität und Armut

Gestern noch fleißig gewesen, irgendwie hatte ich Energie. Nicht nur Hunderunde, sondern auch noch einkaufen danach, obwohl es bereits dunkel war. Somit bleibt heute wenig zu tun, kein Einkauf, kein Müll wegbringen, nur ein bisschen Haushalt und vielleicht noch kochen. Erstaunlicherweise hatte ich heute früh wieder eine freie Nase, aber sobald ich aufstehe, läuft die Nase wieder. Die Nachbarn sind ruhig, nur ein kurzes Bohrgeräusch beim Kaffee kochen. Ansonsten scheint derzeit die Zeit der Kriminalität zu sein, meiner Mutter wurde die Geldbörse mit allen Karten und reichlich Bargeld geklaut und bei ihm wurde ins Studio eingebrochen und Musik Equipment im 5stelligen Bereich wurde entwendet. Die Trauer um den Verlust ist groß, denn er hat damit nicht nur Geld verloren, sondern auch seine Grundlage hier in Berlin Musik zu machen. Dass einer der Diebe gefangen wird, halte ich für unwahrscheinlich, die Berliner Polizei ist doch immer überbelastet. Zum Glück kann man mir nichts klauen, meine Geldbörse bietet nicht viel und auch meine Wohnung würde einen Dieb nicht reich machen. Auf die Polizei brauche ich mich also nicht verlassen, Armut schützt auch vor zu großen Verlusten. Ich kümmere mich dann mal um mich, auch wenn der Tag nichts von mir erwartet.

Freitag, 16. Februar 2018

Atmen, Nazinachbarn, Ost und West

Aufstehen und atmen können, durch die Nase, eine tolle Sache. Aber wollen wir nicht gleich euphorisch werden, so eine Nase verschließt sich schnell. Gestern mit dem Hund spazieren gegangen, hat mir gutgetan, denn die letzten Tage hatte ich weder Auslauf noch frische Luft. Danach war ich aber sehr müde und versuchte zu schlafen, was aber wegen Bohrarbeiten im Haus nicht möglich war. Wieder klingelt es hier heute Morgen auf allen Kanälen, aber ich blieb im Bett. Wieder Diskussionen zu meiner Wohnung, aber wo soll ich hin? Ich sitze hier fest in meiner Puppenhauswohnung mit Nazi-Nachbarn unter mir.
Ich sollte mich in dieser Gegend hüten zu erzählen, dass ich eine geborene West-Deutsche mit ägyptischen Großvater bin. Was war das für ein Zauber 1989 als wir an der geöffneten Grenze standen und alle jubelten, ich dachte damals, dass die Unterschiede zwischen Ost und West spätestens in 25 Jahren verschwunden sind, aber das war ein Irrtum. Das Ost/West Ding ist zu tief in den Köpfen und ich bin nun mal ein West-Berliner Mietflüchtling, den es in den Osten geschlagen hat. Eigentlich ist auch alles friedlich hier, aber das Zimmer meiner Nachbarn, dass mit Deutschlandfahnen tapeziert ist, stimmt mich schon mulmig. Da habe ich die Araber hier im Block lieber, auch wenn die laute Grillpartys im Hof machen und viele laute Kinder haben. Wie viele Jahre werden wir noch brauchen um ein Volk zu werden?

Donnerstag, 15. Februar 2018

Außenwelt, Spuren, arbeitslos und Alltag

Gestern ein langweiliger Tag und nur zum Müll rausbringen draußen gewesen. Dabei natürlich der Nachbarin begegnet, die ich am wenigstens mag. Ist klar, gehe ich einmal in Jogginghose ungeschminkt raus, treffe ich sie. Heute brauche ich Außenwelt, egal wie sehr ich schwitze, bekomme hier langsam Lagerkoller. Gestern noch alle seine Spuren beseitigt, so ist das immer, wenn ich einen schlechten Abend hatte, danach erwacht die Putzfrau und versucht Erinnerungen wegzuwischen. Durch meine jetzige Krankheit sehe ich derzeit beide Jobs gefährdet, denn beide Arbeitgeber waren wenig begeistert, dass ich flach liege. Bitte lasse mich nächste Woche nicht als Arbeitslose weiter machen. Eigentlich mag ich meine Jobs und mein Leben. Bin mir mittlerweile nicht mehr so sicher, ob der Internetproviderwechsel so eine gute Idee war, Vodafone hat ständig Ausfälle. Auf in den Tag, ein leicht wolkiger Himmel grüßt, ich freue mich jetzt schon wieder auf meinen Alltag.

Mittwoch, 14. Februar 2018

Besuch und Wunder

Gestern noch Besuch gehabt, der bis Mitternacht blieb. Ich konnte danach nicht schlafen und lag weitere Stunden wach. Leider ist der Besuch nicht so fröhlich ausgegangen, aktuell bereue ich es sogar. Aber das Leben geht weiter und dank meiner Grippe darf ich mich jetzt noch ein paar Tage erholen. Ich sollte vielleicht einsehen, wenn Kämpfe verloren sind, statt weiter zu kämpfen und mich zu verletzen.

Das Wetter ist prima, Sonnenschein und blauer Himmel, aber ich fühle mich kaputt und beschämt. Keine Ahnung warum ich an ihm festhalte, er kann mir nicht geben, was ich brauche. Valentinstag mal anders. Warten wir ab, die Zeit heilt bekanntlich alle Wunder.


Nadine in Berlin

Nadine in Berlin

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Möglicherweise gibts...
Möglicherweise gibts die Zutaten sogar beim Discounter. Ölziehen ...
rosenherz - 23. Feb, 12:02
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NBerlin - 23. Feb, 10:23
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