Aus dem Leben

Samstag, 25. Februar 2017

Früh-Rhythmus, Glotze, Streitgespräch und Frühstück

Immer noch im Früh-Rhythmus, war heute das erste Mal um 7:30 wach, aber habe mich wieder hingelegt. War gestern Abend mal wieder erstaunt, dass Freitagabend nur Mist im Fernsehen läuft. Ist der Freitagabend keine Primetime? Oder bin ich die einzige die nach einer langen Woche am Freitagabend vor der Glotze sitzt? Es kam mir gestern so vor, denn kein einziger guter Film lief. Heute nur Haushalt und auf meine Päckchen warten, das finde ich ganz gut, auch wenn es ungewohnt ist so wenig zu tun zu haben. Die Frauenleiden sind leider zu Besuch, Pause an der Sexfront, aber das überlebe ich schon.

Mein Streitgespräch letzte Woche hat was gebracht, ich bin bis Ende März freigestellt von kostenlosen Arbeiten im Laden, sehr gut, denn ich hatte eh keinen Bock mehr auf den Scheiß. Sie sprach gestern von Überqualifikation, was mich betrifft. Das bin ich wohl, überqualifiziert, aber ich brauche trotzdem einen bezahlten Job. Bin gespannt, was heute in meinen Päckchen ist, ich hoffe nicht wieder Superfood, das kann ich nicht gebrauchen.
Habe für die nächsten Tage leckeres Frühstück gehortet, da bin ich jetzt verwöhnt von meiner Praktikumsstelle, da gab es jeden Morgen sehr leckeres Frühstück.

Freitag, 24. Februar 2017

Traurig, Formalien, Geld und Hund

Schade jetzt ist es vorbei, so schnell werde ich wohl nicht mehr in Oberschöneweide landen. Werde das Team vermissen und auch ein paar der Klienten. Bin aber auch froh es hinter mir zu haben, endlich fast alle Formalien für meine Ausbildung erfüllt. Wenn ich was mache dann mache ich es richtig. War einkaufen und habe jetzt genug zu Essen für die nächste Woche, Geld ist auch gekommen, alles gut, aber irgendwie bin ich deprimiert. Mein Vortrag war ok, auch wenn ich zwischendurch wieder angefangen habe zu reden wie eine Maschinenpistole, passiert mir oft wenn ich aufgeregt bin. Jetzt auf nach Kreuzberg der Hund wartet.

Klingelterror, Vortrag, Mittellos und Ruhe

Heute eigentlich ausschlafen, wäre da nicht das Klingeln gewesen. Zweimal um halb Acht und dann nochmal um kurz vor Neun. Ätzend, habe natürlich nicht aufgemacht, frage mich jetzt allerdings wer das war. Mein Geld-Leih-Nachbar klingelt eigentlich nicht so früh oder doch? Egal ich habe eh kein Geld, ist schließlich Monatsende. Heute noch meinen Vortrag, bin ein wenig aufgeregt, aber wird schon, notfalls lese ich vor. Vorträge waren früher gar kein Problem für mich, aber heute sieht es anders aus. Trinke gerade mein letztes Wasser und meinen letzten Kaffee mit Milch, irgendwie muss ich heute einkaufen, sonst sieht es abends und morgen früh finster aus. Tabak ist auch fast alle, diesen Monat deutlich über 100 Stunden gearbeitet und trotzdem mittellos. Heute hat der Handwerker im Flur kein Radio dabei, warum auch immer, aber er telefoniert laut. Muss noch an meinen Vortrag pfeilen und Handouts drucken, aber noch habe ich Zeit. Irgendwie habe ich keine Lust auf den Vortrag, aber zugesagt ist zugesagt. Es sind einige Pakete mit Lebensmittel zu mir unterwegs, das wird mir den nächsten Monat erleichtern, am Wochenende noch Hilfe bei deutschen Formularkram und ich hoffe danach endlich Ruhe.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Möp! Zurück zur Normalität

Möp! Das war es, zwei Wochen Praktikum sind vorbei und obwohl ich laut Rückmeldung gute Arbeit geleistet habe besteht leider keine Chance auf eine Anstellung. Dann eben nicht, aber irgendwie wusste ich das schon vorher. Der Computerkurs lief schleppend aber im nachhinein haben sich dann doch immerhin 5 Leute zur Beratung eingefunden. Morgen noch ein Vortrag, dann fahre ich nicht mehr täglich nach Oberschöneweide und muss mir mein Frühstück und Mittagessen wieder selbst zubereiten. Mein Freund war auch da und hat sich beraten lassen, ich denke das war ganz gut, auch wenn die Chancen so doch noch an Geld zu kommen bei höchstens 50/50 stehen. Aber immerhin hat er sich mittlerweile beworben, schön wenn er seinen Arsch bewegt, das erwarte ich auch wenn ich soviel helfe. Morgen dann mal wieder nach Kreuzberg fahren und den Hund ausführen. Zurück zur Normalität.

Computerkurs, Vortrag, Schlaf und Dunkelheit

Heute wird es spannend, ich gebe meinen Computerkurs und wenn die Grippe nicht ganz zugeschlagen hat dann findet heute die Beratung mit meinen Freund statt. Es wird also nicht langweilig an meinen letzten Tag. Ein Ehrenamtler wird mich heute bei den PC-Fragen unterstützen, na mal sehen wie das wird, noch kenne ich ihn nicht. Meinen Vortrag für Freitag habe ich fast fertig, aber obwohl ich auch Texte aus den offiziellen Unterlagen übernommen habe, habe ich über 2 Stunden gebraucht um alles zusammen zu stellen. Gestern konnte ich nach langer Zeit mal wieder tagsüber schlafen, irgendwie war ich sehr müde, die Dauer-Aktion schlaucht halt doch. Mal sehen wie es dann nächste Woche wird, wenn ich wieder deutlich weniger zu tun habe. Wenn man nicht mehr zu Hause frühstückt und Mittag isst bleibt viel liegen, nur das Wasser und die Milch sind langsam alle. Mal sehen ob ich heute zum einkaufen komme. Der Handwerker aus dem Hausflur scheint heute Pause zu haben, denn noch höre ich kein Radio und sein ständiges Handyklingeln aus dem Hausflur. Es wird wieder schneller hell am Morgen und später dunkel, das ist schön, die ständige Dunkelheit macht mich fertig.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Kein Internet, Grippe und 277

Heute früh nicht so erfreut gewesen: Kein Internet. Doch alles schien in Ordnung beim Router blinkte nichts, der Laptop war mit dem Netz verbunden, aber trotzdem kein Internet. Frustrierend wenn man so wie ich extra eine Stunde früher aufsteht um morgens zu bloggen und Mails zu lesen. Habe dann 40 Minuten in der Warteschleife vom O2 Support gehangen und mir anhören müssen was man nicht alles im Internet machen kann, statt den Support anzurufen, tolle Vorschläge wenn man kein Internet hat. Die einzige hilfreich Ansage war dass es wohl in Berlin gerade Probleme gibt, aber keine Auskunft dazu wann das behoben sein wird. Dann musst ich irgendwann los, ohne mit einem Menschen gesprochen zu haben. Beim Praktikum ist leider gerade die große Grippe-Welle ausgebrochen so das erst 2 Kolleginnen fehlten und eine dann doch stark verschnupft auftauchte. Also hieß es heute improvisieren mit dem Arbeitsbereichen, aber der Tag ist trotzdem recht schnell vorbei gegangen.

Auf dem Rückweg im Bus habe ich dann ein kleines Gartenhaus mit Zaun davor entdeckt. Es trug die Hausnummer 277. Aber was mich erstaunte war dass die Nummer 277 zweimal am Zaun befestigt war und am Haus dreimal befestigt war. Steht man also vor dem Zaun wird man 5 mal darauf hingewiesen dass das Haus die Nummer 277 trägt. Warum macht man sowas? Haben die etwa einen besonders dämlichen Postboten? Oder sind sie stolz auf die 277? Fragen über Fragen.

Dienstag, 21. Februar 2017

Haare, Salat, Schokolade, Mädchen und Gebühren

Gestern noch die Haare gefärbt, denn ich sah aus wie ein grauer Esel. Zwar zu hause nur noch Salat gegessen, aber auch Schokolade. Frustbewältigung auf die Kalorienart. Das ganze Treppenhaus stinkt derzeit nach Lack und gestern habe ich doch tatsächlich unbedacht in den Lack reingegriffen. Heute geht es in die Küche in meinen Praktikumsbetrieb, darauf freue ich mich etwas, denn Küchenarbeit mache ich eigentlich gerne. Gestern wurde ich doch tatsächlich als Mädchen tituliert, das sehe ich mal als Kompliment in meinen Alter, denn von Mädchen bin ich eigentlich weit entfernt. Meine Eltern sollten heute wieder in der Stadt sein, na vielleicht fahre ich Freitag noch vorbei. Die beste Freundin meldet sich derzeit selten, sie ist wieder krank und kommt nicht klar. Warte auf Geld, das nicht kommt und musste feststellen das meine Bank die Gebühren stark erhöht hat, wunderbar, die Stromkosten steigen auch, meine Einnahmen aber nicht.
Auf in den Tag.

Montag, 20. Februar 2017

TKO

Irgendwie bin ich heute mies drauf, auch mein Praktikumstag war nicht der Hit. Alles ok, aber ich bin trotzdem seltsam drauf. Unzufrieden ist wohl das passende Wort, dafür kann meine Praktikumsgeber aber nichts. Ich verstehe nicht wie manche Menschen nicht begreifen dass sie am Abgrund stehen und dabei noch ein Lied pfeifen. Wie kann man nur so unbedacht sein? Lässig in die Schlucht blicken und gar nicht schnallen was das bedeutet. Das ärgert mich, denn ich möchte retten und nicht beim Absturz zu sehen. Das Wetter passt zur Laune, grauer Regen schon den ganzen Tag. Ich sollte gehen und nicht zuschauen, aber vorher werde ich noch einen letzten Rettungsversuch unternehmen.

Kaffee, Begehrlichkeiten, Früh-Rhythmus und Würfel

Auf in die nächste und vorerst letzte Früh-Woche. Habe gut geschlafen und trinke erstmal einen Kaffee. Gestern der Tag ging schnell vorbei, viel gequatscht und über meine Begehrlichkeiten nachgedacht. Will man immer das was man nicht haben kann? Aber vielleicht will ich es gar nicht wirklich und habe mich nur verrannt? Warten wir es ab. Komischerweise hält sich heute die Vorfreude auf die Arbeit in Grenzen, aber es ist schon sehr ok für mich dort hinzugehen. Eigentlich würde ich dort gerne nach meiner Ausbildung arbeiten, aber will ich wirklich dauerhaft den Früh-Rhythmus haben? Ich verstehe immer noch nicht den Ansatz, dass ein geregeltes Leben zwangsläufig mit früh aufstehen verbunden sein muss. Warten wir ab was kommt, noch sind die Würfel nicht gefallen. Diese Woche nur 4 Arbeitstage und ein Vortrag am 5.ten Tag, das werde ich schon überstehen. Dann gibt es erstmal eine Pause für mich, mal sehen wie ich das dann nach all der Aktion finde. Aber gut habe mir genug Heimarbeit angelacht dass ich auch diese Tage füllen sollte. Ab unter die Dusche, eine neue Woche wartet.

Sonntag, 19. Februar 2017

Stimmrecht verloren

Wenn es einen egal ist was passiert, dann passiert es. Ich kriege Besuch, dabei hätte ich heute auch gut darauf verzichten können. Aber auch schön, dann lohnt sich das Kochen heute wenigstens. Noch im Schnelldurchlauf unter die Dusche und Haare waschen, schnell gewischt, abgewaschen, das restliche Chaos und den vollen Wäscheständer muss mein Gast übersehen. Ich freue mich, auch wenn der Eremit protestiert, aber der hat sein Stimmrecht eh verloren.

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