Aus dem Leben

Sonntag, 17. Juni 2018

Arbeit, Glücksfall, Telefonnumern und Facebook, Freiheit und relaxen

Gestern der Tag war eigentlich ganz erfreulich, morgens Arbeit mit netter Kollegin und ein angeregter Austausch über einen Integrationsfall Arbeit. Das Tollste, ich darf nächste Woche bei der Beratung dabei sein, es sei denn die Kundin mag mich nicht. Drückt mir die Daumen, dass es gut geht, ich brauche dringend Erfahrung in der Beratung. Nach der Arbeit noch einkaufen, aber dann doch zu faul gewesen zu kochen. Überhaupt zu faul gewesen, nichts mehr gemacht, außer eine Wäsche gewaschen, Wohnungsputz dann heute. Aktuell bin ich sehr optimistisch was die neue Arbeit angeht, klappt die Stundenerhöhung, bin ich mehr als zufrieden mit meinem Wechsel. Der Jobverlust beim anderen Arbeitgeber könnte also noch zum Glücksfall werden. Die Sonne scheint, Spatzen singen und die Autos rauschen vor meinem Fenster. Ich habe mein Facebook-Rätsel gelöst, wie es möglich ist, das Jemand der deine Telefonnummer hat, plötzlich auch dein Facebook-Profil kennt. Es liegt am Messenger auf dem Handy, dort gibt es eine Funktion die es Facebook erlaubt das eigene Telefonbuch mit potenziellen Kontakten auf Facebook abzugleichen. Erlaubt man das, bekommt man zu fast allen Telefonbucheinträgen die dazu passenden Facebookprofile als "Freund" vorgeschlagen. Sehr indiskret, dass wenn man eine Handynummer hat, man auch das Facebookprofil hat, aber ich gebe, zu ich fand es ganz praktisch, auch wenn ich es andersrum erschreckend fand Facebookanfragen wegen meiner Telefonnummer zu bekommen. Ist fraglich, ob diese Funktion wirklich irgendeinen Datenschutz entspricht. Gestern kurz mit ihm gesprochen, er ist so fern und abends bei einem Liebeslied kullerten dann die Tränen. Er ist weg, kommt nicht wieder und mir bleibt meine schale Freiheit. Heute nicht viel vor nur putzen und relaxen.

Samstag, 16. Juni 2018

Alptraum, toter Vogel, Arbeit und Krankenkasse

Seltsam geträumt, so seltsam, dass ich jetzt noch immer ganz mitgenommen bin. Es ging wieder um eine Altbauwohnung, aber ich denke dieses Mal war es eine Wohnung, in der ich in Köln gelebt habe. Gestern den Reis mit Paprika aufgegessen, ich sollte lernen nur für 1-2 Tage zu kochen und nicht wie jetzt für mindestens 3 Tage. Dann gestern noch ein Trauerfall, Lukas, ein Nymphentsittichhahn, ist gestern nach knapp 17 Jahren gestorben. Ich muss ihn noch beerdigen und mir noch überlegen, ob jetzt die Zeit ist einen Teil meiner Vögel wegzugeben. Ich denke daran 2 Wellensittiche und eine Voliere wegzugeben. Ich will keine Vögel mehr, nach fast 30 Jahren darf man seine Meinung mal ändern. Die Überlegung war mir irgendwann eine Katze anzuschaffen, aber ich glaube, ich will gar kein Haustier mehr. Heute arbeiten, zum Glück nur ein paar Stunden und ich werde genug zu tun haben. Danach endlich frei, ich brauche mal eine Woche, in der ich meine Ruhe habe. Zahnarztbesuch war ok, aber es wird wohl teuer werden für mich und ich darf weiter rennen, dieses Mal zur Krankenkasse. Muss noch ein Päckchen zurückschicken, ist immer die Sache mit der Darstellung im Netz und der Realität, in diesem Fall stimmen die Farben einfach nicht. Alptraum, toter Vogel, Arbeit und Krankenkasse, mein Leben ist eine Baustelle.

Freitag, 15. Juni 2018

Gärtner, Zahnarzt, Outing, Passwort und Steak

Es ist ja ganz schön, dass es hier Gärtner gibt, die sich um das Grün vor und hinter dem Haus kümmern. Morgens jedoch von einer lauten Heckenschere geweckt werden, die nicht mehr aufhört, ist nicht so erfreulich. Ich konnte trotzdem irgendwie weiterschlafen und jetzt wo ich wach bin ist Ruhe. Heute zum Zahnarzt habe gar keine Lust dazu und nicht nur, weil ich denke dass sie versuchen mich abzuzocken. Es wird wohl um eine sehr alte Teilkrone gehen, die mir aber bisher keine Probleme bereitet.

Danach nach Kreuzberg, eigentlich weiß ich jetzt schon, dass ich darauf keinen Bock habe, alles etwas viel derzeit. Gestern einen Brief fürs Arbeitsamt fertig gemacht und dabei entdeckt, dass sie meinen aktuellen Arbeitgeber zwingen wollen, jeden Monat eine Gehaltsbescheinigung auszufüllen und mich damit auch ihnen das jeden Monat zu schicken. Keine Ahnung was diese Schikane soll, sie haben meinen Arbeitsvertrag, sie haben Lohnabrechnungen, warum noch das Formular vom Arbeitgeber? Gestern netzwerken gespielt, immerhin 5 neue Kontakte habe ich jetzt.

Langsam wird mir klar, dass meine neue Arbeit ein öffentliches Outing ist, ein Outing psychisch erkrankt zu sein oder gewesen zu sein. Denn nicht nur der Name der Firma verrät es, sondern auch die Homepagetexte die damit werben, dass nur Betroffene bei uns arbeiten. Bisher konnte ich dieses Outing vermeiden, denn bei meinem alten Arbeitgeber arbeiten auch reichlich gesunde Menschen, doch jetzt habe ich einen Schritt getan, ohne das mir dabei bewusst war, dass ich damit jetzt öffentlich zu meiner Erkrankung stehe. Gut dann ist das jetzt so, ich werde es überleben, auch wenn ich Feigling gern weiter inkognito geblieben wäre.

Gestern noch kurze Aufregung, ich hatte ein Passwort für eine wichtige Datei auf Arbeit vergeben und die Kolleginnen riefen mich dann an, weil das Passwort angeblich nicht funktionierte und sie Angst hatten, dass damit die Datei verloren wäre. Per Ferndiagnose am Telefon konnte ich nicht klären, woran es lag, bekam aber selber Panik, dass ich irgendwas falsch gemacht habe. Zum Glück klärte es sich dann, es war die Feststelltaste, nicht mein Fehler, die dazu führte, dass die Passworteingabe nicht erfolgreich war. Große Erleichterung von meiner Seite, ich bin neu und möchte nicht dafür zuständig sein, dass eine wichtige Datei unbrauchbar geworden ist.

Irgendwie ist seit der neuen Stelle soviel los in meinen Leben, dass ich nicht dazu komme den alten Arbeitgeber zu kontaktieren, obwohl ich jetzt weniger Arbeitsstunden habe, habe ich trotzdem mehr zu tun und das liegt nicht nur am Behördenwahnsinn. Gestern mir Essens-technisch was gegönnt, Steak, mit Pommes und Salat, irgendwie hatte ich keine Lust auf den dritten Tag Reis mit Paprika. Heute sind die Aussichten grau bei 24 Grad, der Sommer ist wieder vorbei, jetzt wo ich Sommersachen habe. Heute Abend wieder Eurojackpot, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt oder die Lotterien gewinnen immer. Auf in den Tag und der Zahnärztin in doppelter Bedeutung die Zähne zeigen.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Papierkrieg, Hunderunde, Freunde und Stromwechsel

Guten Morgen, zum Glück frei, der Papierkrieg macht mich halt doch fertig und so habe ich gestern nach der Schulung und Arbeit gleich geschlafen. Tagsüber schlafen geht eigentlich nur, wenn ich wirklich Ruhe brauche. Heute wartet der 20 seitige Brief auf mich, ich werde ihn beantworten und mitwirken wie gefordert. Danach heute nur Hunderunde und ansonsten nicht viel. Es ist kühler geworden in Berlin, das Thermometer zeigt nur noch 23 Grad, aber die Sonne scheint. Habe angefangen mir in Facebook neue "Freunde" zu suchen, Menschen aus dem psychosozialen Bereich, mal sehen wie das weitergeht und für was es noch gut sein wird. Pakete an mich in einen Paketshop umgeleitet, denn leider ist auf meine Nachbarn kein Verlass. Mein neues Handy und ich müssen uns noch kennenlernen, gestern einen Anruf erhalten und unfähig gewesen das Gespräch anzunehmen. Ihm scheint es gut zu gehen, die gepostet Bildern sehen erfreulich aus, er lächelt, ich habe ihn selten lächelnd gesehen. Gestern meine Stromabrechnung dazu genutzt den Stromanbieter zu wechseln, ich werde bald Öko Strom beziehen und trotzdem dafür 130 Euro weniger im Jahr bezahlen. Den Stromanbieter werde ich wohl zukünftig öfter wechseln, denn es ist einfach dumm mehr zu bezahlen. Was noch ansteht, ist ein Wechsel des Mobilfunks. Auf in den Tag, bloss nicht klein machen lassen.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Früh, Schulung, Brief, Stromabrechnung und Finanzen

Früh, aber zum Glück bin ich wach. Hätte man mich gestern nicht daran erinnert, hätte ich heute fast meine Schulung vergessen. Es wird eine spannende Schulung und ich hoffe meine Kräfte verlassen mich nicht. Gestern nochmal Chefgespräche, sie versuchen mir tatsächlich meine benötigten Stunden zu geben und das sogar in 4 Wochen. Das hätte ich nicht erwartet und bin sehr erleichtert und dankbar. Zu Hause dann aber der Dämpfer, ein 20 seitiger Brief vom Arbeitsamt mit allerlei Aufforderungen mitzuwirken. Zu früh gefreut, weiterhin Papierkrieg. Wenn ich den ganzen Papierscheiß jetzt wegen einem Monat Anspruch in Höhe von 53,10 Euro gemacht habe, denke ich nur was für eine Geldverschwendung, da haben sich mindestens 3 Damen vom Amt insgesamt stundenlang mit mir beschäftigt und auch ich musste zu Terminen und Papiere ran schaffen und verschicken und das alles für 53,10 Euro. Das macht alles einen Stundenlohn für mich und die Damen vom Amt von deutlich unter Mindestlohn. Doch da ich Hilfe vom Jobcenter brauche, hatte ich keine Wahl. Es wäre für alle Seiten deutlich billiger und stressarmer gewesen mir oder dem Jobcenter einfach die 53,10 Euro zu überweisen. Die Stromabrechnung ist auch da, über 80 Euro Nachzahlung, da kann ich mich wohl bei ihm bedanken, auch wenn ich mich frage, wie er es in einen Monat hier wohnen geschafft hat soviel Strom zu verbrauchen. Er muss wohl in meiner Abwesenheit immer eine Stromparty veranstaltet haben. Dadurch wird es auch finanziell eng, denn ich habe diesen Monat ja schon 84 Euro für eine PZR bezahlt. Ich werde das schon irgendwie hinkriegen, aber vorerst heißt es weitermachen.

Dienstag, 12. Juni 2018

Papierkrieg, Jobs, Verkauf, Tagesrhythmus und Erbe

Gestern viel geschafft, ich bin erleichtert im Papierkrieg vorangekommen zu sein. Der Jobwechsel bedeutet bis heute mega Stress für mich, bisher rebelliert nur mein Körper, aber meine Seele verhält sich unauffällig. Hätte ich vorher gewusst was mich mit dem Jobcenter und Arbeitsamt erwartet, hätte ich das mit den Jobs vielleicht anders gemacht. Ansonsten stresst die Frau, der ich das Heißwachsgerät verkauft habe, denn ihr Paket liegt seit Tagen in einen Hermes Paketshop und wird nicht von ihr abgeholt, sie behauptet, aber die Sendung wäre einfach nicht angekommen. Ich hoffe das lässt sich noch klären, ich finde das ja etwas viel Stress für mich, um gerade mal knapp 10 Euro verdient zu haben. Die Sache mit dem Hund war auch stressig, ich lasse mir ungern meinen Tagesrhythmus von einem haarigen Tier bestimmen. Wie sehr war es heute befreiend solange ich will zu schlafen, aufzuwachen und niemand macht Stress oder drängt mich zu einer Gassi Runde. Haare gestern endlich gefärbt, ich stehe nicht zu meiner grauen Schläfe rechts. Gestern nochmal über das Erbe mit meiner Mutter gesprochen, es kann mir eigentlich egal sein, denn bis ich erbe, bin ich mindestens 70. Ist die Frage, ob ich überhaupt so alt werde. Heute abends ein paar Stunden arbeiten, ansonsten aber nichts und das ist gut so.

Montag, 11. Juni 2018

Briefe, Telefonate, Gutachten und Arbeitspläne

Geschafft, Hund weg, Briefe an den alten Arbeitgeber, ans Jobcenter und an das Versorgungsamt fertig gemacht. Beim alten Arbeitgeber angerufen wegen der fehlerhaften Unterlagen fürs Arbeitsamt, beim Arbeitsamt angerufen wegen den Drohungen meiner Arbeitsvermittlerin. Die Dame vom Arbeitsamt konnte mich beruhigen, dank meines letzten Arbeitsamtsgutachtens ist es eigentlich unmöglich mich in eine Vollzeitumschulung zu schicken. Keine Ahnung warum die Vermittlerin mir dann damit gedroht hat. Mein aktueller Arbeitgeber hat mir zugesagt, dass ich auch mehr Stunden haben könnte, aber das Problem sind derzeit die bewilligten Gelder. Es könnte also dauern, ich werde auf Zeit spielen und notfalls ein neues Gutachten machen lassen. Vielleicht gleich noch zur Post fahren und dann wartet noch eine sehr haarige Wohnung auf mich, die enthaart werden will. Weitermachen, nicht entmutigen lassen und nicht einschüchtern lassen von Arbeitsvermittlerinnen. So schnell lasse ich mir nicht meine selbstfinanzierten, selbst geplanten und selbst beschafften Arbeitspläne zerstören.

Hund, Behindertenausweis, Abholung, Papierkrieg, Hausputz und Freiheit

Wie geht es mir so? Alles Hund. Verfolgt, überall Haare, ungewöhnlicher Tagesrhythmus, ich sollte mir noch mal gut überlegen, ob ich überhaupt einen Kinderwunsch habe, wenn bereits ein Hund zu viel ist. Gestern nicht viel passiert, das einzige Ereignis von Bedeutung ist wohl, dass ich einen Antrag auf einen Behindertenausweis gestellt habe. Fühle mich immer noch seltsam damit, ich will nicht behindert sein, aber will ich der Willkür des Arbeitsamtes entgehen ist so ein Ausweis nicht schlecht. Vielleicht wird es ja abgelehnt, aber allein meine Entscheidung einen Antrag zu stellen ist für mich ein dickes Ding. Der Hund wurde gestern Nacht nicht abgeholt, denn ich hatte keinen Bock auf Besuch nach 1 Uhr nachts. Jetzt liegt er immer noch ruhig und haarig neben mir und ich warte auf die Abholung. Heute gibt es viel zu tun, ich muss Briefe schreiben, Unterlagen ausdrucken und kopieren und noch Telefonate führen. Eigentlich müsste ich hier auch aufräumen und putzen, denn am Samstag fiel mein Hausputz aus. Haare färben wäre auch mal nötig, ich sehe gerade sehr grau aus. Vermisse meine Vögel, die jetzt schon den dritten Tag weggesperrt sind, wegen den Hund. Bald habe ich meine Freiheit zurück, Freiheit, was für ein göttliches Wort. Mein neues Smartphone gefällt mir gut, auch wenn ich wieder nicht alle Funktionen bedienen kann, es heißt lernen und hoffentlich nicht so ein Smartphone-Junkie werden wie man sie immer in den öffentlichen Verkehrsmitteln sieht. Ich finde es schrecklich, wenn Menschen zusammen sind, aber jeder nur auf ein Display starrt. Zum Glück habe ich heute frei, sonst wäre der ganze Papierkrieg nicht zu bewältigen, ja auch als Leistungsempfänger ist man voll beschäftigt, beschäftigt mit Papierkrieg. So sorgt der Staat gleich zweimal für einen, mit ein paar Euro pro Tag und mit ganz viel Freizeitgestaltung mit Papier. Freiheit, Freiheit, ist das einzige was zählt.

Sonntag, 10. Juni 2018

Verfolgt und Döner

Ich fühle mich verfolgt. So richtig real. Überall wo ich gehe ist ein Hund. Besonders in der Wohnung ist es etwas nervig, verlasse ich einen Raum, kommt er hinterher, überall hin, jederzeit. Allein auf der Toilette sein, eine Durchsetzungsfrage, erwischt werden, wie man das 5 mal in der Küche steht, nervige Selbsterkenntnis. Na ja nicht mehr lange, dann bin ich hoffentlich wieder unbeobachtet.

Dann wurde ein Wunsch von mir erfüllt: Ein Dönerladen in meiner Gegend. Na ja nicht ganz, es ist eigentlich ein Asia-Imbiss der jetzt auch Döner verkauft. Obwohl ich darauf gewartet habe und Döner liebe, machte der Spieß in den kleinen heruntergekommenen Wagen keinen vertrauenerweckenden Eindruck auf mich. Auch stelle ich als ehemalige Kreuzbergerin und Neuköllnerin Kompetenzfragen, weiß die kleine asiatische Frau wirklich wie man Döner zubereitet? Ich könnte einfach probieren, dann wüsste ich Bescheid, aber irgendwie habe ich Schiss noch mehr als einen schlechten Döner zu erwischen.

Frühaufsteher, Hoffnung, Kontakte und Papierkrieg

Wer hätte das gedacht, dieser Hund ist ein Frühaufsteher. Obwohl ich erst gegen Mitternacht mit ihm draußen war, leckte zwischen 6 und 8 Uhr der Hund an meiner Hand und versuchte mich sanft zu wecken. Mehrere Versuche folgten, bis ich gerade aufgegeben habe. Die Kuscheleinheiten am morgen gerade haben dafür gesorgt, das meine ganze Nachtkleidung jetzt haarig ist. Die Arbeit gestern hat Hoffnung gemacht, Hoffnung, dass ich dieser Furie auf dem Arbeitsamt entgehen kann, gleich morgen werde ich die Reha-Abteilung des Arbeitsamtes anrufen. Die Sonne scheint und es ist hier nichts von Unwettern zu sehen, dabei wäre ich scharf auf ein Unwetter. Die Hunde in der Gegend reagiere bisher nicht sehr positiv auf meinen Gast, gestern sind mehrfach Hunde ausgerastet nur, weil sie ihn gesehen haben. Sie fehlt, er fehlt und auf der Toilette hat es sich eine Spinne gemütlich gemacht. Gestern stundenlang mit meinen Handys verbracht, denn ich habe ein neues gebrauchtes Handy, für das ich eine neue SIM brauchte. Soweit so gut, aber was ich nicht bedacht hatte, dass bei einer neuen SIM alle Kontakte weg sind. Also habe ich gestern stundenlang Telefonnummern und Namen abgetippt, damit ich mich in Zukunft nicht über unbekannte Nachrichten und Anrufe wundere. Einmal dabei dann, zahlreiche Nummern wegegelassen, ich brauche keine Nummern von Ex-Kollegen und auch nicht von Ex-Liebhabern. Werde mich gleich zur Frührunde mit dem Hund quälen und später dann mit dem Hund ne große Runde im Wald machen. Alles friedlich hier, Papierkrieg erst wieder ab morgen.

Nadine in Berlin

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