Aus dem Leben

Montag, 19. November 2018

Amazonbote, Bus-Traum, zu Hause und heute

Geweckt worden von Amazonboten, ein paar kleine Löffel für mich und noch zwei Pakete für die Nachbarn. Gar keine Lust heute zur Postfiliale zu fahren, aber dort warten meine Medikamente. Dieses Mal ist das mit der Online-Apotheke ordentlich in die Hose gegangen, 4 Tage für die Zustellung und dann in die Postfiliale, die weit entfernt ist und zu meinen Plänen nicht passende Öffnungszeiten hat. Das nächste Mal gehe ich wieder gleich in die Apotheke, auch wenn es 2-3 Euro teurer ist.

Seltsam geträumt, von einer Busfahrt mit ihm, wir saßen zusammen ganz hinten im Bus und er sagte mir endlich, dass er mit mir zusammen sein möchte und entschuldigte sich. Kurz darauf gab es eine Fahrkartenkontrolle und ich konnte mein Ticket nicht finden, ich stieg aus dem Bus aus, um schnell pinkeln zu gehen, doch es gab keine freie Toilette, irgendwann pinkelte ich in die Natur und rannte zum Bus zurück, aber der Bus und er waren weg. Da kam dann leichte Panik und Traurigkeit auf. Allein ohne Gepäck, Fahrschein und Geld in einer leeren Bushalle auf dem Land und ein Kerl, der weder den Bus aufgehalten hat oder ausgestiegen ist wegen mir.

Keine Ahnung was dieser Traum sollte, ich dachte ich bin über ihn hinweg, eigentlich denke ich nur noch selten an ihn und erst recht nicht mit romantischen Gefühlen oder Hoffnungen. Aktuell habe ich keinen Kopf für Romantik. Arbeit, Tod, Krankheit, sind Themen die mich genug beschäftigen. Gut ist jedoch, dass ich meine Wohnung langsam annehme, drei Jahre lebe ich jetzt hier und erst jetzt kommt das Gefühl von zu Hause auf. Bisher war ich hier immer irgendwie auf der Durchreise. Aber jetzt plane ich eine Renovierung und für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte hier zu bleiben. Meine kleine Hexenwohnung im wilden Osten mit den vielen kleinen Zimmern.

Gestern nicht viel passiert, ausgeschlafen, gefrühstückt, Vater empfangen, um bedrohte Lebensmittel entgegenzunehmen, Badewanne und eine Dose Hühnersuppe. Im Haushalt auch was gemacht, aber nicht das große Programm, sondern nur das Nötigste. Grau ist es und es regnet, kalt ist es auch, keine Lust das Haus zu verlassen, aber das wird heute noch passieren, aber nicht jetzt.

Sonntag, 18. November 2018

Symptomfrei, Badewanne, Frühstück, Klientin, Weg und Erbe

Aufwachen und alles ist gut: Keine Bauchschmerzen, keine Rückenschmerzen und durch die Nase atmen und riechen können. Wunderbar! Leider weiß ich, dass dieser Zustand maximal eine Stunde nach dem Aufstehen hält. Die letzten Tage abends immer in der Badewanne gelegen, sie hilft mir zu entspannen, die Badewanne ist mein Wundermittel gegen Bauch- und Rückenschmerzen, Erkältung und gegen Stresssymptome. Deswegen ist eine Badewanne in der Wohnung für mich ein Muss- und kein Kann-Punkt bei der Ausstattung. Auf einen Balkon könnte ich verzichten, aber nicht auf eine Badewanne. Lange geschlafen, aber das heißt nicht, dass ich nach dem Frühstück wieder ins Bett gehe. Irgendwie ist ein Sonntag ohne Frühstück mit dem Vater seltsam, aber Wecker stellen, ohne Frühstück duschen und anziehen, nach Kreuzberg fahren, Brötchen kaufen, zu ihm laufen und dann den ganzen Tag beschäftigt sein mit ihren Dingen, ist ein körperlich und vor allem seelisch anstrengendes Programm. Heute nichts, vielleicht etwas Haushalt, vielleicht aber auch nicht. Mein Körper warnt mich seit Tagen, es wird Zeit ihm zuzuhören. Mit dem Essen bin ich derzeit immer noch vorsichtig, nur Backwaren nimmt mein Körper ohne Gezicke an. Die ehemalige Klientin hat gestern noch mehrfach im Laden angerufen und nach meiner Handynummer verlangt, das geht gar nicht, sie wird und darf nicht meine Handynummer bekommen. Was denkt sie eigentlich? Das ich für sie kostenlos die Genesungsbegleiterin spiele? Befreundet waren wir nie, wir hatten 5 Gespräche vor fast 3 Jahren. Ich hoffe, ich finde meinen Weg auf der Arbeit, so wie meine Kolleginnen werde ich wohl nicht werden, ich bin anders, also brauche ich einen eigenen Weg. Ich vermisse meine Mutter, auch wenn mein Vater jetzt so für mich da ist, wie sie es war. Ansonsten die Tage darauf gekommen, dass ich bei meinem Vater und Bruder wohl sehr beliebt bin, denn anders kann ich mir nicht erklären, dass beide nach ihrem Tod mit mir zusammenleben wollten. Aber ich lebe mit niemandem zusammen, nur mit den Vögeln teile ich meine Wohnung. Es wäre so toll nächstes Jahr endlich weg vom Jobcenter zu kommen, eventuell könnte das auch nötig sein wegen dem Erbe, denn sonst könnte das Jobcenter verlangen, dass ich mein Erbe verkaufe, um davon leben zu können. Ich will aber nichts verkaufen, ich weiß, dass meine Mutter wollte, das alles erhalten bleibt. Im Laden kreisen mittlerweile die Geier, alle wollen günstig was ergattern, ich muss aufpassen mich dabei nicht ausgeraubt zu fühlen. Auf in den Tag oder vielleicht auch nur Bett, meine Seele braucht Ruhe und der Körper zeigt es mir.

Samstag, 17. November 2018

Wacker, Beschenkt, Klientin, Pläne, Erbe und weitermachen

Guten Morgen. Gestern wacker überlebt, auch wenn es sich finanziell nicht gelohnt hat. Dafür wurde ich umsorgt und mit einem Brötchen und mit Blumen, Pralinen und einem Buch nachträglich zum Geburtstag beschenkt. Gestern war ich zur Arbeit zu spät, im Nachhinein ein Glücksfall, denn es stand eine ehemalige Klientin vor dem Laden und wollte, dass ich sie rette. So habe ich nur mit ihr telefoniert und ihr telefonisch mitgeteilt, dass ich mich derzeit selbst retten muss. Es ist zwar schmeichelhaft, dass sie nach all dieser Zeit an mich denkt, aber gleichzeitig eine Warnung, dass ich Klienten besser nicht erzähle, wo ich sonst arbeite oder lebe. Für Sonntag und Montag schon alle Pläne abgesagt, ich werde im Bett bleiben und hoffen, dass ich Rotznase und Bauchkrampf in den Griff bekomme. Schlafen, Badewanne und gar nichts oder wenig Essen hat sich schon als erfolgreich erwiesen. Es wird weiterhin von Fachleuten unser Erbe diskutiert, doch auch die spanischen Fachleute sind sich uneinig, wie die deutschen Fachleute. Hoffentlich finden wir eine gütliche Lösung. Zu wenig geschlafen, aber nicht wirklich müde, kann durch ein Nasenloch atmen und riechen und mein Bauch krampft. Die geschenkte Amaryllis blüht in wunderschönen Rot, hoffentlich wird es heute besser als gestern. Weitermachen, auch heute geht vorbei.

Freitag, 16. November 2018

Rotznase, Stromwechsel, Lieblingssachen und Bett

Rotznasen Ahoi! Ich ahnte es, ich spürte es, jetzt ist es so. Rotznase. Keine Ahnung wie ich das geschafft habe, aber gut wer täglich öffentliche Verkehrsmittel nutzt und mit Menschen zu tun hat, hat einfach große Chancen auf den Rotznasen Wettbewerb. Da gehen die Bauchschmerzen weg und dann kommt das. Im Arsch bin ich, im Arsch gearbeitet. Keine Ahnung wie ich die Woche so schaffen soll, heute vor der Arbeit erstmal zur Apotheke. Gestern lief es ganz gut, wieder einen guten Umsatz gemacht, aber ich brauche diese Umsätze, um Weihnachten zu retten. Doch noch Geld vom Stromwechsel erhalten, sehr schön, eigentlich haben alle Stromanbieter die gleichen Preise, aber durch den Neukundenbonus kann man beim Wechsel halt doch sparen. Die Sonne scheint bei blauen Himmel, eigentlich ein schöner Tag, wäre ich körperlich nicht so angeknackst. Jetzt wo ich auch Sachen aus ihrer Wohnung im Laden verkaufe, fällt es mir schwer ihre Sachen loszulassen, gestern ihre Lieblingshose und eine Handtasche aus ihrer Sammlung verkauft. Komisches Gefühl ihre Lieblingssachen zu verramschen, aber besser als wegwerfen. Gestern todesmutig Spaghetti mit Pesto gegessen, mein Magen rebellierte danach, aber zum Glück nur kurz. Eine Krankschreibung kommt nicht infrage, aber ich denke, ich werde Sonntag und Montag im Bett bleiben. Auf in den Tag, lächeln, verkaufen, weitermachen.

Donnerstag, 15. November 2018

Halbzeit, Laugenbrezeln, Laden und durchhalten

Mahlzeit, heute früh war es so knapp, dass ich mir das Bloggen für die Halbzeit zwischen den Jobs aufgehoben habe. Mein Gefühl gestern lieber auf eine gekochte Mahlzeit zu verzichten und dafür Laugenbrezeln mit literweise Kamillentee zu mir zu nehmen, war richtig. Heute bisher keine Bauchschmerzen und nur leichtes aufstoßen. Dafür tut der Hals weh und der linke Nasenflügel scheint voll. Weiter geht es mit wenig Essen und Magen-Darm-Tee. Zum Glück war es sehr ruhig bei Arbeit 1, die meiste Zeit gelesen und nur eine telefonische Beratung gemacht. Irgendwie habe ich heute kein gutes Gefühl mit dem Laden, könnte sein, dass ich heute allein bleibe. Aber gut, es gibt auch so genug zu tun, putzen müsste ich, Ware auspreisen und Buchhaltung steht auch noch an. Heute früh mehrfach wach gewesen, aber immer wieder hingelegt, sagte ich schon mal dass ich Termine vor 12 11 unanständig finde? Ich hoffe der Laden wird bald warm, keine Späße derzeit mit der Raumtemperatur. Zum Glück sind beide Jobs meist sehr entspannt, ansonsten hätte ich keine 2,5 Monate durchgehalten, bis mein Körper zickt. Männer sind derzeit kein Thema, ich habe soviel zu tun, dass Privatleben oder sogar ein Sexleben, ausgeschlossen sind. Aber es hört ja bald wieder auf, bald, noch ein Monat und dann hoffentlich einen Stundenerhöhung bei meinen hauptberuflichen Arbeitgeber. Auf in den Tag, weitermachen, stark sein, durchhalten und nicht krank werden.

Mittwoch, 14. November 2018

Verpennt, Nichts, Bude, Konkurrenz und Ruhe

Guten Morgen, verpennt, aber nicht so schlimm. Nur beim Schlafen habe ich derzeit keine Schmerzen, also schlafe ich soviel ich kann. Gestern die Arbeit war ok, aber richtig ätzend war es danach in der dunklen, verregneten Kälte zu stehen und festzustellen, dass mein Bus nicht fährt. 1,5 Stunden nach Hause gebraucht und dann gar keine Lust mehr auf gar nichts gehabt. Immerhin die Bude ist einigermaßen ordentlich, aber zusätzlich zum Bauch tut jetzt auch mein Hals weh. Ich kann jetzt aber nicht krank werden, es steht soviel an. Doch es wäre wohl besser mal 3-4 Tage zu Hause zu bleiben. Versuche nicht ganz so bedröppelt aus der Wäsche zu gucken, weil ich auf Arbeit das Schlusslicht bin. Aber bei dem Konkurrenzkampf der Kolleginnen möchte ich auch gar nicht mitmachen, sogar wenn ich wollte, ich kann es derzeit nicht. Der Tag grüßt mittel freundlich, keine Ahnung warum ich heute Essen mit dem Vater zugesagt habe. Alles zu viel, ich kann nicht mehr und mache trotzdem weiter. Essen derzeit nur mit Vorsicht, am besten gar nicht essen. Gut ich werde so schnell nicht verhungern, da sind viele Kilos, die ich extra rum trage. Ich werde versuchen, das heute Abend abzusagen. Ich brauche dringender Ruhe als mein Vater Burger.

Dienstag, 13. November 2018

Schlafen, Haushalt, Tod, Groupon, Weihnachten und Ruhe

Endlich mal wieder schlafen! Über 10 Stunden geschlafen. Zwar war ich früh wach, aber ich habe mich gleich wieder hingelegt. Heute wieder arbeiten, mal sehen wie es wird. Der Tag ist grau und verregnet, richtiges Novemberwetter. Gestern Wäsche gewaschen, Müll weggebracht, einkaufen gewesen, gestaubsaugt, gewischt, Bad geputzt, Bett bezogen und abends dann eine Dose Ravioli, weil die Energie weg war. In der Badewanne war ich aber auch, eine Wohltat mich selbst und die Wohnung gereinigt zu wissen. Abends mit Kerzenlicht herumgesessen, denn Kerzen sollte ich für die nächsten Monate genug haben. Ich möchte, dass der Marathon aufhört, aber das wird wohl erst Weihnachten sein. Seit ihrem Tod kaum mehr Umfragen gemacht, irgendwie keine Zeit und auch keine Lust für ein paar Cent meine Meinung zu sagen. Mein Postfach quillt über, aber alle paar Tage lösche ich alles. Meinen Bauch geht es ganz gut, aber das ist morgens immer so und verschlimmert sich im Laufe des Tages. Ich trage das Kleid, dass ich in Gran Canaria anhatte, das schwarze Todeskleid. Irgendwie hatte ich mir sterben leichter vorgestellt, doch der ganze Aufwand, der nach dem Tod anfällt ist doch immens und teuer. Zum Glück trägt mein Vater die Kosten, denn ich hätte das Geld nicht und wie ich hörte geben Banken dafür auch keine Kredite, auch wenn ein Erbe zu erwarten ist. Immer noch nicht in ihren Schmuckkasten geschaut, dabei steht er seit Wochen hier rum. Keine Ahnung was mich hindert. Versuche seit Wochen vergeblich mit meinen Groupon Gutscheinen einen Frisör- und Massagetermin zu bekommen, die Anbieter dieser Gutscheine sind einfach nicht erreichbar und rufen auch nicht zurück. Nicht das erste Mal das Groupon kleine Dienstleister mit ihren Aktionen überfordert und fertig macht. Ich versuche es weiter, aber spätestens in 1-2 Wochen werde ich versuchen die Gutscheine zurückzugeben. Weihnachten wird vielleicht doch in Berlin stattfinden, das würde mir sehr entgegenkommen, wenn ich Weihnachten keinen Reisestress hätte. Meinen Vater vorerst davon abbringen können zwischen Weihnachten und Silvester den Laden ausräumen zu wollen, ich glaube, ich brauche in der Zeit etwas Ruhe, um mich zu erholen und diesem beschissenen Jahr auf Wiedersehen zu sagen. Auf in den Tag, alles wird gut, irgendwann.

Montag, 12. November 2018

Frei, Bauch, Kerzen, Blumen und einfach nur ich

Guten Morgen, endlich frei. Ein Tag ist viel zu wenig, um einen ganzen Haushalt zu bewältigen, einkaufen zu gehen und sich zu erholen. Grau grüßt der Tag und der Kaffee rinnt die Kehle herunter. Heute mal nicht hetzen, keine festen Termine und Niemand zu beraten. Der Kontostand ist noch keine Katastrophe, dabei nähern wir uns der Monatsmitte. Einkaufen muss ich, putzen muss ich und in die Badewanne will ich. Nachdem ich am Samstag nichts zum Einkaufen gefunden habe, gab es gestern ein Restessen aus der Tiefkühltruhe. Meinen Bauch geht es ok, aber voll ok ist er immer noch nicht. Gestern von meinen Stiefvater mit den Kerzen meiner Mutter beschenkt worden, sie hatte noch Kerzenvorräte aus DM-Zeiten. Schminke habe ich auch mitgenommen, nachdem ich die Hälfte davon in den Müll befördert habe. Keine Ahnung was meine Mutter mit Kerzen und Schminke aus dem 19. Jahrhundert wollte. Ich dachte 2-3 Jahre abgelaufene Lebensmittel wären der Höhepunkt ihrer Hamsterei gewesen. Auch hat sie massiv Kleidung gehortet, die habe ich gestern auch sortiert und zwei Müllsäcke voll gemacht. Ihre Blumen vom Balkon haben wir ins Winterlager gebracht, das war ihr letzter Balkonsommer in Berlin, das hat mich doch zum Weinen gebracht. Sehr anstrengend gewesen gestern, mehr emotional als physisch. Die Vögel piepen, Brötchen sind im Backofen und ich versuche mich nicht zu hetzen. Heute bin ich mal dran, nicht meine Mutter, nicht Kunden, nicht Klienten, einfach nur ich.

Sonntag, 11. November 2018

Sonntag, Hausputz, leer, Rekordwoche, Alterszahl und Lotto

Guten Morgen, endlich Sonntag, aber leider nicht frei, obwohl es mein Vater angeboten hatte. Ich glaube, für nächste Woche schlage ich zu, denn an meinen einen freien Tag die Woche schaffe ich immer weniger. Die ersten Wochen habe ich am freien Tag Akkord geputzt, die letzte Woche lag ich schon nur rum, denn die Erholung schien wichtiger als der Hausputz. Streichen möchte ich immer noch, wenigstens das Wohnzimmer, aber von solchen Projekten bin ich derzeit Meilen entfernt. Gestern das erste Mal nach 20 Uhr noch in meiner Gegend einkaufen gewesen oder besser gesagt versucht einzukaufen, denn der Markt war ziemlich leer, über 50 % meiner Einkaufsliste war nicht verfügbar. Der Magen und auch meine Verdauung haben sich wieder beruhigt, wie ich nach lesen konnte, kann das doch von meinem neuen Medikament kommen. Gestern lief es wieder ganz gut im Laden, diese Woche ist meine Umsatz-Rekordwoche, seit ihrem Tod. Ich scheine wohl endlich kapiert zu haben, wie der Hase läuft. Eine Kundin hat sich die Woche bei mir bedankt, dass ich den Laden derzeit mache, sie meinte, ich gebe damit allen aus dem Kiez und allen anderen Kunden die Chance sich noch zu verabschieden. Mit der neuen Zahl in meinen Leben muss ich mich noch anfreunden, irgendwie gefällt mir die neue Alterszahl nicht. Lügen wegen meinem Alter werde ich aber auch nicht. Leider nicht im Lotto gewonnen, noch nicht mal den Einsatz, dabei könnte ich ein paar Millionen gut gebrauchen, aber wer nicht? Grau grüßt der Tag, eigentlich auf gar nichts Bock, aber bald geht es auf nach Kreuzberg.

Samstag, 10. November 2018

Hamsterrad, Dienst, Freundin und Einrichtungsstil

Hamsterrad, Hamsterrad, ich stehe so auf mein Hamsterrad. Ich will heute nicht arbeiten, ich will freihaben. Ist aber nicht, auch heute heißt es durchhalten. Immerhin mein Magen scheint sich wieder beruhigt zu haben, heute bisher keine Schmerzen. Grau und kalt grüßt der Tag, keine Lust. Gestern war ich mal wieder erfolgreich im Laden, kein Wunder, dass ich mich derzeit wohler im Laden als auf meiner eigentlichen Arbeit fühle. Aber es nützt nichts, meine eigentliche Arbeit ist trotzdem Priorität. Heute Dienst mit netter Kollegin trotzdem nicht hoch motiviert. Die eigentlich beste Freundin hat mir zum Geburtstag eine SMS geschrieben, eigentlich hätte ich darauf gar nicht antworten sollen, nach all den Monaten, die sie mich in Stich gelassen hat. Musste feststellen, dass mein Einrichtungsstil vor 3 Jahren, doch sehr von meiner Krankheit geprägt war. Ich konnte damals schwer Anregungen durch Farbe oder Bilder ertragen, so ist alles weiß und karg geworden, ein Zustand, den ich jetzt nicht mehr schön finde. Geträumt habe ich heute glaube ich nichts, keine Eskapaden ins Wunderland. Auf in den Tag, ich lebe und ich hoffe noch lang, auch dieser Tag wird vorbeigehen.

Nadine in Berlin

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