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Nicht Raucher

Gestern hatte ich das erste Mal das Erlebnis wie das so in der rauchfreien Zone ist.
Bestimmte Lokalitäten haben seit dem 01.01.08 umgestellt und das obwohl die Besitzer selber Raucher sind. Ziemlich seltsam, wenn man seine Bestellung nicht aufgeben kann, weil der Besitzer vor der Tür raucht.
Eine kleine Diskussion zum Thema Passivrauchen, mit kaum neuen Erkenntnissen später hatte ich das Bedürfnis zu rauchen. Als ich anfing mir eine zu drehen wurde ich gleich belehrt, das ich hier nicht rauchen dürfte- wollte ich ja gar nicht, - ich wollte gehen um mich gleich vor der Tür zu entzünden. Später das Gleiche in einer anderen Lokalität.
Ich fühle mich diskriminiert, entlarvt als Süchtige und umzingelt von Menschen, die nach jahrelangen Schweigen, ihre geballte Wut in Worten und Verhalten an mir ablassen.
Warum jetzt erst? Warum jetzt mit dieser geballten Aggressivität?
Ich bin auch dagegen das KFZ Fahrzeuge durch die Stadt fahren und mir Rauch in meine Fahrradlungen blasen, ich bin auch dagegen das der Flughafen Tempelhof immer noch aktiv ist und mir Kerosinregen auf dem Balkon beschert. Auch finde ich die Industrieschornsteine ein paar Straßen weiter nicht gesundheitsfördernd.
Aber gegen die gibt es keine greifenden Gesetze, obwohl die Staub- und Gesundheitsbelastung in der Summe sicher höher ist, als alle verrauchten Eckkneipen Berlins zusammen.
Der_Eisenschmyd - 24. Jan, 13:09

"Warum jetzt erst? Warum jetzt mit dieser geballten Aggressivität?"

Weil sie jetzt das Gesetz hinter sich haben.
Weil sie jetzt Aggressiv sein dürfen.
Weil in vielen Kleinbürgern der SA Mann ist, der nur darauf gewartet hat, endlich jemanden zum Zurechtweisen zu haben.
Weil die Leute glauben, sich durch dieses Verhalten beliebt machen zu können, bei ihren Mitbürgen, beim Staat, beim System.
Weil sie sich vor anderen wichtig machen können.
Weil sie, die sonst nichts zu melden haben, auch einmal Macht demonstrieren können.
Weil diese dummen, kleinbürgerlichen Scheisser eben so sind wie sie sind, Nadine.

NBerlin - 24. Jan, 13:23

Das ist verdammt arm und feige aus meiner Sicht. Wenn mich Jemand in normalen Ton bittet nicht in seiner/ihrer Gegenwart zu rauchen- kein Problem. Aber dieser Messiah Ansatz stört mich gewaltig, besonders wenn es dann in Hetze ausartet. Ich wünschte die Leute wären nur halb so engagiert bei Themen, die für unser aller Umwelt, viel wichtiger sind.
die_huepfdohle - 24. Jan, 13:32

Ich bin ja auch bekennender Nichtraucher und mag Nichtraucher-Lokalitäten. Und das, obwohl die bessere Hälfte neuerdings mehr als nur Gelegenheits-Raucher ist.
Aber dieses aggressive mag ich auch nicht und ich sehe dafür auch keinen Grund. Ich bitte T auch in einem höflichen Ton, Rücksicht zu nehmen, wenns mir zu viel wird. Und dabei bin ich wirklich sehr extrem, was das Rauchen angeht. Ich hasse Rauch - aber ich arrangiere mich damit. Geht ja auch nicht anders.
In Restaurants find ich es sehr angenehm, das muss ich zugeben. Wenn mir eine Kneipe zu verraucht war, mein Gott, dann hab ich sie eben verlassen.
Aber niemals würd ich mit erhobenem Zeigefinger und Aggressivität durch's Leben schreiten...
Legatus - 24. Jan, 13:23

Im Moment sinds die Raucher...in 2 Jahren sinds dann wieder die Schwulen, oder die Ausländer oder die Asylanten oder die obdachlosen Penner oder die Tussis oder oder oder oder oder...der Mensch sucht sich immer wen den er gerade nit leiden kann...diesmal sind halt wieder die Raucher dran...neues Gesetz ist raus da stehen sie schön in der Öffentlichkeit und die militanten Nichtraucher fühlen sich alle gerade bestätigt und pochen nun auf ihr RECHT! Scheiss Spiel...

NBerlin - 24. Jan, 13:26

Genau man braucht immer ein Thema/einen Schuldigen um von den eigentlichen Problemen ab zu lenken.
Das Volk soll beschäftigt sein und sich gegenseitig bekriegen, dann fällt denen auch nicht auf was Politiker und Energieriesen hinter ihren Rücken machen.
Chaot35 - 24. Jan, 13:24

hör einfach auf zu rauchen. dann hat sich das problem erledigt

NBerlin - 24. Jan, 13:27

Nein! Jetzt erst recht nicht, das ist zwar genauso albern wie die Nichtraucherfront, aber wenn ich so angefeindet werde, dann jetzt erst Recht!
Legatus - 24. Jan, 13:29

Mich stört das "einfach" in deinem Satz...zumal ich mit dem Rauchen auch ein Stück meiner Lebensart verbinde...
DonParrot - 24. Jan, 14:30

Nein, damit hat sich das Problem eben nicht erledigt. Das Problem ist nämlich, dass hier Freiheit und Demokratie mit Füßen getreten werden. Oder ist jemals ein Nichtraucher gezwungen worden, in eine verrauchte Kneipe zu gehen. Würden sich die Wirte freiwillig dafür entscheiden, ihre Lokalität in ein Nichtraucher-Etablissement zu verwandeln, wei''s besser fürs Geschäft ist - kein Problem. Das würde ich akzeptieren. Und wenn's in jeder Kneipe des Landes so wäre. Aber dass sich der staat in die privaten Belange eines Unternehmers einmischt und das auch noch von großen Teilen der Bevölkerung begrüßt wird, das kotzt mich an. Und DAS ist das Problem.
Bryah (Gast) - 24. Jan, 13:31

Na na na...

... mir scheint, als würden da voreilige Vergleiche gezogen!

Als direktes Opfer von Passivrauch, habe nämlich zahlreiche Allergien und mein Immunsystem ist nicht das aller beste - Erklärung: Eltern beide Kettenraucher, keine Rücksichtnahme von denen zu erwarten gewesen. Mutter hat in der Schwangerschaft geraucht. Ebenso wurde fröhlich weitergraucht nach der Geburt.

Ich kann Raucher verstehen, aber wieder auch nicht.
Vielleicht gibt es die Rücksichtnehmer wirklich, aber mir ist bisher nie einer begegnet, und wenn dann waren es erbärmliche Versuche. Egal. Ich will hier niemanden beschuldigen. Aber 'diskriminiert' wird in Zusammenhang mit Rauchen zu häufig missbraucht. Wieso ist es so schwer kurz vor die Tür zu gehen? Daran kann ich nichts diskriminierendes erkennen. Das sollte eigentlich total normal sein und auch von Rauchern selbst so gesehen werden. ;-)

Natürlich gibt es jetzt plötzlich Leute die was sagen, und aber früher das Maul gehalten haben, aber was sollte man den damals tuin, darauf warten, dass man was auf die Fresse kriegt, wie die in München, die die Raucher darum baten nicht im U-Bahn Waggon zu rauchen? Na ja, das ist ein zweischneidiges Schwert! Raucher sagen so leicht, Freundlichkeit kommt weiter, aber nicht immer wieder Freundlichkeit auch mti Freundlichkeit/Höflichkeit erwidert - knallharte Realität!

Angemault wird man, wenn man die Raucher darauf aufmerksam macht, zum Beispiel in der U-Bahn/-Hof, und das zu hauf und dann ziehen die Leute einen Schmollmund und tun so, als hätte jemand gesagt sie werden gleich ins KZ deportiert oder so. Andere geraten in Rage, obwohl sie im Unrecht sind und man muss sich lieber schnell vom Akcer machen... :-(

Das ist die Realtität. Und das Normalatmer will ich sie mal nennen, irgendwann davon die Schnauze voll haben ist doch total verständlich...

Bryah (Gast) - 24. Jan, 13:45

... ich weiß nicht, wieso ihr so aggressiv drauf seid - ihr tut gerade so, als würdet ihr körperlich angegangen werden. Es sind doch nur Worte, die Nichtraucher müssen giftigen Rauch einatmen, das ist schlimmer.

Wusstet ihr eigentlich das der Nebenstromrauch viel gefährlicher ist, dass das, was ihr da so einatmet? Der Nebenstromrauch, der ist giftiger, weil die Temperatur, bei der die Glut glimmt, niedrig ist, erst wenn dran gezogen wird, entwickeln sich extreme Temperaturen, die eventuell giftigere Substanzen vernichten, aber Genaures ist noch unklar, aber es gibt hinreichende Beweise dafür, wie gefährlich und schädlich Passivrauchen ist - 140.000 Tote pro Jahr, das ist kein Pappenschlecken, oder? Das Deutsche Krebsforschungsinstitut hat viele UNABHÄNGIGE Studien gemacht, die das beweisen!

Legatus - 24. Jan, 13:53

Das Passivrauchen gefährlich ist, ist mir durchaus bewusst. Einer der Gründe warum ich generell frage ob sich jemand gestört fühlt wenn ich weiss das Nichtraucher anwesend sind. Auch habe ich mit dem vor der Tür rauchen keine Probleme. Ich stell mich auch nicht neben Kinder und rauche oder neben schwangeren Frauen. Ich halte Abstand wenn ich glaube das sich jemand gestört fühlen könnte und ich rauche nirgendwo wo es nicht gestattet ist. Womit ich aber ein Problem hab ist, dass man oft genug einfach nur angeschnauzt wird, dass man immer dämliche Kommentare bekommt (selbst wenn man schon draußen vor der Tür steht) und was mich am meisten stört sind militante Nichtraucher die der Meinung sind sie müssten jeden Raucher über die Gefahren des Rauchens aufklären und von denen immer kommt "Hör doch _einfach_ auf zu rauchen". Raucher wissen meist sehr viel besser darüber bescheid was sie sich da antun als die meisten Nichtraucher glauben wollen.
Nachtblau - 24. Jan, 13:52

Ja es ist halt besonders toll, wenn man jetzt die bösen Raucher, die ja an allem Unglück der Welt prinzipiell schuld sind, anmeckern kann. Sei froh, bei uns darf man überhaupt nirgends mehr rauchen, das ist schon ganz schön komisch. Verstehen kann ich übrigens nicht, was der Unterschied sein soll, wenn 10 Raucher vor der Tür stehen und man atmet dann das Zeug hochkonzentriert ein, bevor man in die Kneipe reingeht, anstatt es peu a peu zu sich zu nehmen. Und ehrlich gesagt hab ich mich als Nichtraucher von Rauchern noch nie belästigt gefühlt.

NBerlin - 26. Jan, 11:19

Wie noch nicht mal Draußen? So kommt es mir auch vor, der Sündenbock der Saison, letztes Jahr waren es die Hundebesitzer, die jetzt Leine und Schaufel bei sich tragen sollen.
DonParrot - 26. Jan, 16:32

Warte mal ab: das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. In einigen Bundestaaten der USA darf man - oder soll man demnächst - nicht mal mehr in der eigenen Wohnung rauchen dürfen, sofern die sich in einem Mehrfamilienhaus befindet. Und im Internet sind bereits Denunziantenformulare zu bekommen. Wenn das kein Antiraucher-Faschismus ist, dann weiß ich's auch nicht.

Und dass unter den Leuten, die diese Gesetze machen, viele sind, die saufen, koksen und sich vom Arzt Betablocker und was weiß ich verschreiben lassen, weil sie ihr Leben sonst nicht auf die Reihe kriegen, macht das Ganze natürlich noch absurder. Zumal wir ja spätestens seit der Prohibition wissen, das eine derartige Politik komplett kontraproduktiv ist.
Bryah (Gast) - 24. Jan, 14:08

... Legatus, deiner meinung nach, bin ich dann wohl ein militanter Nichtraucher --- gut, du darfst sagen was du willst. weißt aber, was du da sagst? militant bedeutet, dass man etwas sogar mit gewalt durchsetzen würde. ich kann mit fug und recht behaupten, dass ich bisher IMMER den Kürzeren gezogen habe. Definitiv! Und den leuten zu sagen, wie schädlich das ist, in einem Gespräch, das finde ich ok. Gut, wenn man das so hingeworfen kriegt, kann ichs auch nicht leiden! Bringt eh nichts, außer wut, etc.

mich interessiert, wieso du eine solche wut entwickelst? woher kommt das eigentlich? denn diskriminiert und wirklich ernsthaft angeriffen wird man ja nciht und die wenigen Blicke etc... das sollte man als Raucher ab haben, schließlich hat man sich ja dafür entschieden.

Legatus - 24. Jan, 14:15

Nun, du zählst für mich nicht zu den militanten Nichtrauchern...da eine Diskussion noch möglich ist...wäre aber nicht das erste mal das mir Schläge angeboten wurden wenn ich nit gleich die Kippe ausmache...Wieso ich solche "Wut" entwickle...ich bin nicht wütend...ich bin es einfach nur leid...17 Jahre lang immer die selben dämlichen Kommentare anzuhören erledigen irgendwann auch den geduldigsten und nettesten Menschen...ich lebe nach dem Prinzip "Leben und leben lassen". Aber dafür hätte ich es auch gerne wenn sich andere nicht dabei einmischen wie ich mein Leben lebe...
DonParrot - 24. Jan, 14:35

Warum musst Du eigentlich Irgenjemanden erzählen, wie schädlich das Rauchen ist? Meinst Du, es gibt Jemanden, der das noch nicht weiß? Das ist doch lächerlich. Aber wenn jemand nach dem Motto lebt: 'Das Leben soll schön sein und nicht lang,' dann zwing dem doch nicht deine Meinung auf. Wer raucht ist deshalb noch lange nicht blöde.
Bryah (Gast) - 24. Jan, 14:12

...und wieso nervt es dich besonders, wenn die Leute sagen: "Hör doch _einfach_ auf zu rauchen" - nervt es dich, weil du aufhören willst und es aber nicht schaffst, weil du zu schwach im Geist und Willen bist, oder woher kommt dieses Gefühl des Genervtseins? Weil mit dem Rauchen kann man 100% aufhören, es gibt viele gute Beispiele! Von daher, verstehe ich dein Genervtsein nicht. Wenn du aufhören willst, kann ich dir folgende Seite empfehlen: http://www.nichtraucher-in-5-stunden.de/ |Also tu es einfach, oder lass die Leute in Ruhe, die es nur Gut meinen! Also viel Glück! :-)

Legatus - 24. Jan, 14:28

Weil es sicherlich ein nett gemeinter Rat ist...dieser jedoch fast immer nur von Leuten kommt die noch nie eine Zigarette im Mund hatten...mit dem Rauchen aufzuhören ist nicht einfach...und wie jeder langjährige Raucher habe ich es öfter probiert, ja...weil man ab und an ja doch an seine Gesundheit denkt. Klar kann man mit dem Rauchen zu 100% aufhören...kenne auch genug die es geschafft haben...nur würden die nie sagen das es einfach war. Im Gegenteil...einigen von denen fällt es auch noch nach Jahren schwer nach dem Essen nicht zur Zigarette zu greifen. Und ich hab noch wesentlich mehr erlebt die rückfällig geworden sind. Für mich gehört das Rauchen noch zu mir dazu...und wen es stört, der kann mir das gerne in normalem Tonfall sagen...aber spart euch doch einfach die ganzen Verniedlichungen und die ganzen Versuche mich zu bekehren.
NBerlin - 24. Jan, 14:33

Liebe Bryah, darum geht es ja- in Ruhe gelassen zu werden. Wenn sich Jemand für oder gegen das Rauchen entschieden hat ist es seine Sache. Man möchte sich nicht ständig aggressiv oder von mir aus auch logisch argumentiert anhören warum der eigene Entschluss "nicht richtig" ist. Zugegeben ich habe auch schon mal versucht einen Autofahrer davon zu überzeugen, das Auto fahren, besonders in Berlin, totaler Schwachsinn ist und nur Geld, Nerven, Zeit und Umweltverschmutzung kostet. Trotzdem fahren die weiter Auto und ich akzeptiere das, auch wenn mir mal ein kaputter Auspuff ins Gesicht pustet.

Ach ja nicht Autofahrer werden geht bestimmt auch unter fünf Stunden. ;-)
DonParrot - 24. Jan, 14:40

Also mich nervt es, weil mir Missionare jeglicher Art heftigst auf den Sack gehen. Von leben und leben lassen sind die so weit entfernt, dass mir der Konfirmationskaffee wieder hochkommt. Und der hat dafür lange 34 Jahre zurückzulegen. MannMannMann.
NBerlin - 24. Jan, 14:52

*nickt* der Hinweis was vor Ort erlaubt und erwünscht ist, ist ja noch ok. Aber das man sich nachdem man deswegen nicht raucht auch noch ne Bibelstunde anhören darf.....
mammarazzi - 24. Jan, 14:17

nach meiner dritten lungenentzündung haben ich von einem tag auf den anderen aufgehört zu rauchen...ich weiß seitdem einfach, wie sich das anfühlt eine kranke lunge zu haben! es ist so ein schei..gefühl zu denken, man muss ersticken...

NBerlin - 24. Jan, 14:37

Glaube ich dir und es war sicher eine weise Entscheidung von dir zu diesem Zeitpunkt aufzuhören. Kenne so ein Gefühl, hatte mal zeitweise Asthma, das lag aber an industrieverseuchten Pollen und nicht an den Kippen.
DonParrot - 24. Jan, 14:24

Weil sie seit Jahren von den Gesundheits-Faschisten systematisch aufgehetzt worden sind.

Morgen kommt das Solarium-Verbot - ist ja schon in Vorbereitung - und übermorgen dürfen wir nur noch Körner fressen. Und wenn dann irgendwann immer lauter gefragt werden wird, wie es so weit kommen konnte, dann werde ich - sofern ich dann noch leben sollte - den ganzen Idioten aus irgendeinem fernen und hoffentlich noch freien Land zurufen: "Weil Ihr Euch nie gewehrt habt. Der Staat hatte nie das Recht, seine Bürger zur Vernunft zu zwingen, aber Ihr habt ihn gelassen. Weil's ja so vernünftig war.

Jetzt seht zu, wie Ihr damit fertig werdet.

NBerlin - 24. Jan, 14:42

Deine Argumentation erinnert mich hier dran:

As sie die Juden holten, sagte ich nichts; ich war ja kein Jude.
Als sie die Zigeuner holten, sagte ich nichts; ich war ja kein Zigeuner.
Als sie die Kommunisten holten, sagte ich nichts; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Schwulen holten, sagte ich nichts; ich war ja nicht schwul.
Als sie die Sozialisten holten, sagte ich nichts; ich war ja kein Sozialist.
Als sie mich holten, war niemand mehr da, der etwas sagen hätte können...

Aber heutzutage scheint es normal zu sein Gesetze zu erlassen die in die Grundrechte der Einzelnen eingreifen und oft sogar gegen die Verfassung verstoßen.
Abgesehen von der Stasi 2.0 Diskussion, gab es da ja erst gestern wieder so einen Fall.
DonParrot - 24. Jan, 17:02

Entschuldige - aber ich sag doch jedes Mal was. Nur scheint das leider nicht viel zu helfen. Was soll ich tun? Mich vor dem Gesundheitsministerium anketten?
#ne demo wollte ich schon mal veranstalten - aber die Resonanz war überaus kläglich.
NBerlin - 24. Jan, 17:06

Das wäre doch mal ne Maßnahme, aber dann bitte auch gleich nackt wie der Herr Anders ich stelle die Fotos dann auch gern online ein. ;-)
Vielleicht lässt sich ja ne Blogdemo organisieren?
Bryah (Gast) - 24. Jan, 14:57

ihr habt ja teilweise recht, aber die Freiheit des einen hört dort auf, wo die des anderes angegriffen oder beschränkt wird. basta!

Das seht ihr doch nicht anders - oder? Aber es geht ja nicht darum, euch eins auszuwischen, nein, es geht doch darum, das Raucher, vielleicht jetzt nciht ihr, aber viele, die nciht klar im kopf sind überall rauchen udn auch keine Regeln kennen - um die geht es doch!!

Und ihr seid die Leidtragenden - die sozusagen vernünftigen Raucher! Diskussionen sind mit solchen "fanaktikern" nicht mehr möglich. Und deswegen müssen Gesetze her! Ihr solltet nicht über die ach so "militanten" Nichtraucher herziehen bzw. schimpfen, nein, die eigenen Leute, die uneinsichtigen Raucher, die sind shculd. Natürlich sollte in einer Gesellschaft, in der Rücksichtnahme großgeschrieben wird, eine freiwillige Lösung möglichsein, aber offensichtlich auch nciht, siehe die freiwillige Vereinbarung der Gastroniomiebetriebe!Sihe die Leute, die trotz verbot in Ubahnen/SBahnen etc. Rauchen. Ohne je darüber nachzudenken, ob es Menschen gibt, die dadurch beeinträchtigt werden opder ob es sie stört, gesundheitlich!

die solltet ihr angehen und fragen, wieso sie es so weit getrieben haben, keine Rücksicht genommen haben udn euch jetzt zum Sündenbock machen... die sind es doch und cniht die Ncihtraucher, die haben ja recht und die wollen an sich ja auch nur das Beste für euch...

NBerlin - 24. Jan, 15:13

ihr habt ja teilweise recht, aber die Freiheit des einen hört dort auf, wo die des anderes angegriffen oder beschränkt wird. basta!


Das stimmt, leider wird das in unsere Gesellschaft nicht gelebt, denn sonst würde die Industrie doch auch auf mich Rücksicht nehmen? Macht sie aber nicht, denn da steckt zuviel Geld und Macht dahinter. Den Bürgern jetzt die Raucher als Prügelbock zu präsentieren hilft sicher den Frust mal los zu werden, aber wirklich was bewegt hat man damit nicht.
Bryah (Gast) - 24. Jan, 15:23

Nadine, ich kann verstehen, dass du dich in die Ecke gedrängt und angegriffen fühlst. Eingeschränkt, unfrei, klar, würde ich mich auch fühlen, wenn ich in dieser Suchtfalle gefangen wäre, logisch. Man denkt ja auch ganz anders - hat mein Freund bestätigt, er hat ja auch mal geraucht.

Aber es geht doch nicht darum zu sagen, aber die anderen tun das doch auch und keiner sagt was dazu. Wo soll man denn sonst anfangen, wenn nicht im Kleinen. Danach kommen die Großen! Natürlich! Nur Schritt für Schritt kann etwas geändert werden. Und ja, wenn du dich gegen goliath wendest, kannst du etwas bewirken, fang an, hör auf zu rauchen.

Neben Methan ist Rauchen eines der größten Umweltgifte, die sich auch extremst auf die Ozonschicht auswirken und somit den Treibhauseffekt verstärken.

Nötig wäre unter anderem: Weniger Massentierhaltung, weniger Rauchen, mehr Regenerative Energie, mehr Überlegtheit im Alltag, nicht nur reine Profitgier. Nachhaltigkeit ist hier das Wort der Stunde!
DonParrot - 25. Jan, 11:38

So viel Unfug in drei Absätzen. Unfassbar.
Und: Ihr müsst nicht das Beste für uns wollen. Wir sind erwachsen und wissen selbst, was wir wollen. Haltet Euch doch einfach raus aus unserem Leben!
Bryah (Gast) - 24. Jan, 15:08

aber ich hoffe, dass keiner von euch so denkt, wie die von diesem komischen netzwerk Rauchen. Also, dass müsste sogar euch die Kotze hochwürgen. Die behaupten doch tatsächlich es sei komplett ungefährlich zu rauhcen udn Passivrauchen sei Einbildung. Zudem beschwören sie eine Verfolgung hoch, die es so nicht gibt! aber lest selbst, was die so von sich geben: http://www.neues-deutschland.de/serveDocument.php?id=36 (es öffnet sich ein pdf)

NBerlin - 24. Jan, 15:26

Wir brauchen keine Diskussion darüber führen ob rauchen schädlich ist, das ist so und jede Studien die was anderes behauptet ist sicher von den Tabakkonzernen finanziert.
Es geht mir um das Bekehren und Aufklären wollen, ich weiß was ich da mache, schon in der 8. Klasse durfte ich mir Filme über den sterbenden Marlboro Mann anschauen.
Aber es ist meine Sache und sicher ist es asozial wenn andere Mal unfreiwillig mit rauchen müssen, aber sie können woanders hin gehen, sie können mich bitten es zu lassen oder ich gehe einfach an einen anderen Ort, denn mein Luftverpestungsradius ist klein genug um ihn zu umgehen oder zu verlegen. Wenn Nichtraucher mit guter Luft argumentieren, sollen sie das bitte konsequent leben (z.B. kein Auto oder Flugzeug benutzen) und auch die großen Probleme angehen.....
Nachtblau - 24. Jan, 15:34

Zu der Verfolgung muss man sagen: noch gibt es keine direkte Verfolgung. Wenn man sich aber die Tendenzen in den USA ansieht, wo Mitarbeitern in Firmen nahegelegt wird, entweder sie hören auf zu rauchen, oder sie sind ihren Job los, nun, dann ist das Verfolgung und hochgradige Diskriminierung. Und auch bei denen hats mal klein angefangen mit Rauchverboten. Also sollte man schon sehr vorsichtig sein und den Anfängen entgegentreten. Jeder Schritt, der einem Freiheit kostet, kann noch einen weiteren Schritt nach sich ziehen, bei dem man noch mehr Freiheit einbüßt.
nessy - 24. Jan, 15:30

Ach ja, das Rauchverbot. In Restaurants empfinde ich es als ausgesprochen angenehm, nun rauchfrei essen zu können, denn es gab vormals nur wenige wirklich abgegrenzte Nichtraucherbereiche und die Raucher achteten zwar darauf, nicht zu rauchen, solange an ihrem eigenen Tisch noch gegegessen wurde, aber der Nebentisch war von dieser Rücksichtsnahme ausgenommen. Ich habe Restaurants auch schon verlassen, wenn nur noch ein Tisch neben einer rauchenden Gesellschaft frei war. Nun mag man argumentieren, ich solle einfach nicht in ein Restaurant gehen, wenn es mich störe, aber so einfach ist das nun auch nicht: Essengehen ist zum Einen nicht immer eine Freiwilligkeit, zum Beispiel wenn ich unterwegs bin und nicht den ganzen Tag selbstgeschmierte Stullen essen möchte. Zum anderen hat es eine soziale Funktion, der ich mich nicht entziehen kann und möchte.

Rauch in Kneipen hat mich nie wirklich gestört. Da ich nicht rauche, empfinde ich den Aufenthalt jetzt aber angenehmer, weil meine Haare und meine Kleidung danach nicht so unangenehm riechen (und die Klamotten nicht direkt in die Wäsche müssen).

Der oft angebrachten Vergleich des Rauchens mit Autoverkehr, Industrieschloten und Flughäfen hinkt meines Erachtens allerdings. Denn Verkehr und Industrie resultieren aus der technischen Entwicklung unserer Gesellschaft, von der wir alle profitieren. Die Nachteile nehmen wir in Kauf, weil sie die Vorteile - Mobilität und Wohlstand - nicht aufwiegen. Rauchen allerdings ist ein Individualvergnügen, von dem niemand sonst profitiert außer der Raucher.

hobo - 24. Jan, 15:41

Individualvergnügen, von dem niemand sonst profitiert außer der Raucher

???? gibt es keine tabakindustrie, tabakbauern (die übrigens mit millionen von teuros subventioniert werden. mill. die dem gesundheitswesen fehlen), bekommt der staat nicht über die hälfte vom ziggpreis als steuern????
nessy - 24. Jan, 15:55

Die Steuern, die der Staat mit Tabak einnimmt, tut er von der linken in der rechte Tasche, wo das Gesundheitssystem wohnt, und dort wieder hinaus.
NBerlin - 24. Jan, 16:30

Was die Restaurants an geht kann ich dir nur völlig zustimmen, obwohl ich selber rauche mag ich es nicht, wenn ich versuche ein Essen zu riechen und zu schmecken und dann ne Rauchwolke daher kommt.
Wo profitiere ich denn, wenn Jemand einen großen Wagen fährt, wo profitiere ich von Industrieprodukten die ich nicht nutze? Ich sehe da keinen Profit für mich sonder eher eine Belastung. Für mich wiegt sich da gar nichts auf und ich frage mich wer sich das Recht raus nimmt für mich zu entscheiden, was ich ertragen kann und in Kauf nehmen muss.
Im Grunde ist es doch ein Mehrheitsphänomen, was die Mehrheit für gut befindet (Autos, Industrie) muss ich als Individuum mittragen, auch wenn ich da anderer Meinung bin und gesundheitliche Schäden davon trage. Wenn jetzt 90% der Bevölkerung rauchen würden....müssten dann die Minderheit das auch in Kauf nehmen?
DonParrot - 25. Jan, 11:42

Was für Millionen, die dem Gesundheitswesen fehlen? Erstens ersparen die früher sterbenden Raucher dem Staat jede Menge Rentenzahlungen, und dann bezweifle ich auch, dass ein mit 65 oder 70 an Lungenkrebs oder Raucherbein oder was weiß ich sterbender Raucher das Gesundheitswesen mehr kostet, als eine/r, die/der mit 100 stirbt und vorher noch zehn Jahre mit Alzheimer, Demenz oder was weiß gepflegt werden musste. Das soll mir erst mal jemand belegen. Umgekehrt wird wohl eher ein Schuh draus.
kittykoma - 24. Jan, 15:33

menno wird das immer emotional, wenn darüber diskutiert wird.
nüchtern betrachtet, hat sich gerade die bevorzugung einer bevölkerungsgruppe auf eine andere verlagert. hat sich früher ein nichtraucher beschwert, daß die kneipe verqualmt war und das extrem unangenehm ist, konnte der raucher sagen "mußt ja nicht hingehen." jetzt ist das plötzlich umgekehrt. und da der wegfall eines liebgewonnenen rituals und freizeitverhaltens und der situative entzug zusammenkommen, sind die raucher natürlich heftig am kotzen. abgesehen davon, daß die argumentation "freiwillig" aufs rauchen zu verzichten augenwischerei ist. sucht ist sucht, da wird nicht freiwillig verzichtet.
ich weiß noch nicht, ob ich das gut finde. ich würde mir wünschen, daß sich die leute langsam daran gewöhnen wie in den usa und es schaffen, essen gehen und rauchen zu trennen. für bars finde ich es blöd. alkoholmißbrauch und nikotinmißbrauch sind für mich ein liebgewonnenes zwillingspärchen. derzeit ist die stimmung in den kneipen unterirdisch. die gastronomen haben sichtlich panik, weil der teil des publikums wegbleibt, der auch mit getränken gut für umsatz gesorgt hat. und die müslis und vegetarischen sozialpädagogikstudentinnen, die jetzt in meinem stammlokal sitzen, sind mir zutiefst suspekt.

NBerlin - 24. Jan, 16:45

Stimmt, es ist ein sehr geladenes Thema.
Wenn es um Zwang und Reglementierung handelt geht es schnell an die Nieren, weil man sich ungern bevormunden lässt, weder von seinen Nebensitzer, noch vom Staat.
Was würde passieren wenn es plötzlich ein Tempolimit auf deutschen Straßen geben würde?
Die Trennung zwischen Nahrungsaufnahme und Rauchen finde ich sehr löblich, auch wenn man als Raucher nach dem Essen quasi rauchen "muss". Ich finde es schade das eine Verständigung zwischen beiden Fronten damit endgültig gescheitert ist und ausbaden dürfen wir es jetzt alle.....
kittykoma - 24. Jan, 17:16

das mit dem tempolimit finde ich nicht schlecht. und das, obwohl ich bekennende und praktizierende liebhaberin schneller sportwagen bin. ab einer bestimmten geschwindigkeit ist es einfach saugefährlich (auch für andere verkehrsteilnehmer), weil man an die grenze der normalen reaktionsfähigkeit kommt. in den usa lebt auch jeder damit und das seit jahrzehnten.
ich bezweifele, daß es jemals eine konstruktive verständigung gegeben hätte. wenn sich jemand mit burgern ums leben frißt, dann zieht er andere höchstens in mitleidenschaft, wenn er im flieger neben einem sitzt und keinen zweiten platz gebucht hat. beim rauchen ist das anders. aber die auseinandersetzung ist ähnlich schrill wie die zwischen dünnen und dicken. klar werden die dicken aggressiv, wenn sie gegängelt werden, weil sie suchtstrukturen haben, bei denen die essen müssen.
hobo - 24. Jan, 15:52

off topic:


NBerlin - 24. Jan, 16:30

DANKE! Das hätte ich fast übersehen! :-)
Bryah (Gast) - 24. Jan, 16:21

@Nadine: ich, für meinen Teil, tue das was zu forderst - so gut ich es eben machen kann. Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol, esse kein totes Tier, fahre kein Auto, heize nicht viel, konsumiere nicht zu viel - ich nutze die öpnv, esse vegetarisch, weil gesund und besser für die umwelt, versuche müll zu trennen, achte darauf was ich für geräte kaufe/ energieeffizienz.

also ich belehre andere nicht, wie sie ihr leben zu leben haben, das muss jeder für sich aus machen, aber muss dabei natürlich die verantwortung tragen, die jeder jedem um sich herum schuldig ist. das heißt also für Raucher, nicht zu rauchen, wenn menschen in ihrer umgebung sind, die nicht rauchen - ganz einfach. ich denke, dass das eben nicht zu viel verlangt ist. ;-) und die meisten kriegen das ja auch prima hin. und das hat nichts mit freiehitsentzug oder -einschränkung zu tun.

ich finde es zutiefst lächerlich, wenn "Erwachsene" meinen, dass ihre Freiheit, weil sie hier oder dort nicht rauchen dürfen, eingeschränkt wird. Freiheit ist das, was man daraus macht und wenn man sich seine Freiheit einschränken lässt, durch Sucht oder ähnliches, muss man die Konsequenzen geduldig ertragen. ;-)

Nicht der Nichtraucher macht den Raucher unfrei oder gar irgendwelche Gesetze, nein, es ist die Sucht nach der Befriedigung durch die Zigarette.

NBerlin - 24. Jan, 16:33

Da kann ich nur zustimmen, aber es geht mir ja gar nicht um Freiheit, es geht mir darum nicht ständig belehrt oder beschimpft zu werden. Außerdem bin ich so naiv, das ich denke das die Menschen vor Ort das auch unter sich ausmachen können und es da keine Gesetze geben sollte. Letztes Jahr stand ich auch schon oft "draußen" um zu rauchen, aber das war etwas anderes als wenn ich dazu gezwungen bin.....
heinz conrads - 24. Jan, 18:29

wenns tempelhof nicht gäbe, wärt ihr 49 alle russisch geworden oder verhungert

mammarazzi - 24. Jan, 20:09

sorry, heinz, zählst du hier einfach die einträge zusammen??? ich habe gerade FÜR tempelhof gestimmt, obwohl sie auch über mein haus fliegen...
NBerlin - 25. Jan, 10:57

Ach Heinz, danke für den Hinweis, sowas weiß ich als Anwohnerin natürlich nicht.^^
Ich schrieb NICHT "ich wünschte den Flughafen Tempelhof hätte es nie gegeben" sondern
"ich bin auch dagegen das der Flughafen Tempelhof immer noch aktiv ist", das sind verschiedene Sachen.
Dagger - 24. Jan, 22:18

Joa das ..

... ist schon ganz schön ungewohnt so in einem Club oder gar Irish Pub zu gehen und dann ist da keine Wand sondern Luft. Nicht gerade der Frühling. Aber man kann atmen, sehen und hat nachher höchstens vom Alk einen dicken Kopf. Und der ist ja dann selbstverschuldet. Und erst die Klamottten. Nur noch Schweiz - je nach Tanzstil und -ausdauer ;-)

Die menschen werden sich daran gewöhnen wie sie es auch in anderen Ländern getan haben. Aber noch ists komisch und eben ungewohnt.

NBerlin - 25. Jan, 11:04

Nur noch Schweiz? Du kaufst deine Kleidung nur in der Schweiz?^^ ;-)
Vielleicht werde ich es mal versuchen, aber ich vermute das ich mit meinen rauchenden Freundeskreis wohl eher nach Alternativparties im Privatbereich suchen werde....
2cents (Gast) - 24. Jan, 23:58

cool sein wie der marlboro-mann

mann raucher. regt euch mal ab.

ihr dürft doch fast überall rauchen.

ihr dürft sogar weiter kneipen aufsuchen.

ok. die sache mit der reinen luft jetzt ist schon ziemlich gemein. verdammte nichtraucher-nazis.

ihr tut gerade so, als wär das der untergang des abendlandes.

ist sehr uncool bei euch. alles dreht sich bei euch um die blöde kippe.


mal ganz im ernst:
diese juden-vergleiche usw. finde ich voll daneben.
wer sowas macht tickt imho nicht richtig.

NBerlin - 25. Jan, 11:09

Wenn Minderheiten verfolgt, beschimpft, ausgegrenzt und reglementiert werden kommt in Deutschland leider immer noch dieses Beispiel am schnellsten hoch. Klar ist das kein echter Vergleich, denn Raucher sein sucht man sich selbst aus und ist es nicht von Geburt an. Wenn Freiräume verloren gehen durch staatlichen Eingriff, ist das für mich der Untergang des Abendlandes, egal ob es dabei um Kippen, Autos oder sonst was geht.
Deef (Gast) - 25. Jan, 12:46

Geil, über 50 Kommentare für so ein Thema. Viel heiße Luft. Oder sollte ich sagen Rauch?

Glückwunsch zum 1000tägigen. :)

NBerlin - 25. Jan, 13:31

Viel Rauch um Nichts fällt mir da spontan ein....;-)

Danke, mal sehen wie viele es noch werden. ;-)
Bryah (Gast) - 25. Jan, 15:49

... es ist ja auch ein wichtiges Thema. Habt ihr das shcon mitgekriegt?
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,530882,00.html

Der ehemalige Kanzler Schmidt, denkt er wäre Kaiser. :-/
Der überlegt nicht eine Minute, ob eventuell ein Allergiker, Asthmatiker oder sonstwie Lungenkranker Mensch in seiner Nähe sitzt - nej, er raucht einfach fröhlich ignorant und total bescheuert vor sich her und seine Frau auch - so als wäre es das aller normalste auf der Welt. Sachen gibbbet, nej, nej. *verdreht die Augen*

Er nimmt sich einfach raus ein Vollidiot zu sein. Na ja, man lebt ja nur einmal! Gratuliere Deutschland, und solche Leute haben einen mal regiert.

Zum Glück wurde er 1982 dank des Misstrauensvotums abgesägt. :-)
NBerlin - 25. Jan, 15:58

Schon gelesen, vielleicht nur Gewohnheit?
DonParrot - 25. Jan, 16:25

Man sollte sich lieber mal vernünftig informieren, Herr Bryah (anonym), bevor man andere Menschen diffamiert. Zumal, wenn sie sich so um unser Land verdient gemacht haben wie Helmut Schmidt.

Hier hast Du die Möglichkeit, das zu tun. *Die Wahrheit über den Fall Schmidt*

Es ist wirklich unerträglich, mit welcher Überheblichkeit Du deine Weltsicht zur einzig richtigen erklärst.
Bryah (Gast) - 25. Jan, 16:54

@don: Wenn du meinst, dass das so ist.

Ich finde Gesetze gelten für jeden, egal wie sehr er sich um dieses oder jenes verdient gemacht hat. Irgendwelche berechtigten Gründe wird es wohl gegeben haben, weshalb er gehen musste. Gelle.

Und ich finde ein solches Verhalten, wie das von Herrn Schmidt verabscheuungswürdig, nicht nur weil er raucht, sondern weil er denkt er sei was Besseres. Und das, nur weil er mal Kanzler war. Hallo?!, was ist das für eine Einstellung. Solche Leutz find ich unangenehm und mitunter auch gefährlich.

Keder Bauarbeiter hat sich tagtägölich verdient gemacht. Er arbeitet hart und fordert wenig. Von daher. Die Welt sollte shcon gerecht sein. Ein Kanzler ist nichts Besseres als ein Bauarbeiter. Basta!

Off-Topic: Übrigens, bin nur nciht bei twodays angemeldet, darum kommt dieses Anonym, und darüber solltest du dich nciht so aufregen, das hat mit dem Thema doch nciths zu tun, oder etwa doch?
Bryah (Gast) - 25. Jan, 16:57

@doncarrotte: nur damit du es weißt, Wahrheit ist relativ. ;-)

Und wo bitte ist der Link?
Wohl auf dem Weg der Wahrheitsfindung verloren gegangen. *lol*
NBerlin - 25. Jan, 17:02

Liebe Bryah, wie kommst du auf die Carrotte? DonParrot heißt der fanatische Raucher und er hat sich sicher nur vertippt bei der Linkeingabe- genau so wie Du beim Namen. ;-)
DonParrot - 25. Jan, 22:22

Liebe Nadine - ich bin nicht fanatisch sondern überzeugt.
Und: Das Rauchverbot ist doch nur eine Facette einer gefährlichen Gesamt-Entwicklung. Ansonsten wär mir das ziemlich wurscht, denn in den zwei Läden, in denen ich auflege, gibt es Raucherbereiche. Aber im Gegensatz zu gewissen Herrschaften geht es mir halt nicht nur um meine Interessen. Doch es geht um die Freiheit in diesem Land. Um nix anderes!

Die angesprochene Demo wollte ich 1979 organisieren - gegen die Anschnallpflicht. Weil die zwar vernünftig ist aber nicht unserem Grundgesetz entspricht, laut dem jeder Mensch in diesem Land sich frei entfalten kann, solange er damit keinen anderen gefährdet.

Nicht im Grundgesetz steht hingegen, dass der Staat seine Bürger zur Vernunft zwingen darf und/oder dass die Grundrechte aus finanziellen/gesundheitlichen Gründen eingeschränkt werden dürfen. "Wehret den Anfängen", habe ich damals gesagt. Wie die SPD in den 1920ern. Aber damals hat man mich ausgelacht, und heute sind Freiheit und Demokratie schon so ausgehöhlt und die Menschen so auf ihre eigen Interessen fixiert und manipuliert, dass es eh keinen mehr interessiert. Bin ich froh, dass ich schon 48 bin.

Und glaubst Du ernsthaft, der Herr Anonymus hat sich verschrieben? ich nicht. aber das ist mir dann auch wurscht. Mit Menschen, die glauben, sie allein seien im Besitz der einzig wahren Wahrheit zu disputieren ist eh brotlos.

Der Link funzt jetzt übrigens.
NBerlin - 26. Jan, 11:16

Auch wenn das Wort oft negativ besetzt ist, aber fanatisch heißt im Grunde nichts anderes als überzeugt zu sein.
Was die Freiheit angeht stimme ich dir völlig zu, sehe ich genauso, wer volljährig ist sollte nicht mehr zwangsbehütet werden, erst recht nicht vom Staat. Das Idealbild vom mündigen Bürger wird damit zur Farce und das leider in immer mehr Bereichen in denen es, aus meiner Sicht, nicht erwünscht ist.
Lieber Don, Frau Bryah ist mir durch Mailkontakt bekannt, also zumindestens für mich nicht anonym. Ihrer Meinung bin ich trotzdem nicht, aber sie hat sicher keine Trollambitionen.
Bryah (Gast) - 26. Jan, 15:38

@donparrot: ja, du hast recht, ich habe mich nicht verschrieben, sondern du kommst mir vor wie ne karotte, die ihren kopf tief in die erde steckt, nur um sich von nichts und niemand von der eigenen gänzlich wahren wahrheit ablenken zu lassen. egal.

die hat keine relevanz für mich, ob du nun demos organisieren wolltest (beim wollen ist wohl geblieben, na ja.) gegen das anschnallen oder nicht, das ist dabei vollkommen irrelevant - und ehrlich gesagt, kann ich auf eine solche freiheit komplett verzichten, wenn menschen wie wurfgeschosse durch die windschutzscheibe fliegen und dabei menschen verletzen, die sich an geltende regeln gehalten haben! egal. aber das ist deine freiheit.

ich gönne euch euren wunsch nach freiheit und ich sehne mich auch nach mehr freiheit, aber so wie donparrote das leben möchte, da habe ich ehrlich gesagt große angst vor, denn jemand, der sich nichtmal anschnallen will um sein eigenen leben zu schützen und zu verlängern, wie soll ich von so jemand als vernünftigen diskussionspartner ausgehen?

gut, dass das nicht alle so sehen. *puh*

aber wie gesagt: freiheit und wahrheit sind relativ und bieten daher keine wirklich ernsthafte grundlage für einen diskurs, da dieser ins unendliche gleiten würde. und dabei komplett von emotionalen und weniger vernunftgesteuerten argumenten getragen würde. wie auch die diskussion um das rauchen.

aber vernunft ist nicht für jeden fassbar, das sehe ich, wenn ich die postings hier lese oder wenn ich tagtäglich durch die realexistierende welt laufe. wie ihr so einen glauben an die vernunft und die freiheit des menschen haben könnt, ist mir komplett schleierhaft. ihr seid komplette idealisten, die fast schon bewundert werden müssten.

jedoch sehe ich das elend täglich, ob in der ubahn, sbahn, im bus oder sonst wo, menschen lieben die freiheit, ja, aber freiheit ist nicht gleich freiheit: einen anderen körper zu verletzen ist keine freiheit, das ist kompletter bullshit. nichts sonst.

wie frei seid ihr denn - als raucher - jetzt, wo wir schon beim thema sind, wirklich? seid doch jetzt mal komplett ehrlich - seid ihr frei oder denkt ihr nur ihr wäret es, handelt es sich nicht viel mehr um eine illusion der freiheit in eurem kopf, hervorgerufen durch irgendwelche substanzen, die das gehirn beeinflussen, ohne dass es sich tatsächlich um harte drogen handeln muss?!? abgesehen davon seid ihr doch von der werbung und dem marketing von diesen konzernen beeinflusst. wie gesagt, seid ihr wirklich frei und wieso denkt ihr, ihr seid freier als andere oder dürftet einen anderen anspruch an das freisein haben?
DonParrot - 26. Jan, 16:18

Na dann zur Sache:
Erstens - Du hast leider nicht verstanden, worum es mir in punkto Anschnallpflicht ging/geht. Natürlich schnalle ich mich an - ich bin ja nicht behämmert. Das hat aber nichts damit zu tun, dass der Staat kein Recht hat, mich dazu zu zwingen. Wenn wir ihm dieses recht einräumen, kann er uns aufgrund dieses 'Präzedenzfalls' auch das Bergsteigen, Skilaufen etc. verbieten oder uns dazu zwingen, beim Treppensteigen einen Helm zu tragen. Ich will mal zu Deinen Gunsten annehmen, dass Du das mit dem als Geschoss durch die Windschutzscheibe Fliegendem der andere verletzt, nicht ernst gemeint hast. Das ist ja wirklich einer fürs Absurditätenkabinett. Oder läufst Du auch mit Helm durchs Leben, weil Dir ja ein Flugzeug auf den Kopf fallen könnte? MannMannMann...

Auch glaube ich nicht unbedingt, dass sich die Mehrheit der Menschen vernünftig verhalten wird, wenn man ihr die Wahl lässt, aber das ist mir schnuppe. Nach Jahrtausenden der Unterdrückung/absoluten Herrscher und was es sonst noch so gab hat die Menschheit heute - oder sollten wir sagen vor ca. 60 Jahren - endlich eine Art Selbstbestimmung erreicht. Und wenn ich mir die Alternativen so anschaue, ist es mir ehrlich gesagt sogar lieber, wir marschieren selbstbestimmt in den Untergang.

Die Freiheit des einen sollte da enden, wo er die Freiheit des Anderen einschränkt, aber nicht einen Zentimeter vorher. Punkt. So steht es im unserem Grundgesetz.
Von der Pflicht, gesund zu Leben und keinerlei Risiken einzugehen steht da - zum Glück - nichts. Wenn wir so weiter machen und versuchen, alle Risiken, die potenziell eine Gefahr für unser Leben darstellen, auszuschließen, führt das nur dazu, dass wir irgendwann alle schon morgens in Panik verfallen, weil wir Angst haben, dass uns irgendetwas zustoßen könnte. Und irgendwann enden wir Alle wie der arme WackoJacko, der sich nur noch mit Atemmaske vor die Tür traut, weil er bei jedem Atemzug Angst hat, sich irgendetwas einzufangen. Grauenhaft.

Und was das Rauchen betrifft: Ich rauche nur und einzig reinen Virginia-Tabak, und wenn ich den mal nicht bekomme, dann rauche ich auch mal ein oder zwei Wochen nicht, bis wieder Nachschub da ist. Ich rauche, weil ich es will und genieße. Es ist meine Entscheidung und mein Körper. Das geht Niemanden etwas an. Auch wenn Du meinst, es sei zu meinem Besten, wenn Di mich davon abbringen willst. warum mischst Du Dich ein? ich sage Dir doch auch nicht, wie Du leben sollst. Obwohl ich es für völlig beknackt halte, sich vegetarisch zu ernähren. Und das, obwohl das keineswegs gesund ist, wie Du behauptest. Aber bitte - wenn Du das Deinem Körpern antun willst... Ist doch Deine Sache. Ich würde niemals versuchen, Dir ein saftiges Steak aufzuzwingen. I don't gibve a shit. Leben und Leben lassen ist meine Devise.

Ich würde übrigens auch nicht im entferntesten auf die Idee kommen, in geschlossenen Räumen zu rauchen, in denen sich auch Nichtraucher aufhalten müssen.

Einen gastronomischen Betrieb hingegen muss Niemand aufsuchen. Das ist eines jeden Menschen freie Entscheidung. Ihr Nichtraucher hättet doch nur den Wirten der von Euch frequentierten Etablissements klar machen müssen, dass sie auf Euch verzichten müssen, wenn im jeweiligen Lokal weiter geraucht wird. Und wenn der wirt nicht darauf reagiert hätte, wäret ihr halt nicht mehr hingegangen. Die entsprechenden Einbußen hätten schon dazu geführt, dass der Eine oder Andere Nichtraucher-Räume geschaffen oder gar seinen Laden zum Nichtraucher-Laden gemacht hätte.

Aber nein: Lieber einen weiteren Schritt in die Unfreiheit. Da können ruhig Grundrechte und Grundgesetz mit Füßen getreten werden. Schließlich ist es ja zum Besten Aller...
Da krieg ich 180 Puls.

Wir sind nicht freier als Andere, sondern wir Alle sind unfreier als irgendwann in den letzten 60 Jahren - weil Menschen wie Du meinen, Vernunft sei wichtiger als Freiheit. Und natürlich auch der Ansicht sind, genau zu wissen, was vernünftig ist. Doch leider ist das eine definitiv vollständig falsch und das Andere darf zumindest bezweifelt werden.
DonParrot - 26. Jan, 16:24

@Nadine: Der Wortstamm ist mir schon klar - die Bedeutung hingegen in unserer Sprache ist eine andere. Ich sag ja auch nicht 'Neger', nur weil das ursprünglich nix anderes als 'schwarz' bedeutete.

Aber inhaltlich sind wir einer Meinung. Wunderbar.
NBerlin - 26. Jan, 16:33

Stimmt, da kommt gleich das nächste Thema auf, Political correctness. Darüber gibt es zwar keine Gesetze, aber trotzdem wird man böse angeguckt, wenn man statt "barrierefrei" "behindertengerecht" sagt. Kann mir kaum vorstellen das dieser neue Begriff tatsächlich ein Begriff ist der von irgendwie eingeschränkten Menschen verlangt wird....geschweige denn erdacht wurde.
Das stellt für mich auch eine Zwangsbeglückung von scheinbar unmündigen Minderheiten dar.
DonParrot - 26. Jan, 16:50

Funktioniert aber - wie Du beschreibst - ganz wunderbar. In kürzester Zeit sind ehemals wertfreie Begriffe verpönt und dürfen nicht mehr benutzt werden. Aber selbst wenn nicht klappt das gut.

Warum beispielsweise Moslems bei uns plötzlich als Muslime bezeichnet werden, ist mir ein Riesenrätsel. Der Anglizismus wäre ja Muslims. Aber Muslime? Keine Ahnung, wer das aufgebracht hat und woher es kommt.

Flüssiger als flüssig - überflüssig.
Bryah (Gast) - 26. Jan, 16:56

Ich würde übrigens auch nicht im entferntesten auf die Idee kommen, in geschlossenen Räumen zu rauchen, in denen sich auch Nichtraucher aufhalten müssen.

Einen gastronomischen Betrieb hingegen muss Niemand aufsuchen. Das ist eines jeden Menschen freie Entscheidung. Ihr Nichtraucher hättet doch nur den Wirten der von Euch frequentierten Etablissements klar machen müssen, dass sie auf Euch verzichten müssen, wenn im jeweiligen Lokal weiter geraucht wird. Und wenn der wirt nicht darauf reagiert hätte, wäret ihr halt nicht mehr hingegangen. Die entsprechenden Einbußen hätten schon dazu geführt, dass der Eine oder Andere Nichtraucher-Räume geschaffen oder gar seinen Laden zum Nichtraucher-Laden gemacht hätte.


das bringt meinen puls 180 und mein freiheitsempfinden wird dadurch extremst eingeschränkt. freiheit ist für dich also das, was dir spass macht, der neben dir ist dir vollkommen egal. auch gut. hauptsache wir treffen uns nicht im realen leben, denn deine einstellung finde ich ehrlich gesagt sehr arm und egoistisch - individualität bedeutet für mich nicht, andere mit meinen sein einzuschränken. aber deine freiheit zirkuliert sowieso mehr um das ego und nicht um das, was wirklich wichtig ist. aber was wichtig ist, ist wiederum ansichtssache. da kommen wir so oder so nicht auf einen nenner! du bist mir viel zu eingeschränkt und wenig offen. was du als eingriff in die freiheit empfindest, ist für mich eine möglichkeit eine gesellschaft, welche aus vielen verschiedenen menschen udn persönlichkeiten besteht, zu regeln. und das ist wichtig. in den untergang zu gehen, halte ich für bekloppt, zumindest für eine vorstellung von freiheit, wie du sie in dir trägst. mir eröffnet sich nicht der vorteil, der sich mir dadurch eröffnet...

NBerlin - 26. Jan, 17:05

@Bryah:
"was du als eingriff in die freiheit empfindest, ist für mich eine möglichkeit eine gesellschaft, welche aus vielen verschiedenen menschen udn persönlichkeiten besteht, zu regeln."

Aber was ist denn das für eine Regelung, wenn einer rauchen will und der andere nicht, es dem Raucher einfach zu verbieten? Das ist für mich kein Kompromiss sondern eine Entscheidung zum Wohle der Nichtraucher.
Dem Raucher dann zu sagen, das ist auch besser für dich, ist eine Entmündigung und nimmt ihm/ihr die Freiheit selber zu entscheiden und Rücksicht zu nehmen.
Bryah (Gast) - 26. Jan, 17:13

... auf das, was du als Freiheit empfindest. Wir sind verdammt noch mal frei, freier als viele andere gesellschaften auf dieser welt - das wir ständig darüber nörgeln, wie unfrei wir sind, finde ich ehrlich gesagt absolut lächerlich. schon alleine, dass wir so frei von der leber weg reden können, unsere meinung frei äußern können und auch entscheiden können, was wir tun und lassen wollen, das ist schon eine große freiheit.

andere völker können das alles nicht. und einen so absoluten freiheitsbegriff zu verfolgen finde ich so wieso unrealistisch. absolute freiheit gibt es nicht, da wir so oder so irgendwie eingeschränkt sind; schon alleine durch unsere biologie. wir müssen essen, müssen pisseln, kacken und so. und davon können wir uns nicht befreien, es sei denn, dass wir sterben wollen. also wo fängt freiheit für dich an und wo hört sie bei dir auf, bei lächerlichen, und wie du schon sagst, aus meiner sicht vernünftigen eingriffen in die gesellschaft, oder gibt es da noch andere ansätze.

PS: ich stelle deine ernährung (obwohl du viele tiere auf dem gewissen hast) nicht an den pranger und behaupte auch nicht, dass diese, obwohl es so ist, komplett ungesund ist, daher bitte ich darum, dass du meine entscheidung da respektierst und mich daher nicht unnötig angreifst und völligen blödsinn behauptest - blutwerte alle super gut und ich bin, abgesehen von meinen allergien (verursacht durch passivrauchen), gesund! vegetarische ernährung ist absolut gesund und das ist wissenschaftlich nachgewiesen. alle anderen studien, die was anderes behaupten, sind von der Tierverwertungsindustrie finanziert.


Wenn du so freiheitsliebend bist und dich so dafür einsetzt, wieso ist deine freiheit mehr wert, als die freiheit eines tieres, dass für dich QUALVOLL getötet wird? das könntest du mir bitte erklären.
DonParrot - 26. Jan, 17:13

Du willst mich nicht verstehen, oder? Ich hätte kein Problem mit Nichtraucherkneipen, wenn der jeweilige Wirt AUS FREIEM WILLEN entscheidet, seinen Laden zu einer zu machen. Aber das reicht Dir nicht. Du willst Ihn - in seinem eigenen Lokal - Deinem Willen unterwerfen.

Was Du willst, ist Anderen Deine Sicht des Lebens aufzuzwingen. Und wer andere Ansicht ist als Du, den bezeichnest Du als engstirnig und egoistisch. Herzlichen Dank. Weil ich nicht will, das freie eine Gesellschaft Deinen Vorstellungen entsprechend reglementiert wird, bin ich eingeschränkt und zu wenig offen. Aha... Klingt logisch.

Natürlich ist es bekloppt, in den Untergang zu gehen. Aber wenn das der Wille der Mehrheit ist, hat eine Demokratie diesen Weg zu gehen. Denn genau das ist Demokratie.

Mit der Frage, was für ein Vorteil sich Dir daraus eröffnet, entlarvst Du dich doch selbst. Alles, was Dir keinen Vorteil bringt ist böse und muss deshalb sofort verboten werden.

Nur gut, dass Du in diesem Land nichts zu sagen hast. Eine derartige Denkweise macht mir Angst.
DonParrot - 26. Jan, 17:22

Aha, wenn Du einem Raucher sein ungesundes Verhalten vorwirfst, ist das in Ordnung. Wenn aber jemand nur mal anmerkt, dass vegetarische Ernährung für einen 'Allesfresser' - und genau das ist der Mensch - auch ungesund ist, dann werden wir dünnhäutig. Tja, wer austeilt, muss auch einstecken können.

Übrigens: Wenn Du willst, dass kein Tier eines erbärmlichen Todes stirbt, was machst Du dann mit den bösen, bösen Raubtieren? Sterilisieren, damit sie sich nicht mehr fortpflanzen können?

Und Passivrauchen ist sicherlich ungesund. Aber das es Allergien verursacht, das ist auch totaler Humbug. Und gleich noch was zum Passivrauchen. Da wir Raucher ja auch Passivraucher sind - schließlich atmen wir ja auch den 'gebrauchten' Rauch der anderen Raucher ein, müssten wir ja eigenlich längst schon alle unter der Erde sein, oder.

Wie gesagt, ich streite nicht ab, das Rauchen und auch Passivrauchen ungesund sind. Aber so dramatisch wie es heutzutage gemacht wird, ist es definitiv nicht. Die Generation meiner Eltern (ich bin 48) hat fast komplett geraucht. Und viele Mütter auch in der Schwangerschaft. Trotzdem sind wir keineswegs alles debile Idioten oder schwerkrank. Auch wenn ich so langsam den Eindruck gewinne, dass Du mich für einen hältst. Aber das sei Dir unbelassen.
Bryah (Gast) - 26. Jan, 17:25

>>>>Du willst mich nicht verstehen, oder? Ich hätte kein Problem mit Nichtraucherkneipen, wenn der jeweilige Wirt AUS FREIEM WILLEN entscheidet, seinen Laden zu einer zu machen. Aber das reicht Dir nicht. Du willst Ihn - in seinem eigenen Lokal - Deinem Willen unterwerfen.<<<<

ich habe übrigens auch kein Problem mit Raucherkneipen, wenn die Wirte dies freiwillig entscheiden und diese als Raucherkneipen auszeichnen. ;-)
Bryah (Gast) - 26. Jan, 17:28

AUS FREIEM WILLEN

.... das ist reine illusion, das haben schon philosophen festgestellt.
DonParrot - 26. Jan, 17:31

Worum streiten wir uns dann eigentlich? Genau darum geht es doch: Das der Wirt selbst entscheiden kann, was in seinem Etablissement passiert. Wenn das der Fall wäre und absolut jeder Wirt in Deutschland sich dafür entscheiden würde, dass in seinem Lokal nicht geraucht werden darf, hätte ich doch überhaupt kein Problem. Weil er es frei entschieden hat. Aber genau diese Freiheit ist ihm genommen worden.
DonParrot - 26. Jan, 17:36

AUS FREIEM WILLEN
.... das ist reine Illusion, das haben schon Philosophen festgestellt.

*lol*

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