Eklig vertraut
Irgendwann kommt der Punkt, der Punkt in einer Beziehung, wo man es sich so richtig gemütlich macht. Ist ja auch wünschenswert, es zeigt Vertrauen und die Einheit die man mittlerweile geworden ist. Man kennt sich, jede Pore des anderen, den Geruch, die Gewohnheiten und Vorlieben und empfindlichen Punkte.
Das kann ja auch alles ganz schön sein, aber ich finde zuviel der Gemütlichkeit wirkt kontraproduktiv. Es ist ja schön wenn sich der andere mal so richtig gehen lässt, aber das doch bitte im Bett und nicht anderswo.
Ich möchte meinen Partner z.B. nicht beim Nase popeln beobachten, Körperfunktionen wie die Verdauungsendprodukte, rülpsen oder pupsen in meiner Gegenwart, muss auch nicht sein, wenn es sich verhindern lässt. Bremsspuren in der Unterwäsche sollte er/sie selber waschen, gleiches gilt für Pickel ausdrücken. Bei der gemeinsamen Nutzung von Tetrapacks oder Flaschen, finde ich zu Hause, die Anwendung eines Glases nicht zu viel verlangt und sich täglich waschen und in frische Kleidung steigen ist doch auch nicht zu viel verlangt? Ich will mich jetzt nicht frei sprechen davon diese Fehler auch schon begannen zu haben, aber ich weiß mittlerweile das es Fehler sind, denn Romantik und Leidenschaft sieht für mich NICHT so aus:

Eine Beziehung ist Arbeit und keine Hängematte!
Das kann ja auch alles ganz schön sein, aber ich finde zuviel der Gemütlichkeit wirkt kontraproduktiv. Es ist ja schön wenn sich der andere mal so richtig gehen lässt, aber das doch bitte im Bett und nicht anderswo.
Ich möchte meinen Partner z.B. nicht beim Nase popeln beobachten, Körperfunktionen wie die Verdauungsendprodukte, rülpsen oder pupsen in meiner Gegenwart, muss auch nicht sein, wenn es sich verhindern lässt. Bremsspuren in der Unterwäsche sollte er/sie selber waschen, gleiches gilt für Pickel ausdrücken. Bei der gemeinsamen Nutzung von Tetrapacks oder Flaschen, finde ich zu Hause, die Anwendung eines Glases nicht zu viel verlangt und sich täglich waschen und in frische Kleidung steigen ist doch auch nicht zu viel verlangt? Ich will mich jetzt nicht frei sprechen davon diese Fehler auch schon begannen zu haben, aber ich weiß mittlerweile das es Fehler sind, denn Romantik und Leidenschaft sieht für mich NICHT so aus:

Eine Beziehung ist Arbeit und keine Hängematte!
NBerlin - 12. Jul, 11:37


Bei meinem Ex war es völlig normal, dass ich auf die Toilette bin, während er unter der Dusche oder in der Wanne war. Umgedreht genauso. Wir waren oft gemeinsam im Badezimmer. Allerdings war das auch riesengroß.
Ich fand's nicht schlimm.
Eine Freundin von mir konnte das nie fassen.
Mit Flummi...war ich noch nie zusammen im Bad. Allerdings ist es dort auch definitiv zu eng. Das einzige, was ich mache, ist, dass ich mich daneben hocke, wenn er badet. Gestern Abend war er mal wiederin der Wanne und ich musste sowas von dringend zur Toilette. Aber ich wäre im Traum nicht auf die Idee gekommen...
Komisch ist das.
Wobei...Pupsen find ich völlig natürlich und was will man machen, wenn man täglich das Bett teilt. Ich finde nichts schlimmer, als das die ganze Nacht unterdrücken zu müssen... (hab ich anfangs aber auch getan)
Flaschenkinder sind wir beide. Manchmal benutzen wir aber auch Gläser ;)
Er wäscht meine Unterwäsche, ich wasche seine. Das stört mich auch nicht groß. WObei ich anfangs nicht wollte, dass er meine wäscht, wieso auch immer. Er hats trotzdem getan, weil es für ihn total selbstverständlich war.
Aber du hast schon Recht - das Bild da entspricht auch nicht meiner Vorstellung von Leidenschaft :-D
Pupsen und rülpsen ist ja auch natürlich, wenn es raus muss muss es raus, was ich aber meine ist das bewusste pupsen/rülpsen in Gegenwart des anderen, - heißt man(n) macht es obwohl er noch Zeit gehabt hätte es zu verhindern oder den Raum zu verlassen.
Unterwegs finde ich Flaschenteilung auch völlig ok, aber zu Hause, ich weiß nicht, vor allem wenn schon ein Glas da steht.
Mit der Wäsche waschen das ist ja auch ganz normal, aber wenn mal ein Malheur passiert dann sollte man(n) es doch grob beseitigen bevor seine Liebste das anfassen muss. Es ist ein verdammt dünnes Seil auf dem die Balance zu halten ist, für mich hat das viel mit Respekt vor dem Anderen zu tun und sollte keine Forderung sein sämtliche Körperfunktionen auszuschalten. ;-)
@Creature: Das stimmt schon, was ich aber meinte ist wenn man sich im Beziehungsraum, mehr gehen lässt als anderswo.....