In den Westen?
In den Westen? Nein Danke! Viele meiner Mitstudenten (ich wehre mich gegen das das Wort Kommilitone= Waffenbruder) kommen aus den östlichen Gefilden unserers Landes, ist mir eigentlich schnuppe, denn Arschlöcher gibt es bekanntlich überall. Was ich allerdings nicht erwartet hätte ist das ich als Westlerin von Zeit zu Zeit aussen vor stehe. Das fängt bei Geschichten aus der Kindheit an, geht weiter bei der Kleidung, politischem Wissen und Meinung und endet bei der Meinung zum Wohnort. Heute war das Thema günstige Unterkunft wieder mal Thema und da hörte ich doch tatsächlich das Person X niemals in den Westen ziehen würde. Das war nicht wirklich abfällig gemeint sondern war eher unterlegt mit der Argumentation der Fremdheit. Ich würde ja auch nicht in den Norden Berlins ziehen, war ich doch immer eine Südberlinerin, völlig egal war mir dabei allerdings bisher immer ob es nun der West- oder Ostteil der Stadt ist. Komisch war mir bis heute nicht bewusst das auch bei der Generation um die 20zig noch solche Schranken im Kopf herrschen. Wann wird das aufhören?
NBerlin - 29. Sep, 19:19


Es ist albern, es so aufzuteilen. Dann ist es schon so, wie Du gesagt hast - alle Himmelsrichtungen gehören dazu! Und doch habe ich gemerkt, dass man sich in Berlin in vielen Stadtteilen wohlfühlen kann, auch wenn man es nicht glaubt - egal, ob im Osten, Westen, Norden oder Süden!