B-Werbung
Das Wort Bewerbung, sagt ja schon aus das man etwas bewirbt. Sich selbst!
Seht her ich bin ein qualifizierter, junger, erfolgreicher, gutaussehender Mensch, voller Tatendrang und sie verpassen wirklich etwas wenn sie mich nicht kennenlernen. Denn ich würde perfekt zu ihnen passen und die Freude wäre beiderseitig sehr groß! Schauen sie sich meine Lebenslauf an, meine Zeugnisse mein professioneles Foto und sie werden schnell zu dem Entschluß kommen, das arbeiten oder studieren ohne mich ein echter Verlust wäre. Kaufen sie jetzt, laden sie mich ein, zumindestens sollte sie mich probieren. Die Probezeit ist unverbindlich und das wollen sie sich doch nicht entgehen lassen? Sie machen ein Schnäppchen mit mir! Sie sind noch am zweifeln, sehen meine Brillianz zwischen all den Unterlagen noch nicht? Fassen sie das Papier doch einmal an, versinken sie in den plakativ geschriebenen Worten, schauen sie mir in die Augen! Würde ich lügen?
Das ist eine einmalige Gelegenheit, lassen sie sie sich nicht entgehen, sonst schlägt wer anders zu!
So oder so ähnlich muss der Subtext einer jeden Bewerbung wohl sein. Eigentlich kann ich solche Werbekampagnen ganz gut formulieren. Es ist aber deutlich einfacher das für Produkte oder andere Menschen zu formulieren, als für sich selber. Sich selbst zu objektivieren hat irgendwie schizophrene Züge, man muss aus sich selbst heraus schlüpfen, sich begutachten und überlegen, welche Produktmerkmale den potenziellen Käufer interessieren könnten. Diese erkennen und notieren und bei der Verkaufsschau in den Mittelpunkt rücken. Man würde ja so gern Vieles von sich erzählen, den Menschen darstellen, aber das ist nicht relevant, dafür fehlt die Zeit und es gibt zuviele Produkte auf dem Markt, als das man sich der Aufmerksamkeit der Käufer sicher sein könnte.
Gern wäre ich in dieser Situation Macho: "Ey Baby, ich weiß was du brauchst und ich kann es dir geben! Schau mich doch nur an ich bin ein Geschenk für dich, eine einmalige Gelegenheit, wenn du nicht zugreifst, hab ich gleich ne Andere!" Leider sind die Erfolgschancen, bei dieser Tour, beim Baggern, wie auch in der Arbeitswelt ziemlich gering. Das Gegenüber muss schon ganz schön verzweifelt oder verblendetbesoffen sein, um auf diese Tour reinzufallen. Schade! Das die sich auch immer so haben müssen....;-)
Diese Zicken, was glauben die eigentlich wer sie sind?
/edit: Merke gerade das bei einemsprunghaften flexiblen Menschen wie mir, die Übersicht über alle Dokumente, zwingend ist. Wieso sind es nur soviele und wieso habe ich alles durcheinander eingeheftet? Also ich sortier dann mal, in der Hoffnung Übersicht zu gewinnen und alle 30 gefragten Felder richtig auszufüllen und bloss keine meiner Qualifikationen zu übersehen...Was man nicht alles für ein gute Produktpräsentation tut.....;-)
Seht her ich bin ein qualifizierter, junger, erfolgreicher, gutaussehender Mensch, voller Tatendrang und sie verpassen wirklich etwas wenn sie mich nicht kennenlernen. Denn ich würde perfekt zu ihnen passen und die Freude wäre beiderseitig sehr groß! Schauen sie sich meine Lebenslauf an, meine Zeugnisse mein professioneles Foto und sie werden schnell zu dem Entschluß kommen, das arbeiten oder studieren ohne mich ein echter Verlust wäre. Kaufen sie jetzt, laden sie mich ein, zumindestens sollte sie mich probieren. Die Probezeit ist unverbindlich und das wollen sie sich doch nicht entgehen lassen? Sie machen ein Schnäppchen mit mir! Sie sind noch am zweifeln, sehen meine Brillianz zwischen all den Unterlagen noch nicht? Fassen sie das Papier doch einmal an, versinken sie in den plakativ geschriebenen Worten, schauen sie mir in die Augen! Würde ich lügen?
Das ist eine einmalige Gelegenheit, lassen sie sie sich nicht entgehen, sonst schlägt wer anders zu!
So oder so ähnlich muss der Subtext einer jeden Bewerbung wohl sein. Eigentlich kann ich solche Werbekampagnen ganz gut formulieren. Es ist aber deutlich einfacher das für Produkte oder andere Menschen zu formulieren, als für sich selber. Sich selbst zu objektivieren hat irgendwie schizophrene Züge, man muss aus sich selbst heraus schlüpfen, sich begutachten und überlegen, welche Produktmerkmale den potenziellen Käufer interessieren könnten. Diese erkennen und notieren und bei der Verkaufsschau in den Mittelpunkt rücken. Man würde ja so gern Vieles von sich erzählen, den Menschen darstellen, aber das ist nicht relevant, dafür fehlt die Zeit und es gibt zuviele Produkte auf dem Markt, als das man sich der Aufmerksamkeit der Käufer sicher sein könnte.
Gern wäre ich in dieser Situation Macho: "Ey Baby, ich weiß was du brauchst und ich kann es dir geben! Schau mich doch nur an ich bin ein Geschenk für dich, eine einmalige Gelegenheit, wenn du nicht zugreifst, hab ich gleich ne Andere!" Leider sind die Erfolgschancen, bei dieser Tour, beim Baggern, wie auch in der Arbeitswelt ziemlich gering. Das Gegenüber muss schon ganz schön verzweifelt oder verblendet
/edit: Merke gerade das bei einem
NBerlin - 9. Jul, 13:21


aber ich habe gelernt mich so darzustellen wie du es beschreibst, die brauchen das scheinbar so... ;-)
Denke da an billig Produkte aus Asien, die schreiben da ja auch nicht billig Plastikente, hoch chemisch, färbt ab und geht beim ersten mal baden kaputt, sondern farbenfrohes, wasser resistentes Erwachsenenspielzeug (Kinder würden beim lutschen an den Plastik ne Vergiftung bekommen), zum dekorativen baden zum Hammerpreis! ;-)