Der Ärger und ich
"And the trouble I find is that the trouble finds me
It's a part of my mind it begins with a dream "
Jack Johnson: Talk of the Town
Watch and Listen
Es ist wirklich so, wenn man ein Katastrophenmensch ist, scheint man Katastrophen bewusst oder unterbewusst an zu ziehen. Oft sind sie selbst gemacht und wären zu verhindern gewesen, wenn man sich halt nicht als Katastrophenopfer sehen würde.
So hatte ich gestern Nacht die tolle Idee, den Wasserstand in meiner Gastherme zu erhöhen. Kurz vorher hatte mir eine Freundin erzählt, dass ihre Therme auf Null sei, weil die Hausverwaltung einfach das Gas gekappt hatte. Auch hörte ich am WE eine lustige Geschichte, über so eine Wassernachfüllaktion die echt in die Hose ging.
Und was mache ich? Total müde und nicht mehr wirklich wissend, wie das dass letzte Mal funktioniert hat fange ich um 22:00 Uhr an, mal schnell das Wasser nach zufüllen!
Wie bescheuert kann man eigentlich sein?
Spätestens am Wasseranschluss hätte ich kapitulieren müssen, denn spontan, wusste ich nicht wie das mit den Ventilen war.
Also schloss ich den Schlauch an und drehte das Wasser auf, spritz.
Das war es nicht.
Ich untersuchte den Zulauf im Dunklem, konnte kaum was erkennen, steckte den Finger rein und merkte, der Zulauf ist zu! Aha. Wie ging das mit dem Öffnen noch mal?
Keine Ahnung. Aber Katastrophen Nadine machte weiter.
Als wäre der Tag nicht schon beschissen genug gewesen. Ich schraubte das andere Ventil mit dem Engländer auf, dann spritze es richtig, alles Restwasser was sich in der Heizung befand, spritze heraus und bedeckte mein Bad.
Jetzt hatte ich verkackt, denn so ganz ohne Wasser, konnte ich gar nicht mehr heizen. Aber das Ventil war jetzt defentiv auf! Ich schloss den Schlauch wieder an, drehte auf, beobachtete die Sache, ja jetzt lief eindeutig Wasser in die Heizung, der Bahrdruck erhöhte sich. Doch ich hatte die Mutter auch gelöst, mit dem Kopf über dem Ventil, passierte es, das Ventil sprang mir mit einer Fontäne, staubigen Wassers ins Gesicht. Ich war klitschnass, mein Makeup dahin und der Wasserstand wieder auf Null.
Hätte schreien können, aber mir war wohl bewusst dass das Problem hausgemacht ist.
Aber jetzt hatte ich es kapiert, Zulauf Ventil öffnen und Schlauch dran, oben das zweite Ding leicht andrehen, aber nicht die Mutter lösen und Wasser rein.
Das klappte dann sogar, so gegen 23:00 Uhr, danach nur noch das ganze Bad trocken wischen, mich trocken legen, ein wundervoller Tag, aber ich wollte es ja nicht anders!
It's a part of my mind it begins with a dream "
Jack Johnson: Talk of the Town
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Es ist wirklich so, wenn man ein Katastrophenmensch ist, scheint man Katastrophen bewusst oder unterbewusst an zu ziehen. Oft sind sie selbst gemacht und wären zu verhindern gewesen, wenn man sich halt nicht als Katastrophenopfer sehen würde.
So hatte ich gestern Nacht die tolle Idee, den Wasserstand in meiner Gastherme zu erhöhen. Kurz vorher hatte mir eine Freundin erzählt, dass ihre Therme auf Null sei, weil die Hausverwaltung einfach das Gas gekappt hatte. Auch hörte ich am WE eine lustige Geschichte, über so eine Wassernachfüllaktion die echt in die Hose ging.
Und was mache ich? Total müde und nicht mehr wirklich wissend, wie das dass letzte Mal funktioniert hat fange ich um 22:00 Uhr an, mal schnell das Wasser nach zufüllen!
Wie bescheuert kann man eigentlich sein?
Spätestens am Wasseranschluss hätte ich kapitulieren müssen, denn spontan, wusste ich nicht wie das mit den Ventilen war.
Also schloss ich den Schlauch an und drehte das Wasser auf, spritz.
Das war es nicht.
Ich untersuchte den Zulauf im Dunklem, konnte kaum was erkennen, steckte den Finger rein und merkte, der Zulauf ist zu! Aha. Wie ging das mit dem Öffnen noch mal?
Keine Ahnung. Aber Katastrophen Nadine machte weiter.
Als wäre der Tag nicht schon beschissen genug gewesen. Ich schraubte das andere Ventil mit dem Engländer auf, dann spritze es richtig, alles Restwasser was sich in der Heizung befand, spritze heraus und bedeckte mein Bad.
Jetzt hatte ich verkackt, denn so ganz ohne Wasser, konnte ich gar nicht mehr heizen. Aber das Ventil war jetzt defentiv auf! Ich schloss den Schlauch wieder an, drehte auf, beobachtete die Sache, ja jetzt lief eindeutig Wasser in die Heizung, der Bahrdruck erhöhte sich. Doch ich hatte die Mutter auch gelöst, mit dem Kopf über dem Ventil, passierte es, das Ventil sprang mir mit einer Fontäne, staubigen Wassers ins Gesicht. Ich war klitschnass, mein Makeup dahin und der Wasserstand wieder auf Null.
Hätte schreien können, aber mir war wohl bewusst dass das Problem hausgemacht ist.
Aber jetzt hatte ich es kapiert, Zulauf Ventil öffnen und Schlauch dran, oben das zweite Ding leicht andrehen, aber nicht die Mutter lösen und Wasser rein.
Das klappte dann sogar, so gegen 23:00 Uhr, danach nur noch das ganze Bad trocken wischen, mich trocken legen, ein wundervoller Tag, aber ich wollte es ja nicht anders!
NBerlin - 21. Mrz, 13:11


Und Netzwerke, machen einen auch immer wider klar wie klein die Welt ist....ist ja eigentlich auch nicht wunderlich wenn man an Adam und Eva glaubt, damit sind wir alle nicht nur sprichwörtlich "Brüder und Schwestern".