Tag 5, Arbeit, Tante, Gift und weitermachen

Guten Morgen, Tag 5, bisher halte ich durch. Die Sonne scheint heute wieder und ich habe endlich mal ausreichend geschlafen. Heute viel Arbeit, aber danach frei, endlich Zeit für mich. Der Aushang im Laden zeigt Wirkung, traurige Kunden und Nachbarn drücken ihr Beileid aus. Das macht mich aber jedes Mal traurig, besonders wenn andere weinen, wo ich gerade tapfer bin. Die Tante reist heute ab, das ist schade und erfreulich zu gleich. Ich hätte sie gestern töten können, weil sie die Anwesenheit ihn der Wohnung meiner Mutter nutzt, um ihre Sachen zu durchwühlen und sich Sachen raus zu suchen, die sie haben will. Ich weiß ihre Sachen müssen weg, aber wenn dann wäre ich gern dabei. Heute Arbeit und danach weiterarbeiten im Laden. Die ehemalige Mitarbeiterin verstreut Gift, ich hoffe, sie schafft es ihr großes Maul bald zu halten. Sonst muss ich leider auch Scheiße über sie erzählen. Es ist immer noch so als würde sie bald aus dem Urlaub kommen, aber ich weiß sie kommt nicht. Gestern nur ein Falafel/Halloumi Sandwich gegessen und abends Kuchen. Die Welt dreht sich einfach weiter ohne sie und mir wird schwindelig davon. Meine Mitmenschen wissen fast alle nichts von meinem Verlust und leben einfach weiter. Der Kaffee schmeckt und ich bin ganz gut drauf, weiter machen, für sie, für ihn, für mich.
rosenherz - 8. Sep, 10:55

Vor zwei Jahren starb eine Tante meines Mannes und er wurde mit der Verlassenschaft betraut. Auch dort, das Haus voll mit den Dingen der Bewohnerin. Wir machten es so, dass Angehörige, Befreundete, Verwandte und Nachbarn ins Haus kommen konnten und sich aussuchen und nehmen durften, was sie wollten. Sollen sie ihre Freude an den Dingen haben von der verstorbenen Dame.
Wenn jemand Scheiße über uns redet, und wir dann Scheiße über diese Person reden, so lößt das keineswegs das ursächliche Problem, sondern treibt die Eskalation des Konflikts weiter fort. - Vermutlich gibt es etwas, wo sich die ehemalige Mitarbeiterin nicht ausreichend gehört, gesehen oder verstanden fühlt in ihrem Anliegen oder in ihrer Sichtweise.

NBerlin - 8. Sep, 15:24

Genauso machen wir es ja auch, Familie und Freunde können sich was aussuchen aus dem Laden oder der Wohnung. Ich wusste nur nicht dass die Wohnung schon freigegeben ist und ich wäre halt gern dabei gewesen und nicht dass sie allein alles durchstöbert und sich einfach bedient. Meine Anliegen wurden auch nicht gehört, die ehemalige Mitarbeiterin tut jetzt so als würde sie überall ganz viel Geld verdienen können, dabei saß sie die meiste Zeit hier und spielte mit ihrem Handy oder telefonierte privat und lautstark. Sie hatte fast nichts gemacht, außer anwesend zu sein und wollte dafür dann viel Geld haben und das zu einer Zeit wo wir noch in der ersten Woche Trauer waren.

Nadine in Berlin

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