Frei, Hitze, lesen, See und Freundschaft

Seltsam so mitten in der Woche frei zu haben, aber das hat man davon, wenn man zu viele Stunden auf dem Arbeitskonto hat. Heiß war es gestern Nacht, heiß ist es jetzt. Ich wünsche mir immer noch Regen. Gestern auf Arbeit war es etwas langweilig, also habe ich die Zeit zum Lesen genutzt. Heute nicht viel muss nachfragen, ob der Hund rauswill oder ob der sich anders amüsiert. Eigentlich überlegt zum See zu fahren, eigentlich brauche ich dazu niemanden, es ist nur blöd, wenn ich dann schwimmen will, dann habe ich Angst beklaut zu werden. Seit ein paar Tagen Schulterschmerzen und weniger Zahnschmerzen, ich hoffe das wird nicht schlimmer. 28 Grad im Schatten, blauer Himmel und gelbe Bäume. Sie beschwert sich dass ich nicht für sie da war, mir fällt nur leider mehr als eine Situation ein, wo sie auch nicht für mich da war. Ich hoffe wir kriegen das noch hin, über 2 Jahrzehnte Freundschaft wirft man nicht einfach weg. Mal sehen was ich mit dem Tag anstelle, wird schon alles.

widder49 - 8. Aug, 13:22

Aktuell 32 Grad in der Wohnung, obwohl die Sonne noch nicht so weit gewandert ist, um auf die Fensterscheiben zu scheinen. Tendenz also steigend.
Auch wenn die Freundschaft bereits 2 Jahrzehnte anhält (meine beste Freundin und ich sind seit fast 65 Jahren befreundet), unter Freundschaft verstehe ich Gegenseitigkeit.
Vor fast 20 Jahren habe ich in meinem engeren Umfeld ordentlich aufgeräumt und all diejenigen verabschiedet, die nicht 100 %ig zu mir standen. Geblieben ist eine ganz kleine Handvoll. Und wir können uns blind aufeinander verlassen.

NBerlin - 8. Aug, 13:40

Hier "nur" 28 Grad, ebenfalls ohne direkten Sonnenschein. Sie gehört schon zu meiner Handvoll, ich war schon immer wählerisch bei der Vergabe des Wortes Freund.
widder49 - 8. Aug, 13:54

Zu den aussortierten gehörten hauptächlich Bekannte und auch Verwandte. Richtige Freunde hatte ich insgesamt 4. Eine, die aus Kleinkindtagen, ist leider gestorben.
NBerlin - 8. Aug, 14:17

Oh, man kann auch Verwandte aussortieren? Auf die Idee bin ich noch nie gekommen. Bei mir ist es nicht der Tod der mich Freundinen gekostet hat, sondern die Familiengründung der Freundinen, seitdem sie ihre Famillien haben kommt da nicht mehr viel, obwohl ich trotz ermüdender Kinderthemen, zu Treffen bereit war.
widder49 - 8. Aug, 17:00

Ja. Das geht sehr gut. Verwandte hat man irgendwie geerbt. Durch Geburt oder Heirat. Wenn die nicht gut tun, muss man an sich selbst zuerst denken und einen Schlußstrich ziehen.
NBerlin - 8. Aug, 20:50

Hm, ich halte zu Verwandten die mir nicht gefallen einfach Abstand, aber zu den Festen sieht man sich dann.
widder49 - 9. Aug, 07:22

Ich habe einigen direkt gesagt, dass sie mir nicht gut tun, weil sie mich wegen aufgesetzter Freundlichkeit Energie kosten.
In meinem Alter -damals war ich gerade 50 geworden und meine Mutter war gestorben - wollte ich mich nicht verstellen oder zusammenreißen und nett sein zu Leuten, die ich nicht leiden kann.
Mir geht es gut damit. Manche treffe ich alle paar Jahre auf großen Familienfeiern. Da gehen sie in der Menge unter.
NBerlin - 9. Aug, 12:16

Verstehe ich mit der Energie beim verstellen, bei uns finden Familienfeiern nur 1-2 mal im Jahr statt, dann geht es, aber meist sitzte ich mit den gleichen Leuten zusammen die ich leiden kann.
rosenherz - 9. Aug, 15:57

Wenn ich ausgehe oder zu Treffen von Verwandten, stelle ich mich vorher geistig darauf ein, das Schicksal möge mich neben interessanten Gesprächspartnern platzieren. Allerdings kann das auch so heregehen, wie vor zwei Jahren: Ich war zu einem Begräbnis eingeladen. Ich mit meinem hinkenden Gang kam als letzte ins Gasthaus, wo die Zehrung stattfand. Der einzige, noch freie Sitzplatz war genau gegenüber von ... einer alten Liebe aus Jugendtagen. - Ein unerwartetes Wiedersehen nach Jahrzehnten.

Nadine in Berlin

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