Nacht, Sofa, Samstagdienst und Muttertag

Uih, was für eine Nacht. Habe das erste Mal auf meinem Sofa und nicht in meinem Bett geschlafen, denn mein Bett ist von der rückenkranken Freundin belegt. Gestern wurde es schlimmer bei ihr und so bat sie mich zu ihr zu kommen und rief den Notarzt. Nach Pasta mit Pesto kam dann gegen 21 Uhr die Ärztin und verarztete sie ein wenig. Danach zu mir denn sie wollte nicht alleine bleiben und außerdem meine Badewanne nutzen. Das hat dann fast alles bis 2 gedauert und jetzt bin ich müde und muss zur Arbeit. Man kann auf meinem Sofa schlafen, aber wirklich optimal ist das nicht. Ich habe hier keine Gardine, die Straße lärmt und meine Gästedecke ist derzeit im Keller. War mehrfach die Nacht und heute Morgen wach, aber gut wie ein Zombie fühle ich mich nicht. Das Sofa ist schon ok, aber der Raum ist ungünstig. Leider nicht zum scannen gekommen, denn meine Freundin war mir wichtiger, habe sie lange nicht mehr gesehen, denn normalerweise kommunizieren wir per Mail und Telefon. Na mal sehen wie ich heute durchstehe, vielleicht doch keine so tolle Idee den Samstagdienst anzunehmen. Morgen auch noch Muttertag, ich hoffe meine Mutter lässt mich in Ruhe. Aber schön, diese Woche ganz schön viel Gesellschaft für meine Verhältnisse gehabt.
bonanzaMARGOT - 12. Mai, 11:45

du bist ein guter mensch...
oje, seit tagen habe ich solche rückenschmerzen, kaum auszuhalten!

NBerlin - 12. Mai, 14:55

Ich denke schon dass es ein Notfall war, denn sie lag gestern bewegungsunfähig in ihrer Wohnung und heulte. Hinzu kam Herzrasen und ihre Tendenz ohnmächtig zu werden, das kann gefährlich werden wenn man allein lebt.
bonanzaMARGOT - 12. Mai, 14:57

ich weiß, wie es ist, alleine zu wohnen - gott sei dank neige ich nicht zur hysterie...
NBerlin - 12. Mai, 15:02

Sie schon und ich wirke nunmal beruhigend auf sie, sobald ich in ihrer Wohnung saß beruhigte und entspannte sie sich.
bonanzaMARGOT - 12. Mai, 15:22

ich bin ganz schön am arsch, denn ich hätte niemanden, zu dem ich gehen könnte...
deine bekannte/freundin hat´s echt gut.
NBerlin - 12. Mai, 15:26

Ich habe es auch gut, denn sie ist genauso für mich da. All die Jahre der Krankheit hat sie an meiner Seite gestanden und mich immer wieder belebt. Deswegen egal was ist, ich bin für sie da. Na wenn du mit Herzinfarkt in der Wohnung liegst, kannst du mich gerne rufen, ich würde kommen.
bonanzaMARGOT - 12. Mai, 15:46

okay, ich nehme dich beim wort... ich werde dann krampfhaft nach dem handy suchen und röcheln "nadine, nadine... ich... ha..be einen herz...farkt urg."
schon gut. danke fürs angebot - haha.
jeder muss mal abtreten.
NBerlin - 12. Mai, 15:54

Na in diesem Fall wohl lieber die Feuerwehr rufen, aber es war ernst gemeint, ich bin gerne dein Notfallkontakt.
widder49 - 12. Mai, 14:07

Du verwechselst helfen in Notfällen mit ausnutzen lassen.
Deine Freundin ist nicht erst seit gestern krank. Sie hätte die Möglichkeit gehabt, inzwischen zu normalen Sprechzeiten ihren Arzt aufzusuchen. Stattdessen ruft sie Krankenwagen bzw. den Notarzt. Hat sie dabei mal an die tatsächlichen Notfälle gedacht? Wenn ich mir vorstelle, dass ich gerade einen Herzinfarkt hätte und Hilfe ist nicht in Sicht, weil gerade etwas als Notfall behandelt werden muss, was auch noch Zeit bis Montag gehabt hätte...
Über solches Handeln könnte ich mich schwarzärgern.
Und dann noch die Freundin einspannen.
Nee... Bei aller Liebe. Wer mich kennt, weiß, dass auf mich Verlaß ist.
Aber ausnutzen lasse ich mich nicht.
Du mußt lernen, Grenzen zu setzen. Auch bzw. gerade in Deinem Interesse.

NBerlin - 12. Mai, 15:00

Finde ich nicht. Ich kenne sie seit über 20 Jahren und ich kann sehr gut einschätzen wenn es ihr wirklich mies geht. Sie würde mich nicht bitten zu ihr zu kommen, wenn es nicht wirklich notwendig ist und auch nicht freiwillig zu mir in den Osten fahren, wenn sie nicht wirklich Gesellschaft braucht. Gut mit den Notfällen hast du etwas recht, sie wusste es seit Montag, aber sie konnte ja nicht absehen dass es immer schlimmer wird. Sie hat versucht einen Arzttermin zu bekommen, aber keiner hatte einen kurzfristigen Termin frei. Ich fühle mich nicht ausgenutzt und es war auch kein Opfer dass ich nicht gern für sie bringe. Es waren ja nicht nur die körperlichen Schmerzen, es war auch ihre Psyche.

Nadine in Berlin

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