Kleidergrößen Zeitverschwendung

Worüber ich mich immer wieder aufregen könnte sind Menschen die einen Laden betreten und nicht wissen welche Kleidergröße sie haben. Das Problem ist, sie wissen nicht dass sie ihre Kleidergröße nicht kennen. Würden sie ehrlich dazu stehen, dass sie keine Ahnung von ihrer Kleidergröße haben, könnte man sie beraten und passende Kleidung finden. Doch nicht mit den Kandidaten die hereinkommen und behaupten sie hätten diese oder jene Größe.

Mein geschultes Auge und auch meine Erfahrungen wissen genau, dass das nicht stimmen kann. So einen Kunden zu beraten ist Zeitverschwendung und unnötiger Stress, denn die meisten sehen nicht ein dass sie halt nicht die angesagte Größe haben. Man zeigt ihnen Kleidung in ihrer Wunschgröße und dann heißt es zu groß, obwohl es eigentlich zu klein ist. Dann ist man todesmutig und zeigt ihnen Kleidung in ihrer eigentlichen Größe und dann wird behauptet viel zu groß, obwohl es optimal passen würde.

Es macht auch keinen Sinn diese Leute anprobieren zu lassen, damit sie vielleicht selber sehen welche Größe sie tatsächlich haben. Das Ergebnis sind durchwühlte Regale und massenhaft Kleidung in der falschen Größe zum Wegräumen. Kaufen werden diese Kunden nichts, denn sie werden enttäuscht sein, dass ihre Wunschgröße nicht passt und vielleicht noch dem Laden oder der Verkäuferin die Schuld geben das nichts gepasst hat. Auch mit dem größten Feingefühl ist es schwierig so eine Situation mit einem Kauf zu beenden. Trotzdem lächle ich immer, berate und räume danach alles wieder weg. Irgendwie ist das aber Zeitverschwendung, aber der Kunde hat halt immer Recht.
widder49 - 2. Dez, 17:55

Meine Freundin, kräftiger als ich, gehört auch zu den Kandidaten. Bei den passenden Größen guckt sie garnicht erst, weil das ja alles zu groß ist. Und das, was sie weder über Hintern noch Busen ziehen kann, "müsste eigentlich passen, ist nur zu eng geschnitten". Wenn Sie registriert, dass ich für mich in großen Größen wühle, dann sagt sie immer: "Da fällst Du doch raus."
Solchen Kunden sollte der Blick auf die Größen verwehrt werden. Größenangaben rausschneiden oder ganz bewusst zwischen 2 oder 3 Nummern kleiner hängen.
:=))

NBerlin - 2. Dez, 20:07

Ja meist sind es die runderen Damen mit dieser Wahrnehmungsstörung, aber letzte Woche habe ich auch eine sehr schlanke erlebt die das gleiche Problem hatte. Ohja das wäre ein Traum, keine Größenangaben auf der Kleidung, wegen der Eitelkeit. Werde diese Geschäftsstrategie mal weiterleiten, obwohl es gibt ja auch schon die Großen die das machen. Bei Bonprix z.B. fällt alles mindestens eine Nummer größer aus als das was draufsteht.
zuckerwattewolkenmond - 2. Dez, 23:00

Aber irgendwoher

müssen diese Leute ja doch an passende Kleidung geraten sein, die sie gerade tragen. Deshalb würde ich direkt nach dem Größenschild in ihrer derzeitigen Kleidung fragen. Manchmal ist das Problem aber auch, daß die Größen überall so unterschiedlich ausfallen.
Ich habe Kleidungsstücke von Gr. 38 - 42 in meinem Schrank, bei denen man kaum einen Unterschied bemerkt.

widder49 - 2. Dez, 23:54

Meine Freundin schneidet alle Zeichen raus. Könnt ja jemand sehen, dass 48 oder 50 drin steht. Angeblich trägt sie Größe 42/44. Dann müssten ihr meine Klamotten passen.
;-)
Ihre Knochen sind schwerer als meine.
zuckerwattewolkenmond - 3. Dez, 00:12

:-)

Und wer hat ihr die Klamotten gekauft?
Ich finde es irgendwie mysteriös, wenn jemand in Läden immer zu kleine Größen angibt, denn irgendwo muß derjenige ja eine Quelle haben, um dann an die passenderen großen Größen zu geraten. Rätsel über Rätsel.
NBerlin - 3. Dez, 11:11

@zuckerwattewolkenmond: Bei den runden Frauen ist es oft Kleidung die sie vor 6 Monaten oder länger gekauft haben, wer weiß welche Größe sie da hatten. Ich habe auch die Auswahl zwischen 3 Kleidergrößen, das ist mir aber bewusst und ich reagiere nicht ablehnend oder beleidigt wenn mir eine Verkäuferin eine größere Größe bringt. Wie gesagt wer bei Bonprix kauft, der hat dort immer eine Größe kleiner.
bonanzaMARGOT - 3. Dez, 09:41

du redest von frauen...
dass größen recht unterschiedlich je nach marke ausfallen, sollte man in betracht ziehen und sich nicht zu schade sein, mehrere größen zu probieren. wenn dann etwas gefällt und auch passt, ist`s doch wunderbar! nach dem kauf kann man ja das größenschild raustrennen und ein anderes reinnähen...

NBerlin - 3. Dez, 11:13

Ja so löst man das friedlich, einfach mehrere Größen anprobieren, gerne mit dem Satz das fällt bei dieser Marke klein aus. Ich habe aus Spanien auch eine neue Hose und die ist laut Größenangabe 3 Numern größer als das was ich in Deutschland trage.
bonanzaMARGOT - 3. Dez, 11:24

ich kann nur von mir reden - ich bin einfach nur froh, wenn ich was finde, das mir passt. in klamotten muss ich mich wohlfühlen und bewegungsfreiheit haben, sonst ärgere ich mich nur. vor kurzem kaufte ich einen parka in L, und er fällt immer noch reichlich aus, obwohl ich normalerweise mindestens XL benötige. meist ist es andersherum, dass selbst XXL gerade noch passt - die ware kommt dann wahrscheinlich aus den zwergenländern...
NBerlin - 3. Dez, 11:35

Aha, auch ein Mann mit verschiedenen Kleidergrößen! Die Konfektionsgrößen sind halt von Land zu Land verschieden, bestellt man in China muss man mindestens 2 Nummern größer nehmen. Ich denke auch Hauptsache es passt, egal was drin steht.
bonanzaMARGOT - 3. Dez, 11:42

eben. wir können uns zwar ärgern, aber es nicht ändern. hauptsache, wir verlieren nicht den realitätsbezug - man muss ja nicht ständig drüber nachdenken, wie dick man ist. enge klamotten sind da eher kontraproduktiv.
NBerlin - 3. Dez, 12:00

Genau man ist so wie man ist und wenn es einen stört dann halt abnehmen. Ich für meinen Teil komme besser klar wenn die Kleidung luftig sitzt, weswegen ich auch gerne mal eine Nummer größer nehme. Das Ergebnis ist dass die Menschen mich schlanker schätzen und nicht das Gegenteil.
bonanzaMARGOT - 3. Dez, 12:13

man sollte seine komplexe nicht übertrieben pflegen und außerdem nicht denken, dass die anderen blöd sind. solche kundinnen, die du in deinem beitrag berschreibst, schaden sich nur selbst. ist doch schon neurotisch, oder?
NBerlin - 3. Dez, 12:36

Keine Ahnung ob das neurotisch ist, aber auf jeden Fall realitätsfremd. Ja den Kundinen geht es nach so einer Nummer auch nicht gut, die gehen dann meistens frustriert ohne was zu kaufen.
bonanzaMARGOT - 3. Dez, 12:39

du solltest sie hypnotisieren... das geht schneller, als sie mit der realität zu konfrontieren.
bonanzaMARGOT - 3. Dez, 12:45

oder umschmeicheln: "ach wissen sie, diese größen fallen explizit klein aus - grämen sie sich darum nicht... ich suche etwas passendes für sie heraus. heute bei diesem schlankheitswahn, da kann man den größenangaben der hersteller nicht mehr trauen. das ganze ist ein komplott mit der diät-idustrie... glauben sie mir - ich habe erfahrung..."
NBerlin - 3. Dez, 14:37

Mit dieser Tour habe ich im Ansatz auch schon Glück gehabt. Am besten richtige Größe in die Umkleide bringen, dann schauen die Damen meist nicht, sondern probieren einfach.
rosenherz - 3. Dez, 10:40

Das verflixte an großen Größen ist, man sieht das an der Figur an. Eine Frau, die Gr 52 trägt, die sieht einfach nicht aus wie Gr 42. Etikett hin oder her.
Ich meine, in einem gewählten Kleidungsstück gut aus zu sehen, hängt weniger von der aufgedruckten Größe am Ettikett ab, als viel mehr vom Wissen um die eigene Figur und dem Wissen, welche Schnitte, Modelle und Farben kleidsam für meinen Figurtyp wirken.

Was das zu Kaufen von zu kleinen Größen betrifft, mir sind Frauen untergekommen, die mögen es, wenn die Stücke sehr knapp anliegen. Auch wenn das für außenstehende weniger attraktiv erscheint, wie sich jedes Fettpolster deutlich abzeichnet. Anscheinend hilft es diesen Menschen, ihren Körperumriss besser fühlen können, wenn sie eng anliegende Kleidung tragen.

NBerlin - 3. Dez, 11:17

Also eng anliegende Kleidung finde ich sieht bei Moppel-Frauen meist blöd aus, oft geschieht es aus reiner Eitelkeit, weil man der nächsten Kleidergröße nicht in die Augen sehen will. Aber kenne das Phänomen auch aus meinen schlankeren Zeiten, da wurde dann oft was gekauft in das man noch "reinwachsen" wollte. Ergebnis waren dann meist ungetragene Klamotten im Schrank die irgendwann entsorgt werden.
bonanzaMARGOT - 3. Dez, 11:30

wenigstens beim einkauf sollte man von wegen eitelkeit kurz mal in den sauren apfel beißen. hinterher hat man dann wenigstens was, das passt und kann recht schnell wieder verdrängen, wie fett man mit den jahren wurde.
NBerlin - 3. Dez, 11:37

Tja aber beim Einkauf wollen viele ihre Größe nicht verraten, das ist dann immer ein Ratespiel mit vielen Fettnäpfchen. Bei mir stagniert das Gewicht jetzt seit über einen Jahr, immerhin und ich bekomme noch Kleidung, auch wenn ich besser nicht auf die Größenschilder schaue.
bonanzaMARGOT - 3. Dez, 12:21

kann ich nachvollziehen, weil ich seit jahren auch lieber weniger auf den rippen hätte. ich steige darum schon lange nicht mehr auf die waage und hoffe bei jedem einkauf (vor allem bei hosen), dass ich noch in die alte kleidergröße passe. ich kann sehr gut nachfühlen, wie frustrierend es ist, wenn man eine nummer größer auswählen muss. wer mir nicht meine laune verderben will, spricht mich besser nicht darauf an.
NBerlin - 3. Dez, 12:53

Ja die Hosen sind bei mir auch das Problem, wegen dem Bauch. Mag es auch nicht wenn Leute mich darauf ansprechen oder meine Mutter mir Kleidung anschleppt die zu groß ist. Während ich mich meist selber schlanker schätze, schätzt sie mich immer dicker ein. Das Problem mit dieser zu großen Kleidung ist, dass ich dannn aus lauter Frust vielleicht reinwachse.
rosenherz - 3. Dez, 16:10

Apropos Mutter ... die meinte unlängst zu mir, nachdem sie einen Fernsehbericht gesehen hat: "Du, da sind Dickmacherbakterien im Bauch. Und dagegen gibts was in der Apotheke ..."
NBerlin - 3. Dez, 21:22

:-) Na diese Tabletten hätte ich gern, frage deine Mutter mal wie die heißen. Aber wirklich nett^^ das sie an dich denkt und sich Sorgen macht.

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