Heimweg, Russen, Urlaub, Laptop und Meckermodus

Gestern noch einen sehr unschönen Heimweg gehabt: Rammelvolle S-Bahn, eine Gruppe rot angelaufener, stinkbesoffener Russen, die stanken und ne Menge Lärm machten und ansonsten Kuschelmodus im Stehen. Mir taten die Füße weh und meine Einkaufstasche wurde immer schwerer und ich wollte nur raus aus der S-Bahn. Zum Morgen dann die unschöne Nachricht, dass mein Urlaub nächstes Jahr wohl doch nicht klappt und die Aussichten in den grauen Tag wirken wenig motivierend. Berlin hat mich zurück und die gute Laune ist wohl im Flieger geblieben. Ansonsten Geschichten von Frauen im Rentenalter, die sich junge ausländische Männer nehmen und beklaut werden. Heute arbeiten in Mitte, keine Lust mit dem Laptop durch die Stadt zu rennen, vor allem weil ich danach noch einen Termin habe. Gestern noch einen neuen Drucker bestellt, meiner hat nach über 10 Jahren das Zeitliche gesegnet. Bloß nicht in den Meckermodus verfallen, Montag war ich noch so entspannt.
bonanzaMARGOT - 17. Nov, 05:13

ja, so schnell geht das mit dem zurückkommen.

NBerlin - 17. Nov, 10:17

Ja leider. :-(
steppenhund - 17. Nov, 07:02

Oh je ! Heute kommt mich ein russischer Komponist besuchen. Ich hoffe, er stinkt nicht :)

NBerlin - 17. Nov, 10:20

Also wenn er nicht sturz besoffen ist, wird das schon hinhauen.
widder49 - 17. Nov, 10:32

Hier in meiner Stadt leben viele Leute aus der ehemaligen UdSSR. Mehr, als andere Zugezogene. Auffallend ist wirklich, dass die sich viele der Russen gern mit Alkohol zukippen und zudem sehr laut sind.
Über, unter und neben mir wohnen seit wenigen Monaten russische Einzelpersonen und Familien. 4 "russisch besetzte" Wohnungen von insgesamt 9.
In einer Wohnung leben Libanesen, in einer Türken und in einer anderen junge Leute aus Eritrea. Meine Nachbarin unter mir und ich sind die einzigen Deutschen in diesem Haus.
Wir kommen eigentlich ganz gut miteinander aus. Aber das Verhalten der Russen ist sehr anstrengend -laut, ständig betrunken, mit den Kindern nur am rumschreien, so dass ich mich schon ein paar mal einmischen musste- und ich bin deshalb auf der Suche nach einer neuen Bleibe.
An Syrer vermietet mein (seit ca. 3 Jahren russischer) Vermieter nicht mehr. Ihm gehört auch das Nachbarhaus mit insgesamt 8 Wohnungen. Zwei davon hatte er im vorletzten Jahr an syrische Familien vermietet. Innerhalb weniger Monate waren die Wohnungen und auch die darunterliegenden nicht mehr bewohnbar und mussten kernsaniert werden. Fußböden und Decken raus. Alle Türen und Rahmen waren hin. Und fast alle anderen Mieter waren kurzfristig ausgezogen.

NBerlin - 17. Nov, 10:53

Das hört sich nicht so gut an, ich hoffe du findest schnell eine neue Wohnung. Ist ja nicht so leicht in der heutigen Zeit. Ich hatte ein ähnliches Problem als ich in Neukölln lebte, da wurden die Nebenwohnungen an Sinti & Roma vermietet und innerhalb von Wochen war der ganze Hausflur und der Innenhof eine einzige Müllhalde. Es wohnten auch viel zu viele Leute in kleinen Wohnungen, ich bin dann da weggezogen, aber damals war das auch noch kein Problem, da es noch bezahlbare Wohnungen gab.
widder49 - 17. Nov, 14:04

Ich wohne gern hier, auch so bunt gemischt. Wenn nur die schrecklich lauten Russen nicht wären. Bzw. etwas weniger laut und nervend wären.
Ausserdem komme ich mir blöd vor, wenn ich einer erwachsenen Frau mindestens einmal die Woche deutlich sagen muss: "So geht man doch nicht mit Kindern um."
Und das geht ihr offenbar am Allerwertesten vorbei.
Man macht sich Gedanken über Probleme, die man ohne solche Nachbarn nicht hätte.
Informiert man das Jugendamt? Und wenn ja: Wann ist der richtige Moment?
Beschwert man sich bei der Hausverwaltung?
Im Grunde möchte man doch nur ein friedliches Zusammenleben.
NBerlin - 17. Nov, 21:37

Für Frieden müssen alle mitmachen, das geht nicht einseitig. Ich würde die Polizei rufen, wenn sie ihre Kinder schlagen, früher ist vielleicht zuviel Einmischung. Vielleicht gewöhnst du dich ja noch dran, sonst bleibt nur ein Umzug.
C. Araxe - 17. Nov, 21:38

Ich muss jetzt echt voll grinsen, was die stinkenden Russen betrifft. Wir hatten zu DDR-Zeiten eine Klassenfahrt, wo im Zug SU-Sodaten mitreisten. Es gab die Aussage von einer Mitschülerin: „Die Russen, ich meine unsere Freunde, stinken”. Das hatte die Klassenlehrerin aufgeschnappt und stand am nächsten Tag bei der Deutschstunde an der Tafel... Дерьмо.

NBerlin - 17. Nov, 21:56

Darf die Lehrerin denn so was? Bei mir roch es eher nach Alkohol, ok Pups war auch dabei, aber wer weiß wo das her kam.
bonanzaMARGOT - 18. Nov, 07:11

es gibt auch nicht stinkende, saufende russen - die sind wahrscheinlich so unauffällig, dass man sie gar nicht für russen hält.

NBerlin - 18. Nov, 10:56

Ich weiß, ich hatte mal russische Kollegen die entsprachen diesen Vorurteilen überhaupt nicht und muss hinzufügen, dass ich so noch nie eine russische Frau erlebt habe.
bonanzaMARGOT - 18. Nov, 10:58

ich kann froh sein, dass ich eine russische partnerin habe - da sie freilich total abgehärtet ist, was saufen und stinken angeht.
NBerlin - 18. Nov, 11:08

Ach das brauchst du doch gar nicht, ich fand nicht das du stinkst.
bonanzaMARGOT - 18. Nov, 11:15

war mehr ironischerweise gemeint.

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