Schlafmonster, unlustig, Arbeitstempo und Paket

Das Schlafmonster ist wieder da, der gestrige Tag hat mich wohl doch mehr angestrengt als gedacht. Aber es war gut mal mit der Chefin zu arbeiten, so konnte ich das mit der Leiter klären und noch offene Fragen stellen. Alles gut soweit. Danach noch nach Kreuzberg und im Sonnenschein mit dem Hund laufen und dann ewig auf den Bus warten, weil er einfach nicht kam und ich 30 Minuten dumm rum stand.

Eigentlich hatte ich für heute morgen viel vor, aber uneigentlich habe ich verpennt und bin jetzt unlustig vor der Arbeit noch was zu tun. Zum Glück habe ich morgen frei, ich brauche die Ruhe, denn das Arbeitstempo und die Arbeitsbelastung zieht derzeit an. Schön ruhig hier und auch relativ aufgeräumt, ungesehen im Nachthemd Kaffee trinken und keine Gespräche. Gestern ist noch ein Paket für meinen, neuen, chinesischen Nachbarn bei mir gelandet, ich werde ihn wohl kennenlernen, wenn er seine Mikrowelle bei mir abholt.

Meine Laune ist ok, muss noch einen Brief ans Amt schreiben, aber das schiebe ich seit Tagen, morgen vielleicht, auf in den Tag.
rosenherz - 10. Aug, 00:47

30 Minuten dumm rumstehen? In meiner Handtasche habe ich ein kleines Strickzeug (z. B. ein Sockenprojekt) oder ein Taschenbuch, wenn ich unterwegs bin. Da sind Zeiten, in denen ich auf irgendetwas warte, mit der Freude verbunden, ein paar Reihen stricken zu können oder ich kann ein Weilchen dem Lesegenuss frönen. Oder wenn ich mal gar nichts dabei haben sollte, mache ich Wort-, Denk- oder Sprachspiele.
Was versüßt dir unverhoffte Wartezeit?

NBerlin - 10. Aug, 12:02

Also ich habe meist nur Musik dabei und Tabak, für 30 Minunten ist das aber keine ausreichende Beschäftigung. Hätte ich das gewusst hätte ich auch laufen können, denn die ganze Busfahrt dauert eigentlich nur 12 Minuten, da 30 Minuten zu warten, dann doch einen anderen überfüllten Bus zu nehmen und dann noch 10 Minuten laufen, weil der andere Bus nicht vor die Haustür fährt war mal eine gelungene^^ Aktion.
widder49 - 10. Aug, 09:19

Ich bin jahrelang mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit gefahren, pro Tour fast eineinhalb Stunden. Hier fährt nur jede Stunde ein Zug. Da ist immer Warten angesagt. Und nicht selten fallen Züge aus oder kommen später.
Ich hatte täglich wechselnde Arbeitszeiten und habe mir jeden Tag vor oder nach der Arbeit Zeit für mich genommen. Für die Seele. Entweder ein einstündiger Spaziergang am Rhein entlang oder mit einem Schiff fahren. Oder ein paar Stationen früher ausgestiegen oder weiter gefahren und zu Fuß nach Hause oder in einen Park gesetzt. In meinem Rucksack sind immer ein Fotoapparat und das Tablet, auf dem habe ich die Kindle-App. Aber auch kleine Handarbeitsteile trage ich mit mir rum, an denen ich beim Warten oder während der Fahrt arbeite und mich entspanne. Oder ich schaue mich aufmerksam um und beoachte die Leute.
Noch heute.

Mir fällt auf, dass die jüngere Generation sehr ungeduldig ist, mit sich selbst immer weniger anfangen kann und sich zum Sklaven von Smartphone und Co. macht. Und das, obwohl eigentlich jede Menge Zeit vorhanden ist und zu Hause nur die kleine Wohnung wartet.
Wenn neben der Arbeit Kinder versorgt oder kranke Angehörige gepflegt, womöglich noch Riesenhaus und großer Garten gepflegt werden müssen, ist es natürlich was anderes. Hatte ich aber jahrelang auch schon.
Und gerade dann muss man entspannt sein, sonst bleibt man auf der Strecke.

NBerlin - 10. Aug, 12:09

Das hast du mir schon mal erzählt, ich könnte so nicht leben, aber vielleicht liegt es auch an Berlin, da sind alle ungeduldig und immer in Eile.Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon einen einstündigen Spaziergang hinter mir und keine Lust mehr zu laufen, ja ich war so faul dass ich während der Wartezeit gerne geseßen hätte, aber es gab keinen Sitzplatz, auch nicht im überfüllten Bus, da hieß es dann im Stehen mit Wildfremden kuscheln. Ich habe kein Smartphone, sonst wäre es vielleicht unterhaltsamer gewesen zu warten und für mich allein ist meine Wohnung groß genug. Zu Hause zu sein bedeutete für mich an diesem Abend kochen und essen und dann am Laptop ins Internet gehen, dabei bin ich eigentlich immer gut unterhalten.

Nadine in Berlin

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