Weckertraum, Kleidung, Spionage, Nachbar und Arbeitsvertrag

Aufwachen und denken man hätte gerade den Wecker ausgestellt ist blöd, kurz noch schlummern und denken bloß nicht verschlafen, dabei ist es erst 6 Uhr. Irgendwann auf den Wecker gucken und im Halbschlaf feststellen, dass das mit dem Wecker ausstellen wohl ein Traum war. Weiter schlafen. Die Sonne scheint, es ist ruhig und der Tag wartet. Wieder vergessen das Brot aufzutauen, aber zum Glück habe ich noch Kleingeld für ein Brötchen unterwegs. Der Kaffee schmeckt, die Freude auf die Arbeit ist verhalten, aber noch im grünen Bereich. Gestern noch den Kleiderschrank entrümpelt und einen ganzen Müllsack mit Kleidung zusammen gekriegt. Jetzt finde ich wieder, was mir derzeit passt und die Kleidung fällt mir auch nicht entgegen, wenn ich den Schrank öffne. Er sitzt jetzt am Swimmingpool, scheiß Facebook-Spionage. Der Geld-Leih-Nachbar leiht sich jetzt kein Geld mehr, sondern Klopapier und Kaffee, neue Strategie um Geld zu sparen? Das Jobcenter hat was in meinen Arbeitsvertrag entdeckt, was ich noch nicht entdeckt habe, im November dieses Jahres kriege ich wohl ein doppeltes Gehalt, ja was Sozialleistungen angeht, scheint mein Arbeitgeber ok zu sein. Mal sehen, ob ich mich bis November dort halte. Ab unter die Dusche, auf in den Tag, eine neue Woche wartet.
bonanzaMARGOT - 20. Jun, 05:25

freude auf die arbeit - mal überlegen: hatte ich die jemals? die besten zeiten hatte ich, als der widerwillen und die angst nicht zu groß waren. und als ich in eine arbeitskollegin verliebt war, war das noch mal eine luststeigerung, aber eben nicht wegen der arbeit.
ich beneide gewissermaßen menschen, die gern zur arbeit gehen, denen ihr job spaß macht, etwa wie ein hobby.

NBerlin - 20. Jun, 08:16

Das ist schade für dich. Also ich kenne die Freude auf die Arbeit, wenn auch nur in kurzen Episoden, heute geht es auch so, ist mir zu früh, auch wenn mein Erstjob mehr Spaß macht als der Zweite.
rosenherz - 20. Jun, 19:35

Da bin ich ja ein richtiges Glückskind. Ich freue mich auf den Tag und auf die Arbeit. Das erlebe ich fast jeden Tag. Klar ist auch mal was dabei, das ich weniger gern oder überhaupt ungerne mache, doch da versuche ich darin etwas zu finden, das mir Spass macht.

NBerlin - 20. Jun, 19:46

Da bist du wirklich ein Glückskind oder eine Meisterin der Selbstmotivation.
C. Araxe - 20. Jun, 21:52

Ich sehe das etwas zwiespältig mit der Freude auf die Arbeit. Ganz klar sollte die Arbeit Freude machen und man sich auch darin vor allem selbst verwirklichen können. Ohne dessen, könnte ich mir Arbeit gar nicht vorstellen (außer man hat gar keine andere Alternative). Meine Tätigkeit als Grafikerin übe ich nun seit über 20 Jahren aus und das bei verschiedenen Arbeitgebern. Verlag, Werbeagentur – die üblichen Sachen waren alle dabei. Und auch die jeweils stressigen Bedingungen. Dennoch habe ich immer viel Freude an der Arbeit gehabt und habe sie immer noch mehr denn je, auch wenn es immer wieder Situationen gibt, die alles andere als entspannt sind. Wichtig ist mir vor allem, dass ich mich selbst relativ frei entfalten kann und dann dementsprechend auch viel in Projekte einbringe. Genau da liegt aber auch der Knackpunkt. Mir liegt es fern, nur für die Arbeit zu leben. Mein sozusagen privates Leben ist mir ebenso wichtig oder eher sogar noch mehr. Das alles verstehe ich als Lebenszeit und letztendlich ist alles Berufliche dann doch nur dazu da, um den Lebensunterhalt zu sichern, auch wenn es wie gesagt aus meiner Sicht Erfüllung der eigenen Interessen bieten sollte. Auch wenn die Arbeit noch so viel Freude und Erfüllung bietet, muss man da aus meiner Sicht Grenzen ziehen. Auch gerade dann, wenn da hinter der Arbeit beispielsweise soziale oder kulturelle Aspekte eine Rolle spielen. Hehre Ziele zu vertreten heißt nicht, dass man sich selbst ausbeutet. Und da muss man auch bei aller Freude und/oder z. B. sozialer Relevanz klare Grenzen ziehen. Das ist zumindest meine Meinung.

NBerlin - 20. Jun, 22:33

In einer idealen Welt würden wir alle Freude an der Arbeit spüren und nur soviel arbeiten wie es einen passt. Leider gibt es das bedingungslose Grundeinkommen leider nicht. Meinen alten Beruf habe ich geliebt, aber der Stress hat mich krank gemacht. Jetzt stehe ich wieder am Anfang und meine Arbeit ist schon sehr ok, aber Leidenschaft spüre ich nicht und so schnell werde ich das Amt wohl auch nicht los. Ausbeutung betreibe ich nicht, auch wenn ich auch für eine gute Sache arbeite, aber gut verdienen ist halt noch was anderes. Ich denke du gehörst zu den Glücklichen, die mit weniger Arbeitsstunden als der Durchschnitt, trotzdem von dem Geld leben kann.

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