Hilfe

Nicht das erste Mal in meinen Leben, dass Menschen nur mit mir zu tun haben wollen, solange ich ihnen helfen kann. Doch ich habe nichts dazugelernt und falle immer wieder darauf rein. Gut schuld ist auch das Helfersyndrom, doch wenn sie zu mir kommen dann wollen sie nicht mich, sie nutzen mich aus, solange es geht oder solange es nötig ist.

Das ist traurig und knabbert an meinem Selbstbewusstsein. Vielleicht jetzt doch den richtigen Job erlernt, helfen, aber dafür bezahlt werden. Dann kann es mir schnuppe sein, wenn sie mich danach fallen lassen. Vielleicht die bessere Art sein Helfersyndrom auszuleben.

steppenhund - 13. Apr, 01:56

Tja, da bin ich mittlerweile anders. Ich interessiere mich auch für Menschen, die mir nicht helfen können oder von denen ich irgendetwas anderes erwarte. Es geht mir nur mehr um interessante Menschen.

NBerlin - 13. Apr, 09:56

Mittlerweile? Mir geht es auch um interessante Menschen, aber meist finden mich die die Hilfe brauchen und ich sage schlecht Nein.
bonanzaMARGOT - 13. Apr, 05:53

besser wäre es zu wissen, warum man dieses helfersyndrom hat. denn ich glaube nicht, dass man es beruflich kompensieren kann. als altenpfleger erlebte ich kolleginnen, die dadurch die grenze zwischen beruf und privat fallen ließen... und von den bewohnern ausgenutzt wurden.

bonanzaMARGOT - 13. Apr, 05:54

vielleicht ist das sogar das richtige stichwort: "grenzen ziehen".
NBerlin - 13. Apr, 09:59

Das könnte mir auch passieren, denn in Grenzen ziehen bin ich echt miserabel. Allerdings habe ich jetzt schon vor nirgendwo zu arbeiten wo mir das so schnell passieren kann.
widder49 - 19. Apr, 11:24

Man

kann und muss lernen, sich abzugrenzen. Das funktioniert, wenn man weiß, wie.
Allerdings scheint noch heute auf meiner Stirn zu stehen: Sprich mich an, wenn Du Hilfe brauchst. ;.)
Im Rahmen bin ich zum Helfen bereit. Aber es hält sich heute doch stark in Grenzen.

NBerlin - 19. Apr, 16:14

Das steht auch auf meiner Stirn. ;-) Naja bei mir fallen die Rahmen unterschiedlich aus, je nachdem um wen es sich handelt.
rosenherz - 19. Apr, 19:05

Ich stelle mir grad die Frage, wo ist die Grenze zwischen Hilfe für den nächsten, und Hilfe, mit der ein Mensch sich selbst ausbeutet? Vermutlich ist das individuell, wo die eigene Grenze liegt. Und woran merke ich, dass es an einer Grenzziehung mangelt?
NBerlin - 19. Apr, 19:28

Wenn es zu einseitig wird. Wenn man selber ausgelaugt dadurch wird und einen die Gedanken zum helfen nicht ruhen lassen.

Nadine in Berlin

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