Diskriminierung

Was soll man von einer Hausverwaltung halten die eine Wohnung kündigt mit der Begründung sie wünsche keine Ausländer und/oder psychisch Erkrankte in ihrem Haus?
Ich finde das ist ein dickes Ding, hochgradig diskriminierend! Der Hausverwaltung würde ich aber mal was erzählen, soweit ist es gekommen in Berlin. Die Betroffene scheint es sich allerdings gefallen zu lassen. :-(
widder49 - 11. Mrz, 20:03

Das

werden die ganz sicher auch nicht so begründet haben, denn das ist verboten.
Sollte das, wider Erwarten, doch so sein, dann stehen die Chancen gut, die Kündigung für unwirksam zu erklären.
Allerdings muß ich - geprägt durch jahrelange Arbeit mit schwer Drogen- und Alkoholabhängigen sowie psychisch Kranken - sagen: Man sollte sich auch die andere Seite anhören, denn oftmals ist das, was man erzählt bekommt, "etwas geschönt", damit das Gesicht nicht verloren geht. Es wird nicht so gerne erzählt, dass ständig dicke Feten gefeiert, fremde Leute zum Übernachten mitgebracht werden und dabei schon mal was zu Bruch geht oder durch die Fenster oder über den Balkon geworfen wird. Vielleicht sogar noch die Wohnung unter Wasser gesetzt oder fast abgefackelt wurde.
Wie gesagt: Mich haben viele "meiner" Leute erst einmal davon überzeugt, dass das, was ihnen widerfährt, ganz schlimm ist. Aber fast immer mußte ich von der Gegenseite hören, dass das, was mir erzählt wurde, nicht ganz bzw. überhaupt nicht der Wahrheit entspricht.

Ich schrieb es ja schon einmal: In der heutigen Zeit und zudem noch in Berlin die Wohnung aufs Spiel zu setzen grenzt an Dummheit.

NBerlin - 11. Mrz, 21:28

Doch das haben sie geschrieben, allerdings ist der Hauptgrund das die psychisch erkrankte Hauptmieterin an einen Ausländer untervermietet hat, was sie nicht durfte. Die illegale Untervermietung ist also der Hauptgrund für die Kündigung, aber trotzdem haben sie mit Ausländer und psychisch Erkrankten argumentiert. Denke nicht das in dieser günstigen Einzimmerwohnung Parties statt gefunden haben. Ja es war eine Dummheit aber aus der Not geboren, wer monatelang in der Klinik und bei seinen Eltern ist, kann halt keine Miete mehr bezahlen und so wurde untervermietet. Frage mich auch wie die Hausverwaltung überhaupt darauf gekommen ist, da muss sich wohl irgendein Nachbar über den illegalen Ausländer beschwert haben.
widder49 - 12. Mrz, 00:33

Unberechtigte Untervermietung

Wer unberechtigt untervermietet, sollte wissen, dass das ein Grund zur fristlosen Kündigung ist.

Ich kann wirklich nicht verstehen, warum so wenig mit den Leuten gesprochen wird, die wichtig sind. In diesem Fall hätte doch vorher die Hausverwaltung über die besonderen Gründe informiert werden können und darüber, dass man beabsichtigt, vorübergehend einen Untermieter zu suchen, damit die Wohnung nicht leersteht.
Ich kann mir vorstellen, dass die Hausverwalter dafür Verständnis haben und eine Untervermietung auch genehmigen.
Stattdessen wird gewartet, bis das alles zusammenbricht.
Auch wenn ich wollte - dafür habe ich wirklich kein Verständnis. Und auch kein Mitleid.
Tut mir leid.
NBerlin - 12. Mrz, 09:51

Naja da die Argumentation mit der Erkrankung im nachhinein die Aussage provoziert hat das weder Ausländer noch psychisch Kranke erwünscht sind, denke ich nicht dass sie zugestimmt hätten. Du musst ja auch kein Mitleid haben, auch wenn ich aus meiner eigenen Biographie weiß dass wenn man krank ist solche Gespräche/Anträge, wie die Erlaubnis auf Untervermietung, fast unmöglich sind, denn man ist mit sich selbst und der Krankheit beschäftigt. Ich finde es aber trotzdem krass das eine Hausverwaltung sich so äußert.
bonanzaMARGOT - 12. Mrz, 08:24

dumm gelaufen, das mit der untervermietung ohne zustimmung des vermieters.
der hätte ein auge zudrücken können, wenn die miete regelmäßig bezahlt wurde und sonst keine beschwerden vorliegen.
und die nebenher angeführten gründe sind freilich diskriminierend.

NBerlin - 12. Mrz, 09:52

Die Miete wurde pünktlich gezahlt, aber den Nachbarn ist wohl der Ausländer aufgefallen und als sie sich als psychisch erkrankt outete wurde sie diskriminiert.
Deprifrei (Gast) - 12. Mrz, 18:10

Ich denke die Kündigung ist unwirksam wegen den diskriminierende Äußerungen. Da hätte man zum Anwalt gehen können. Psychisch Kranke sind oft sehr unterwürfig und wehren sich zu wenig.

NBerlin - 12. Mrz, 18:24

Sehe ich genauso, psychisch Kranke sind meist sehr unterwürfig, weil sie sich aus der Krankheit hinaus nur schlecht wehren können. Ich glaube sie hat nicht die Kraft und das Geld damit zum Anwalt zu gehen. Leider. :-(

Nadine in Berlin

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