Früh, Schulung, Brief, Stromabrechnung und Finanzen

Früh, aber zum Glück bin ich wach. Hätte man mich gestern nicht daran erinnert, hätte ich heute fast meine Schulung vergessen. Es wird eine spannende Schulung und ich hoffe meine Kräfte verlassen mich nicht. Gestern nochmal Chefgespräche, sie versuchen mir tatsächlich meine benötigten Stunden zu geben und das sogar in 4 Wochen. Das hätte ich nicht erwartet und bin sehr erleichtert und dankbar. Zu Hause dann aber der Dämpfer, ein 20 seitiger Brief vom Arbeitsamt mit allerlei Aufforderungen mitzuwirken. Zu früh gefreut, weiterhin Papierkrieg. Wenn ich den ganzen Papierscheiß jetzt wegen einem Monat Anspruch in Höhe von 53,10 Euro gemacht habe, denke ich nur was für eine Geldverschwendung, da haben sich mindestens 3 Damen vom Amt insgesamt stundenlang mit mir beschäftigt und auch ich musste zu Terminen und Papiere ran schaffen und verschicken und das alles für 53,10 Euro. Das macht alles einen Stundenlohn für mich und die Damen vom Amt von deutlich unter Mindestlohn. Doch da ich Hilfe vom Jobcenter brauche, hatte ich keine Wahl. Es wäre für alle Seiten deutlich billiger und stressarmer gewesen mir oder dem Jobcenter einfach die 53,10 Euro zu überweisen. Die Stromabrechnung ist auch da, über 80 Euro Nachzahlung, da kann ich mich wohl bei ihm bedanken, auch wenn ich mich frage, wie er es in einen Monat hier wohnen geschafft hat soviel Strom zu verbrauchen. Er muss wohl in meiner Abwesenheit immer eine Stromparty veranstaltet haben. Dadurch wird es auch finanziell eng, denn ich habe diesen Monat ja schon 84 Euro für eine PZR bezahlt. Ich werde das schon irgendwie hinkriegen, aber vorerst heißt es weitermachen.
bonanzaMARGOT - 14. Jun, 04:48

diese sendungen v. der a-agentur sind ein automatismus, sobald du bei ihnen leistungsempfänger bist. und wenn damit verschiedene sachbearbeiter zu tun haben, kann`s passieren, dass du alles noch mal kriegst, und du alles noch mal erläutern musst.
die a-agentur kam mir wie ein sumpf vor, der einen verschlingen will. ätzend. man sollte es mit humor sehen, aber das ist... schwer, verdammt schwer.

NBerlin - 14. Jun, 11:11

Also ich finde meinen Humor nicht, wenn man mich zwingt für 53,10 Euro da mehrfach vorbei zu gehen, Unterlagen einzufordern, Unterlagen zu kopieren und teuer und aufwendig als Einschreiben zu verschicken, vorallem nachdem ich das alles schon dem Jobcenter geschickt habe. Das ist doch eine Agentur, warum brauchen sie die Unterlagen und Meldungen doppelt?
iGing - 14. Jun, 07:14

Und noch was: Wenn die eine Sachbearbeiterin mit der Sache nicht klarkommt, bestellt sie dich das nächste Mal garantiert zu einem Termin ein, wo sie selbst nicht da ist. Dann darfst du dasselbe der Kollegin nochmal erklären, was aber durchaus von Vorteil sein kann, weil man dadurch Zeit gewinnt.

NBerlin - 14. Jun, 11:13

Zeit ist geraade auch meine Währung und ich spiele auch auf Zeit, denn ich brauche Zeit um die Sachen selbst zu regeln, damit die mich nicht mit einer Massnahme vergewaltigen und alles kaputt machen was ich mir aufgebaut und besorgt habe.
widder49 - 14. Jun, 09:09

In meinem langen Leben hatte ich nur 2 x Kontakt mit dem Arbeitsamt.
1970, als ich mich nach der Entbindung arbeitssuchend melden wollte. Für eine Halbtagsstelle. Damals hatten wir nicht das Privileg, zum alten Arbeitgeber zurückgehen zu können. Und Geld gab es auch nicht.
Die Sachbearbeiterin fragte mich, wohin ich denn das Kind geben wolle.
Kindergartenplätze gab es erst für 3jährige, zudem in der geburtenreichen Zeit viel zu wenige. Eine Oma konnte ich nicht vorweisen, die war selbst berufstätig.
Den 2. Kontakt hatte ich mit fast 60, nach einem Umzug. Ich kann nur positiv über das Amt reden. Die Sachbearbeiterin war sehr bemüht. Meine Arbeitsstelle suchte ich mir selbst, ich bekam aber auch diverse Vorschläge. Innerhalb kurzer Zeit hatte ich, in dem hohen Alter, eine neue Arbeit. Es dauerte keine 4 Monate. Und bekam sogar noch ein paar sehr gute Fortbildungen vom Amt finanziert.
In Berlin ticken, bei der hohen Anzaghl von Menschen, die mit dem Amt zu tun haben, die Uhren vielleicht anders.

NBerlin - 14. Jun, 11:19

Deine Erfahrung klingt nicht so schlimm, ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht. Eine Massnahme hatte ich aber nur einmal, ein Bewerbungstraining in den 90ern, das von Langzeitarbeitslosen gegeben wurde. Nach zwei Tagen in diesem Kurs fragte mich die anderen Teilnehmer warum ich nicht den Kurs gebe. Also ich habe den Verdacht dass die Massnahmen in Berlin nur dazu da sind um kurzzeitig die Arbeitslosenstatistik zu schönen, weiterbringen tun die einen nicht. Ich gebe aber zu das mein Fall auch schwierig ist, denn meine neue Qualifikation findet sich nicht in deren Datenbank und damit können sie mich eigentlich nicht vermitteln, denn es gibt offiziell auch keine Stellen für meinen Beruf, da liegt es nah für die Sachbearbeiterin mich als unqualifiziert zu sehen, obwohl ich in diesem für sie nicht existenten Bereich schon über ein Jahr arbeite.

Nadine in Berlin

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