Untreue Aggressionen

Irgendwie bin ich die letzten Tage aggressiv. Könnte nur meckern und lästern und musste mir deswegen schon oft auf die Zunge beißen. Schweigen ist Gold, besonders wenn man alles und jeden scheiße findet. Ich glaube ich kotze am meisten über meine Situation die mir nicht gefällt. Ich will arbeiten aber nicht in jeder Position zu jeden Preis. Habe jetzt nach der Ausbildung gar nicht versucht mich in meinen alten Beruf zu bewerben und ärgere mich über mich selbst. Das was ich mir da angelacht habe ist viel Stress für kleines Geld und mein innerer Rebell schreit schon seit mindestens 3 Tagen ziemlich laut. Vielleicht wird es besser, wenn das erste richtige Gehalt kommt, vielleicht erleichtert mich das. Es könnte alles schlimmer sein, aber da ist noch mein Stolz, der derzeit verletzt ist. Keine Ahnung wielange ich als Betreuungsbegleiterin (Aushilfe) arbeiten werde. Vielleicht beruhige ich mich bis Montag wieder, wenn nicht werde ich nächste Woche zu einer Veranstaltung von einem potenziellen Arbeitgeber gehen, kann ja nicht schaden. Ich sollte mir selbst treu sein, das bin ich derzeit nicht.
bonanzaMARGOT - 18. Jun, 06:24

ich jauchze auch nicht gerade vor glück mit meiner neuen arbeit. immerhin ist der verdienst nicht schlechter als in der pflege. es gibt sogar noch die möglichkeit, mit der zeit hochgestuft zu werden. aber die arbeit ist nicht gerade einfach, fordert viel konzentration und kopfarbeit. nach acht stunden brummt der schädel. etwas mehr abwechslung wäre da ganz gut, oder einfach weniger arbeitszeit.
eine alternative zu meinem jetzigen job sehe ich erstmal nicht. in die altenpflege zurück will ich schon gar nicht - nur im alleräußersten notfall.
du hast wenigstens ein berufliches ziel vor augen, nämlich wieder in dem beruf vor deiner erkrankung zu arbeiten. also, dann los! sondiere die möglichkeiten für dich. auf dauer unglücklich zu sein, macht mürbe und aggressiv. das kenne ich gut von mir.

NBerlin - 18. Jun, 12:14

Dann versuche das mit der Arbeitszeitreduzierung möglichst bald. Ich denke dein jetziger Job ist schon besser als Altenpflege und vielleicht gewöhnst du dich noch dran wennn du erstmal fest im Sattel sitzt. Ja ich möchte in meinen alten Beruf zurück, das habe ich sogar schon vor dem Abschluss erzähllt und es dann nicht realisiert. Jetzt ärgere ich mich über mich selber dass ich einfach genommen habe was mir angeboten wurde. Leider entspricht der neue Job nicht meiner Qualifikation und leider verdiene ich damit auch nicht so doll, aber ich werde den Job erstmal weiter machen, als Training, denn immerhin habe ich jetzt fast 4 Jahre nicht für Lohn gearbeitet und muss erstmal wieder reinkommen.
rosenherz - 18. Jun, 11:59

So ganz begreife ich deinen Ärger über dich selbst nicht. Ich nehme an, es war dein freier Entschluss, diese Ausbildung zu machen und ebenso frei hast du dich für den Job und den Zweitjob entschieden? Wann warst du dir da zu irgendeinem Zeitpunkt untreu?
Selbstagggression hilft dir keinen Moment weiter.
Was könntest du ändern im Job, um weniger Stress aufkommen zu lassen bzw. um mit dem anfallenden Stress leichter zurecht zu kommen? Meistens stecken in den größten Problemen/Krisen die größten Möglichkeiten, sich selbst zu entfalten. Fähigkeiten endecken, die eigene Handlungsfähigkeit ausbauen, neue Strategien entwickeln usw.
Was magst du (an dir) ändern, damit du mehr Wohlgefühl spürst bei der Arbeit? Das "Du" oder die Welt können wir nicht ändern. Nur wir uns selbst.

NBerlin - 18. Jun, 12:19

Ja ich habe mich für die Ausbildung frei entschieden, auch wenn schon am Anfang klar war das die Aussichten nach der Ausbildung nicht rosig sind. Trotzdem habe ich geglaubt dass man mir nach der Ausbildung zutraut psychisch Kranke zu beraten. Das ist aber nicht der Fall, ich bin die Dienstleisterin für Leute die psychisch Kranke beraten. Das ärgert mich. Ich denke ich muss mich erstmal davon verabschieden, dass ich mit der Ausbildung eine Qualifikation erlangt habe mit der ich auf Augenhöhe mit Sozialarbeitern und Psychotherarpeuten arbeiten kann, das ist nicht der Fall. Vielleicht ist es ein Ansatz mich mehr darüber zu freuen überhaupt bezahlt zu arbeiten, auch wenn ich nur Dienstleisterin bin und mein Wissen aus der Ausbildung nicht einsetzten kann.
bonanzaMARGOT - 19. Jun, 05:32

ah, das meintest du mit wasserträgerin.
wie kann ich mir diese dienstleistungen vorstellen?
NBerlin - 19. Jun, 08:04

Nadine geht zwei mal los und kauft einen Wassserkasten im Nahkauf und schleppt ihn ins Büro.

Nadine in Berlin

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