Das Gen-Programm und die Verschwörung (Teil 5)

So begann also die Zeit der Lügen, ich traute Niemanden in der Klinik und hatte nur ein Ziel so schnell es geht raus zu kommen aus der Anstalt. Bei meiner Psychiaterin erzählte ich so gut wie nichts mehr und auch bei den Visiten übte ich mich in Schweigen. Dabei ging es hoch her in meinem Kopf, nach der Eier-Geschichte kam eine neue Geschichte dass ich auserwählt sei Russland oder Kuba zu retten und zwar mit meinen außerordentlichen Fähigkeiten, denn ich war fest davon überzeugt Gedanken lesen zu können. Es ging darum die schlechten Menschen in Russland durch mein Gedanken lesen auszusortieren, ein bisschen also wie in Minority Report wo Verbrecher aufgespürt werden bevor sie straffällig werden. Ich sollte dann Königin von Russland oder Kuba werden wobei ich mir diese Aufgabe mit meinen Mann teilen sollte.

Er würde das Land übernehmen das ich nicht will und wir würden gemeinsam als Gedankenleser unser Imperium erweitern. Russland schien mir zu groß und von zu vielen kranken Geistern besessen also wählte ich Kuba, das machte auch Sinn denn schließlich war ich die Enkelin von Fidel Castro und somit ein würdige Nachfolgerin. In meiner Psychose habe ich nämlich den Umstand dass mein Großvater unbekannt ist damit ausgeschmückt dass meine Familie seit meiner Urgroßmutter im zweiten Weltkrieg an einem Fortpflanzungsprogramm teilnimmt wo vielversprechende Eier mit berühmten Samen gekreuzt wurden um eine neue Herrenrasse zu kreieren. Somit war meine Oma die erste aus diesem Samenprogramm und meine Mutter die Zweite und ich somit die Dritte. Das erklärte auch dass wir alle drei ohne Vater aufgewachsen waren. Der Vater meiner Oma war Mussolini, der Vater meiner Mutter Fidel Castro davon war ich fest überzeugt, es ergab sich sogar eine gewisse Ähnlichkeit.

Deswegen konnte auch meine Mutter ihre Eier teuer verkaufen, denn Fidels Gene waren heiß begehrt, erst als sie wegen einer missratenen Spirale keine Eier mehr verkaufen konnte fragte sie mich ob wir meine Eier verkaufen könnten. Ich dachte das wäre einmalig und sagte ja, denn meine Mutter und ich brauchten unbedingt Geld um zu überleben. Daraus wurde jedoch ein Dauer-Geschäft denn meine Eier brachten Höchstpreise und meine Mutter und meine Oma bereicherten sich daran. Wie sich herausstellte kauft ein Russe, mein zukünftiger Mann, fast alle Eier um daraus das Verjüngungsserum für sich und seine Familie herzustellen. Die Eier wurden jedoch auch genutzt um Kinder zu zeugen, denn es gab immer noch genug verwirrte Seelen die es toll fanden ein Kind mit solchen Genen zu haben. So war ich auch Eierspenderin für meinen Nachbarn in Schöneberg, er wollte unbedingt ein Kind mit den Genen von Mussolini. Das diese kleine Mädchen mich als einmal mit Mama angesprochen hatte, war also kein Zufall. Auch glaubte ich in meiner Psychose das ich in meiner Wohnung in Schöneberg nachts vergewaltigt worden war, vom Nachbar und von einem Arbeitskollegen und einer Arbeitskollegin.

Sie drangen nachts in meine Wohnung ein und vergewaltigten mich im Rudel, es gab regelmäßig Partys in meiner Wohnung, denn irgendwer hatte einen Schlüssel und und ein Betäubungsmittel. Ich glaube im Nachhinein dass bereits damals meine Psychose anfing, die Wohnsituation war einfach zu stressig, eine Katastrophe jagte die nächste, erst der Wasserboiler dann die nächtlichen Partys, dann der Strom, das war alles zu viel für mich als Trauernde und im Job ging es auch noch rund. Denke das alles hat mich krank gemacht bis es dann im Jahr 2013 zum Ausbruch kam.

In dieser Zeit hatte ich auch zwei Liebhaber die mir meine Psychose voraussagten, einer meinte ich könnte vielleicht Gedanken lesen und kündigte mir an das es Leute geben würde die sich gegen mich verschworen hätten, allerdings zu meinen Guten und nicht zu meinem Bösen wie es hieß. Er kündigte mir außerdem eine Begegnung mit einem Herrn X. an der an meiner Karriere vielleicht etwas ändern könnte. Von diesem Herrn X. berichtete auch ein anderer Liebhaber, dass er mir helfen könnte. Es war davon die Rede den Laden in dem ich arbeitete zu kaufen um mir eine Karriere zu ermöglichen, aber was da auf mich zu kam konnte ich nur schwer verarbeiten und stürzte mich noch mehr in die Psychose.

Fortsetzung folgt


Siehe auch:
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 6
Teil 7
Teil 8
Teil 9
Teil 10
Teil 11
Teil 12
Teil 13
Teil 14
Teil 15
Teil 16
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Teil 18
Teil 19
Teil 20
Teil 21
Teil 22
Teil 23
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