Mittwoch, 3. Oktober 2018

Prioritäten, Bolognese, Medikament, Kinder, Geschichten und Lebensdauer

Verpennt! Irgendwie scheine ich es nicht eilig zu haben das Sortiment im Laden umzustellen oder anders gesagt, ich habe andere Prioritäten. Gestern Abend noch meine Haare gefärbt, meine Schläfen verraten sonst mein wahres Alter. Faul bin ich, ich hätte gern die Woche frei, aber ist nicht. Mein Handy lässt sich seit gestern nicht mehr aufladen, keine Ahnung was damit los ist. Heute Abend Bolognese kochen, es gibt zu viele Tomaten im Haushalt meines Vaters. Ich finde meine Mutter könnte jetzt mal wieder aufstehen und uns alle von ihren Aufgaben befreien, wir haben genug gelitten, doch so eine Einäscherung ist wohl endgültig. Grau und kühl ist es, gestern Abend wieder Zuckerparty gemacht, seit ihrem Tod habe ich die Zuckerabstinenz beendet. Heute wird der erste Abend sein, wo ich mein altes Medikament nicht einnehme. Ich hoffe es warten keine bösen Überraschungen auf mich. Die Bäume färben sich gelb, Herbst, so kühl, dass ich sogar schon teilweise die Heizung nutze. Nur im Schlafzimmer herrschen 14-15 Grad. Alle ihre Geschichten spuken durch meinen Kopf, es gibt so viele Geschichten über sie zu erzählen. Die Nachbarn haben Kinderbesuch, sie rumpeln durch das Haus, aber bald bin ich ja in Kreuzberg und nicht hier. Zu meinen Umfragen komme ich in letzter Zeit gar nicht, mein Postfach ist zugemüllt und nach einer Woche lösche ich. Ein Zahnarzttermin muss abgesagt werden, meine Zähne sind gerade keine Priorität. Meine Priorität ist derzeit schlafen und ausruhen, über einen Monat arbeite ich jetzt mehr als die Ärzte mir zutrauen. Bloß nicht krank werden, egal ob Grippe oder Psyche. Meine Freude auf Gran Canaria ist verhalten, der Gabelflug macht mir Angst sowie auch der Fakt, dass es dann endgültig Abschied nehmen heißt. Keine Ahnung, ob mein Bruder uns heute helfen wird, er ist leider sehr unzuverlässig, dabei brauchen wir ihn. Alles geht weiter, aufstehen, ohne Schmerzen und einfach weiterleben, wie lange weiß Niemand, es könnte jederzeit vorbei sein. Wenn ich was den Blutdruck und die Gefäße angeht die gleichen Gene wie meine Mutter habe, dann bleiben mir noch 15 Jahre, es sei denn vorher überfährt mich ein Auto. Bisher sind meine Blutdruckwerte eher niedrig, aber wer weiß was die Zeit bringt. Es windet, der Himmel grau, aber bis dahin heißt es leben.

Nadine in Berlin

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