Montag, 6. August 2018

Mutig?

Letzten Freitag habe ich einen jungen Mann gesehen der mir gefällt. Er war bis dahin nur eine Facebookbekanntschaft, allerdings eine ohne Foto. Der Kontakt kam ursprünglich von ihm, denn er schrieb mich an, weil er einen Artikel von mir gut gefunden hat. Als ich dann am Freitag hörte, dass er auf der gleichen Veranstaltung wie ich ist, ging ich ihn erfolglos suchen. Kurz darauf stand er vor meinen Stand und ich kam aus dem Grinsen nicht mehr raus. Leider wollte dann eine Kollegin was von ihm und so verschwand er nach wenigen Minuten. Bis heute ging er mir nicht aus dem Kopf, also habe ich mir ein Herz gefasst und ihn auf Facebook angeschrieben. Jetzt bin ich gespannt, ob er antwortet, ich hatte ihm mitgeteilt, dass es mich gefreut hat ihn kennenzulernen und dass ich es schade fand, dass wir kaum Zeit zum Reden hatten. Jetzt sind die Fragen: Mag er den Rest von mir auch? Ist er vergeben? Ist er schwul? War das jetzt mutig von mir? Die letzten Jahre habe ich keinen Mann angeschrieben, habe mich einfach nicht getraut.

Wirre Nacht, Ansprüche, frei, Familientreffen, Unterhalt und Überholspur

Guten Morgen, ich bin immer noch nicht ganz da, denn obwohl gestern Nacht die Temperatur auf göttliche 23 Grad in meinem Schlafzimmer fiel, habe ich schlecht geschlafen. Wirre Träume, die ich vergessen habe und Etappenschlaf. Gestern auf der Straße angebaggert worden, aber wieder nicht mein Fall. Ich dachte, ich hätte wenig Ansprüche, aber anscheinend habe ich doch welche. Heute endlich frei, es steht nichts auf dem Programm, nur aufräumen. Vielleicht noch in die Badewanne, heute alles langsam. Aktuell wieder 27 Grad im Schatten, die Abkühlung von gestern hat nicht lange gehalten. Das Familientreffen gestern war friedlich, was mir keiner gesagt hatte, ist, dass es bereits ein klärendes Gespräch gab. Aber ich war verdammt müde und so wurde die lange Zeit etwas zur Qual. Bin ich halt nicht mehr gewöhnt, 6 Tage nacheinander Aktion. Der Kaffee schmeckt, die Sonne scheint und ich kann es noch nicht fassen, das heute nichts los ist. Wie ich letzte Woche feststellen durfte, sind meine Eltern mir eigentlich zu Unterhalt verpflichtet, zu mindestens dann, wenn ich Eingliederungshilfe beantragen würde. Auf die Eingliederungshilfe besteht wegen meiner Krankheit eigentlich ein Rechtsanspruch, aber ich habe diesen Anspruch nie durchgekämpft und damit meinen Eltern ne Menge Geld gespart. Ich versuche dann mal weiter mich so einzugliedern, mit möglichst wenig staatlichen Hilfen, vielleicht klappt es ja noch dieses Jahr endlich wieder, ohne Hilfen zu leben, aber alle die meine Krankheit kennen sagen jetzt schon, dass ich auf der Überholspur lebe.

Nadine in Berlin

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