Sonntag, 8. April 2018

Kreuzberg, Jobs, Ausnahmezustand, Ruhe und putzen

Gestern viel los gewesen und los geworden. Mittags nach Kreuzberg meiner Mutter helfen und ein Eis essen. Ich mache mir Sorgen um sie, denn aktuell ist sie wirklich gehbehindert und schon ein Einkauf von ein paar Lebensmittel und der Transport nach Hause, stellt ein Problem da. Konnte mit ihr auch über meine Kündigung reden, aber sie hatte so gut wie kein Verständnis und beschwerte sich nur, dass ich zu laut reden würde. Auch sieht sie den neuen Job nicht als meine große Chance, sondern eher als ihre Chance, dass ich wieder anfange kostenlos für sie zu arbeiten. Ich will aber nicht mehr für sie arbeiten, ich will einen Job machen, wo ich Geld verdiene. Danach noch ein Treffen mit ihm, auch ihm konnte ich meine Geschichte erzählen, er hat mich besser verstanden, aber in meinen momentanen Ausnahmezustand hatte ich wirklich keine Lust auf Körperlichkeiten. So waren wir brav, unterhielten uns und er hat endlich sein Fahrrad mitgenommen.

Jetzt hat er endlich keine Sachen mehr bei mir, kein Vorwand mich zu sehen und wie er erzählte plant er vielleicht schon in 2-3 Monaten das Land zu verlassen. Danach noch ein paar Mails mit der besten Freundin, sie hat erkannt, dass es mir nicht gut geht und sehr darauf gepocht, dass ich nächste Woche krank mache. Ich überlege, denn dort hinzugehen ist aktuell wirklich masochistisch, mein Chef hat mir geraten nächste Woche krank zu sein, meine Kollegin meinte ähnliches, er meinte auch nicht mehr hingehen und meine beste Freundin besteht sogar darauf, weil sie Angst hat das ich emotional total abklappe. Keine Ahnung warum mein Stolz sagt trotzdem hingehen, auch wenn es ein einziges Schauspiel ist, was mich alle meine Kraft kostet.

Könnte kein guter Start in den neuen Job werden, wenn ich derart ausgebrannt ankomme. Auch ich habe Angst um mich und habe gestern Abend sogar überlegt die Medikamente hoch zu setzen, aber es dann doch gelassen. Vielleicht ist Ruhe besser, ich weiß auch nicht, ob ich noch soviel darüber reden sollte, denn es macht mich nur wütend und aggressiv. Heute totale Ruhe vielleicht hilft das ja schon. Die Bude sieht auch wüst aus, es wäre dringend Zeit zu putzen, hoffe ich kann mich heute aufraffen, denn gefallen tut mir der Dreck nicht. Das Wetter ist erfreulich, draußen singen lautstark die Spatzen, abwarten und in die Badewanne.

Nadine in Berlin

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