Mittwoch, 14. März 2018

Trauer und Freude

Dieser scheiß Tod! Wer hat den Klienten von mir einfach erlaubt zu sterben? Besonders die, mit denen ich viel zu tun hatte? Seit heute Mittag habe ich einen Kloß im Hals, aber ich kann nicht weinen. Alles sah so gut aus die letzten Monate, es ging aufwärts mit den Klienten und Lebenslust machte sich wieder breit, doch jetzt der Tod, einfach so. Schon der zweite Tod in nur 10 Monaten Beruf. Darauf hat mich niemand in der Ausbildung vorbereitet, das sie sterben könnten, die Menschen die man versucht aufzubauen. Gut vielleicht auch naiv von mir zu glauben, dass kranke Menschen mit vielen Problemen ewig leben. Mal sehen, ob ich lernen kann damit zu leben, aber wer will schon mit dem Tod im Nacken leben?

Auf dem Weg nach Hause traurige Musik gehört und fast angefangen zu heulen, zu viele Menschen gehen in meinen Leben. Wenn ich jemanden gern habe oder sogar liebe erwarte ich dass die Personen bleiben, und zwar mindestens solange wie ich lebe. Aber der liebe Gott kümmert sich nicht um die egoistischen Wünsche von klein Nadine.

Zu Hause dann nicht geheult, sondern gefreut, auf meine Bewerbung von gestern habe ich bereits eine Antwort und Einladung zum Bewerbungsgespräch erhalten. Das wäre klasse, wenn das klappt, ich will dem Jobcenter endlich Tschüss sagen und ja ich möchte sozial arbeiten, nur sterben sollten bitte nicht so viele.

Produktiv, Studium, Wahl, Kündigung und Gesundheit

Gestern ein sehr produktiver Tag gewesen: Morgens Laptop-Akku erhalten, Blumen und Post geschaut, einkaufen gewesen, Router zur Post gebracht und abends noch Akku getestet und die Bewerbung weg geschickt. Gestern kam mal wieder der Gedanke zu einem Studium auf, in einem halben Jahr hätte ich genug Berufserfahrung, um ein berufsbegleitendes Studium zu machen. Aber das überlege ich mir noch, ist ja auch eine zeitliche und finanzielle Frage. Ein grauer Tag grüßt und es gibt heute viel zu tun, ich sollte zur Betriebsratswahl gehen und danach arbeiten, mal sehen, ob ich das mit dem Wählen vor der Arbeit schaffe. Immer noch nicht gekündigt und heute eine Nachfrage erhalten, ich werde wohl noch was sagen müssen. Die Eltern kommen heute zurück, ich hoffe sie hatten eine schöne Zeit, gesundheitlich heute deutlich besser, beide Nasenlöcher frei zum Aufstehen. Auf in den Tag, die Zeit rennt.

Nadine in Berlin

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