Sonntag, 11. September 2016

Das Abstellgleis und Lollapalooza

Heute morgen ist mein persönlicher Alptraum passiert, ich saß in der S-Bahn, hatte Kopfhörer auf und schrieb SMS und plötzlich fuhr der Zug nicht mehr weiter. Abstellgleis. Ich hatte nicht mitbekommen dass der Zug am Südkreuz endete und saß plötzlich völlig allein in einer S-Bahn, die sich nicht mehr rührte. Eine kleine Panikattacke folgte, was ist wenn der Zug jetzt für länger hier abgestellt wurde? Werde ich den ganzen Tag allein in der S-Bahn verbringen? Irgendwann lief der Schaffner vorbei und ich klopfte wie wild an die Scheibe, er hörte mich und hatte ein erbarmen und schloss meinen S-Bahnwaggon auf. Er teilte mir mit dass dieser Zug in 5 Minuten zurück zum Südkreuz fährt. Ich war beruhigt und setzte mich wieder hin. Bekam dann auch meinen Anschlusszug am Südkreuz und kam sogar noch pünktlich an, alles gut, aber der Schock saß mir noch in den Knochen. Auf dem Rückweg dann wieder einige Hindernisse wegen dem Lollapalooza Festival, alles um den Treptower Park ist gesperrt, überall Polizei, keine Busse fahren, also in der überfüllten S-Bahn noch eine Station weiter gefahren und gelaufen, wieder in Menschenmengen. Ich glaube ich habe noch nie soviele Menschen in Treptow gesehen. Aber irgendwie finde ich es gut, endlich mal was los in meiner Gegend und zum Glück höre ich hier nichts von dem Festival, hoffe ab morgen geht dann wieder alles seinen normalen Gang und dass der Treptower Park nicht völlig verwüstet ist.

Prinzessin auf der Erbse

Also heute finde ich es grausam so früh aufzustehen, es ist fucking Sonntag! Wer bitte legt eine Veranstaltung auf einen Sonntag um 9 Uhr? Werde in diesem Leben wohl keine Frühaufsteherin mehr, besonders nicht am Sonntag. Was soll´s was man nicht tut um beruflich voran zu kommen. Ich brauche meinen Schlaf, ich trinke jetzt schon jeden Morgen einen Kaffee, weil es einfach nicht anders geht. Vielleicht zieht eine Freundin für ein paar Tage bei mir ein, mal sehen, ihr Bad wird saniert und ohne Klo und Dusche lebt es sich so schlecht. Mal sehen wie wir das meistern werde, sie gehört zu den wenigen Menschen die ich freiwillig bei mir wohnen lasse, ansonsten bin ich da eigen und teile mit Niemanden. Mit den Kerlen geht es nächste Woche weiter, mal sehen ob ich finden werde, genug Interessenten gibt es ja, aber ich bin nun mal die Prinzessin auf der Erbse.

Nadine in Berlin

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