Es ist kein Problem zu wissen was man will. Es ist eher ein Problem raus zu finden wie man dort hin kommt und es dann auch umzusetzen.
Um es kurz zu machen, ich wusste immer was ich will, aber ich wusste nicht wie ich dort hinkommen kann und deswegen dachte ich, ich weiß nicht was ich will.
Klingt verwirrend, ist aber so. ;-)
Heute Mittag wurde ich tierisch beneidet. Als ich mit meinem Hähnchen mit Pommes und Salat im Park saß, dauert es nicht lange bis ein Hund meine Fährte aufnahm. Er rannte schnurstrax in meine Richtung, bis seine Leine und seine Besitzerin seine Pläne unterbanden. Er behielt mich im Auge und versuchte später nochmal mir näher zu kommen, - keine Chance.
Ich beobachtete eine leicht zerrupfte Krähe. Schwach und schreckhaft wirkte sie, um nicht zu sagen erbärmlich. Ich warf ihr eine Pommes zu. Erst schreckte sie zur Seite und näherte sich dann doch und verschlang sie. Die Krähe hielt Abstand beobachtete mich aber fortan ebenfalls. Warum auch immer ich mag Krähen, nie habe ich es geschafft einer nah zu kommen. Ich warf ihr ein Stück Huhn zu, das fand sie besser.
Tauben näherten sich, gar nicht schüchtern und wollten auch etwas abhaben. Warf weiter Pommes, aber die Krähe ließ sich von den viel kleineren Tauben wegdrängeln. Dann wieder Huhn, die Krähe kämpfte. Huhn hatte sie wohl gern und die Tauben weniger. Der Hund musste mit seiner Besitzerin gehen, mein Essen war fast weg. Die Krähe beobachtete mich weiter, schwang kurz darauf aber ihre Flügel. Die Tauben blieben. Ich schwang die Sohle und dachte mir:
Das heißt es also, wenn man tierisch beneidet wird. Im wahrsten Sinne des Wortes. ;-)