Routine
Dann stehe ich auf, koche mir einen Kaffee, besuche die Toilette, lese meine Emails, drücke mich vor der Dusche. Schaue in den Tag, mag nicht, mache Musik an, trinke Kaffee, schaue durch die Blogs. In einer knappen Stunde sitze ich schon in der Bahn Richtung Alexanderplatz. Nach zweimal umsteigen renne ich die Treppe zur Oberfläche hoch, versuche dabei zu rauchen, der Weg ist zu kurz, die Ampelschaltung Raucher unfreundlich. Ins Büro kurz unterhalten, Tabellen und Webseiten checken, Kopfhörer auf, schreiben, schnelles schreiben, zwischendurch Fragen klären. Haue in die Tasten, bis zum Mittag will ich mindestens einen, besser zwei oder drei Beiträge fertig haben. Mittag, viel zu früh für mich, ich esse was Schnelles und Fettiges, unterhalte mich. Viertelzeit überstanden, wieder an die Tasten, nicht die Kollegen anstarren. Kaffee trinken, bin müde, schreibe wirres Zeug in Skype und seltsamer Weise fast kein wirres Zeug in meinen Texteditor. Es wird Abend die Reihen lichten sich, es wird ruhiger, ich tippe vor mich hin, unterhalte mich, tippe weiter, fülle Tabellen aus. Keine Zweistellige Anzahl von Personen ist noch anwesend, Kollegin und ich tippen immer noch. Es ist zu spät um noch einzukaufen, die Sonne sucht Kontakt zur Straße, laufe in Begleitung zur U-Bahn, noch zweimal Umsteigen, dann bin ich zu Hause.
NBerlin - 5. Aug, 09:01

