Mittwoch, 6. Juni 2007

Der Mann mit der Gitarre

Ein Mann mit Gitarre, eine schöne Stimme, vielleicht noch ein nettes Gesicht und ich bin hin und weg. Scheint wohl eine Auswirkung meiner Pfadfinderzeit zu sein, wo abends immer zusammen am Lagerfeuer gesessen wurde, einer die Gitarre schwank und alle sangen. Seitdem habe ich die Angewohnheit Männer mit Gitarre anzuhimmeln.
Meine schwache Stelle so zu sagen, aber wenn die mit Jack Johnson, Jose Gonzales oder Raul Midon versorgt wird geht es mir dabei eigentlich ziemlich gut: :-)

Blogouting

Liebe Gesprächsgruppe, ich habe euch solange gelauscht und jetzt Mut gefasst euch etwas zu sagen:
"Hallo, ich bin die Nadine und ich bin Bloggerin".

Während die einen weghören und ihre Flasche Alk fest im Griff haben und die nächsten gerade ihr Feuerzeug suchen um sich eine anzuzünden bleiben ein paar Augen auf meinen Mund fixiert.
Bloggen? Was ist das? Hat das was mit Internet zu tun?
Ja das ist Schreiben im Internet.
Wie schreiben? Was schreibst du denn?
Ach was mir so gefällt, Alltags Geschehen, kleine Geschichten.
Und liest das auch wer?
Ja ich denke schon, meine Zugriffszahlen sprechen dafür.
Es gibt auch die Möglichkeit für den Leser Kommentare zu hinterlassen.
Und das sagst du uns erst jetzt?
Zu Boden guckt – ja.
Das will ich mal lesen.
Überleg, was habe ich in letzte Zeit geschrieben? Kommt die betreffende Person vor? War es „nett“ was ich geschrieben habe?“
Gib mir mal die Adresse.
Soll ich? Soll ich nicht?
Such einfach nach „Nadine in Berlin“.

Eine Woche später, die Gruppe trifft sich wieder.
Du Nadine ich habe deinen Blog gelesen.
Und du sprichst noch mit mir?
AHA.
Ich fand es lustig.
Grinns

Die zweite Person:
Du Nadine ich habe deinen Blog gelesen:
Und bist du mir böse?
Ach nein, war doch harmlos.

Wieder eine Woche Später:
Du Nadine ich habe deinen Bericht vom letzten Wochenende gelesen. – Schön!
Wieder eine Woche Später:
Du Nadine warum hast du von letzter Woche nichts geschrieben?


Alkohol zerstört die Anonymität!

Bäh!

Aufgewacht aus einem Alptraum, Bilder von Gegenständen schwirrten in meinem Kopf und verschwanden kurz darauf schnell wieder. Was bleibt ist ein ungutes Gefühl und ein schaler Geschmack ohne rationale Begründung. Ich hoffe bald kommt Wind um den Rest weg zu wehen....

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