Die Rache der Rechtsverdreher
Anwalt in Deutschland sein ist hart, Anwalt werden in Deutschland ist noch härter.
Allein die Bürokratie, die in sich verschachtelten und selten logischen Gesetzestexten, die Trockenheit mit der der Stoff geschrieben wird, - kein Zuckerschlecken. Wer es trotzdem wagt und all sein Engagement investiert bekommt spätestens in der Uni den dicken Stinkefinger gezeigt, selten gibt es eine Zwei, noch seltner eine Eins, egal wie viel Mühe man sich gegeben hat. Das Gehirn wird neu programmiert, große Teile des Normalsprachschatzes aus Platzmangel gelöscht, denn man muss eine ganz neue Sprache lernen: Juristendeutsch! Der Professor will es so, die Benutzung von normalen Wörtern und einfach nachvollziehbaren Gedankengängen würden einen nur als Unwissend kennzeichnen und einen wieder mal eine vier oder fünf bescheren. So war es es zumindest bei einem Anwalt den ich kenne, oft muss man ihm zurufen er möge doch bitte "deutsch" sprechen. Er kann es noch, im Gegensatz zu vielen anderen Juristen.
Gestern bekam ich wieder so einen Brief, in diesem Brief wird mir erklärt warum und wieso man mich für "schuldig" hält, verstanden habe ich nichts. Also noch mal lesen und noch mal und das obwohl ich den Juristensprachkurs für Anfänger erfolgreich bestanden habe. Heute habe ich ihn mir noch mal durch gelesen und dazu die Post vom betreffenden Unternehmen hinzu gezogen. Ergebnis der Tatbestand wozu der Anwalt 2,5 Seiten und viele Fachwörter brauchte war inhaltlich gleich mit einem Brief des Unternehmens vor zwei Wochen. Dieser Brief bestand aus drei Sätzen und einer kleinen Tabelle, noch nicht mal eine halbe Seite war beschrieben und ich verstand es nach dem ersten Lesen. Das ist wohl die Rache der Juristen, jahrelang gequält und gepiesackt schlagen sie nun zurück, sie weigern sich deutsch zu sprechen, weil sie es auch nie durften und wer es nicht versteht, der ist einfach dumm...
Das Ergebnis dieser Tortur war übrigens erfreulich, den Betrag der eingeklagt werden soll ist seit über 10 Tagen überwiesen.....;-)
Allein die Bürokratie, die in sich verschachtelten und selten logischen Gesetzestexten, die Trockenheit mit der der Stoff geschrieben wird, - kein Zuckerschlecken. Wer es trotzdem wagt und all sein Engagement investiert bekommt spätestens in der Uni den dicken Stinkefinger gezeigt, selten gibt es eine Zwei, noch seltner eine Eins, egal wie viel Mühe man sich gegeben hat. Das Gehirn wird neu programmiert, große Teile des Normalsprachschatzes aus Platzmangel gelöscht, denn man muss eine ganz neue Sprache lernen: Juristendeutsch! Der Professor will es so, die Benutzung von normalen Wörtern und einfach nachvollziehbaren Gedankengängen würden einen nur als Unwissend kennzeichnen und einen wieder mal eine vier oder fünf bescheren. So war es es zumindest bei einem Anwalt den ich kenne, oft muss man ihm zurufen er möge doch bitte "deutsch" sprechen. Er kann es noch, im Gegensatz zu vielen anderen Juristen.
Gestern bekam ich wieder so einen Brief, in diesem Brief wird mir erklärt warum und wieso man mich für "schuldig" hält, verstanden habe ich nichts. Also noch mal lesen und noch mal und das obwohl ich den Juristensprachkurs für Anfänger erfolgreich bestanden habe. Heute habe ich ihn mir noch mal durch gelesen und dazu die Post vom betreffenden Unternehmen hinzu gezogen. Ergebnis der Tatbestand wozu der Anwalt 2,5 Seiten und viele Fachwörter brauchte war inhaltlich gleich mit einem Brief des Unternehmens vor zwei Wochen. Dieser Brief bestand aus drei Sätzen und einer kleinen Tabelle, noch nicht mal eine halbe Seite war beschrieben und ich verstand es nach dem ersten Lesen. Das ist wohl die Rache der Juristen, jahrelang gequält und gepiesackt schlagen sie nun zurück, sie weigern sich deutsch zu sprechen, weil sie es auch nie durften und wer es nicht versteht, der ist einfach dumm...
Das Ergebnis dieser Tortur war übrigens erfreulich, den Betrag der eingeklagt werden soll ist seit über 10 Tagen überwiesen.....;-)
NBerlin - 23. Mai, 12:58

