Eine Frau gehört an die Seite ihres Mannes und ihrer Kinder und falls sie das nicht hat, sollte sie wenigstens eine(n) GesellschafterIn bei sich haben, denn so ein Frauchen wird gern mal
geklaut. So oder so ähnlich denken wohl noch Viele, da hilft auch keine Emanzipation und gesetzliche Gleichstellung, die Rolle "Frau" ist zu tief in unseren Köpfen verankert. Nur so kann ich mir erklären dass der Prozentsatz von alleinreisenden Frauen immer noch extrem niedrig ist, wie kann es sein das bei 180 Reisenden gerade mal 3 Frauen allein reisen? Auch ich hatte Hemmungen, so allein, das ist doch langweilig und was ist wenn ich mich verlaufe oder unvorhersehbare Komplikationen auftreten?
Was soll schon sein, ich frage nach dem Weg und löse das Problem, warum auch nicht? Kann ich doch zu Hause auch. Sind Frauen den Gruppentrieb mehr verpflichtet? Fehlt uns das Selbstbewusstsein alleine eine Weltreise zu machen? Oder sind es doch die alten Rollenmuster? Erzählt ein junger Mann von seinen Vorhaben allein zu verreisen, ist fast keiner (außer die Mama) um ihn besorgt, es wird von Abenteuer gesprochen und ihm auf die Schulter geklopft, macht das selbe eine Frau kommt fast immer als Reaktion: "Ist dir das nicht zu gefährlich? Pass gut auf dich auf!" und ähnliche Reaktionen. Emanzipation auf dem Papier ist halt nicht Emanzipation in den Köpfen, auch in meinen Kopf scheint es tief verankert zu sein....