Ausschlafen.
Zeit zum Kaffee trinken.
Ein Spaziergang bei Sonnenschein.
Eine neue Haarfarbe.
Ein Solariumbesuch.
Schokolade.
Ein netter Film zu Abend.
/edit: So gerade in der Übersicht bemerkt, das dies hier mein 1000tster Beitrag ist. Hui.
Da lauf ich gerade durch die schönen Straßen Neuköllns und begegne zwei Mädchen die anscheinend zum Zeitvertreib zusammen durch die Straßen laufen.
Sagt die Eine zu der Anderen:
"Geh´n wir kurz Internet"
Sagt die Andere:
"Ja, aber du bezahlst, 50 Cent, aber nur kurz"
Ich dachte mir nur woher kommt diese Wortkreation von Online gehen, oder von in das Internetcafe gehen? Auf jeden Fall hab ich mich dann beeilt auch in Internet zu gehen. ;-)
Jedes Volk hat seine eigene Sprache, es ist ein Ausdruck der Zusammengehörigkeit und Prägung. Leute die die Sprache nicht sprechen haben keine Chance sich zu verständigen, sie stehen aussen vor können nicht kommunzieren und Missverständnisse sind vorprogrammiert. Auch hat die Sprache einen Erkennungswert, du sprichst unsere Sprache also gehörst du zu uns. Als Sprachfremder wird man immer anders behandelt als ein Sprachkundiger. So verhält es sich auch mit dem Fachsprachen. Jede Diziplin hat innerhalb einer Sprache nochmal ihren eigenen speziellen Wortschatz. Die BWL redet von Rentabilität, Bilanz, Shareholder Value Ansatz und Outsourcing, die IT-Ler von Browser, if-then-else Komponeten, Backup und Modul Programmierung, die Grafiker von dpi, pixel und CMYK. Sie haben nichts verstanden? Dann gehören sie wohl nicht dazu. Ich war früher immer eine Verfechterin der deutlichen dechiffrierten Sprache, Schluß mit dieser arroganten Fachsprache die andere ausschliesst. Die letzten Tage musste ich allerdings feststellen dass das auch Vorteile hat, zumindestens wenn man die Sprache spricht. So öffneten sich mir durch ein paar Fachbegriffe Türen, die erst verschlossen schienen und so konnte ich unwissende Besserwisser zum schweigen bringen. Ist gemein, aber irgendwie hat es seine Berechtigung. Es ist halt ein Erkennungszeichen für Fachwissen.
Manchmal sollte man sich selber und seiner Menschenkenntnis einfach mehr vertrauen.
Es spart nämlich immens viel Zeit und Nerven, zu vertrauen dass das Ziel, auch ohne großes eigenes Beitun ereicht wird.