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Freitag, 29. September 2006

Sex Überdosis

Es reicht! Nicht das ich Sex nicht zu schätzen wüsste, aber mittlerweile sieht man überall im TV, in Zeitungen und auf Werbetafeln nur noch das eine: Sex. Nackte Brüste, nackte Po´s angedeutete Genitalien, es ist mittlerweile normal geworden, während früher Sendungen wie Tutti Frutti noch für Aufregung sorgten. Es reicht mir! Es versaut einen den Spaß am Geheimen, dem Spaß beim Entdecken und nicht nur weil dein Gegenüber vielleicht nicht wie aus den Medien aussieht. Im Internet ist es noch viel schlimmer es gibt da so bestimmte Suchseiten die finanzieren sich mit Werbung, fand ich bisher auch erträglich und nur plausibel das Pornoseiten wahrscheinlich am besten zahlen. Doch seit ein paar Tagen gibt es dort nicht nur Brüste zu sehen oder nackte Frauen sondern man wird begrüsst von einer Nahaufnahme einer Vagina, gefolgt von Bildern eines flotten Dreiers und wer nicht schnell genug klickt kriegt auch noch Gemüse, eingeschoben in verschiedenen Körperöffnungen, zu sehen (und ich meine nicht den Mund!). Ich bin nun echt nicht bieder, aber das ekelt mich langsam an, vorallem weil es mich abstumpft. Nichts ist mehr spannend, nichts ist mehr aufregend alles schon gesehen, alles schon ausprobiert, nicht weil man das Bedürfniss verspürt hätte sondern weil man es halt mal gesehen hat...und es ja alle tun...oder man es anfängt zu glauben. Ätzend. Ich bin in solchen Momenten wieder für die alte Biederheit und dafür das ein Gesetz eingeführt wird das Sex oder sexuelle Darstellungen in der Öffentlichkeit verbietet und das nur damit es wieder richtig spannend und überaschend wird es zu tun...;-)

In den Westen?

In den Westen? Nein Danke! Viele meiner Mitstudenten (ich wehre mich gegen das das Wort Kommilitone= Waffenbruder) kommen aus den östlichen Gefilden unserers Landes, ist mir eigentlich schnuppe, denn Arschlöcher gibt es bekanntlich überall. Was ich allerdings nicht erwartet hätte ist das ich als Westlerin von Zeit zu Zeit aussen vor stehe. Das fängt bei Geschichten aus der Kindheit an, geht weiter bei der Kleidung, politischem Wissen und Meinung und endet bei der Meinung zum Wohnort. Heute war das Thema günstige Unterkunft wieder mal Thema und da hörte ich doch tatsächlich das Person X niemals in den Westen ziehen würde. Das war nicht wirklich abfällig gemeint sondern war eher unterlegt mit der Argumentation der Fremdheit. Ich würde ja auch nicht in den Norden Berlins ziehen, war ich doch immer eine Südberlinerin, völlig egal war mir dabei allerdings bisher immer ob es nun der West- oder Ostteil der Stadt ist. Komisch war mir bis heute nicht bewusst das auch bei der Generation um die 20zig noch solche Schranken im Kopf herrschen. Wann wird das aufhören?

Ab ins Bett

morgen ist FachhochSchultag, da müssen Schulkinder schlafen, ich will ja nicht das ich in Mathe nichts verstehe...bin gespannt auf Berichte von der Schulparty auf der ich nicht war, ich hoffe meine Clique verstösst mich jetzt nicht...

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