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Donnerstag, 21. September 2006

Ewigkeit

die ganzen letzten Tage kommen mir wie Ewigkeit vor, nicht weil ich mich gelangweilt hätte, das Gegenteil war der Fall, aber es ist soviel passiert das diese gannzen Eindrücke nur einen Rückschluss zulassen, es ist eine Ewigkeit vergangen.

Wenn es passiert

Ein Lied das mich schon lange begleitet, jetzt ist es schon passiert ich bin wieder da und das so richtig. Bin gerade etwas stolz auf mich, habe meinen frühen Termin wahr genommen, wichtige Briefe und emails geschrieben und sogar noch Hausaufgaben gemacht und gleich geht es weiter ne Präsentation halten. Wow. Ist vielleicht dumm so fleissig zu sein, aber mometan erfüllt es mich mit Zufriedenheit. Die Sonne scheint und ich wüsste nur zu gern aus welchen Film das Video von Wir sind Helden- Wenn es passiert ist.

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Weiß das Jemand?

/edit: Falls es tatsächlich nur ein Video ist wer ist der Darsteller?
/edit: Ha herausgefunden tatsächlich nur das Video, der Darsteller ist Axel Prahl. Danke Sternchen...:-)

Pseudobesorgt

Die letzte Zeit durfte ich mir so Einiges anhören, da gibt es Leute die äussern ihre Bedenken, gut eingepackt in Phrasen, die vordergründig lauten: "ich meine es doch nur gut mit dir." Da machen sich Leute angeblich Sorgen um die Doppelbelastung einer Person und erklären dies mit Sätzen, wie soll er/sie das schaffen? Ich glaube jeder kann selbst entscheiden was er/sie schaffen kann und wenn man daran zweifelt täte es gut vorher genau nach zufragen, wie die Person das schaffen will, bevor man die Situation beurteilt. Denn nur weil man sich selbst nicht vorstellen kann das es zu schaffen ist, und man nicht sieht das es Hintergründe (Unterstützung) gibt die es möglich machen oder erkennt das andere Alternativen für die Person noch viel schwerer zu schaffen wären hat man nicht das Recht zu urteilen oder auszugrenzen. Nicht jeder ist wie man selbst und es gibt Leute die schaffen einfach mehr als man selbst, auch wenn diese Erkenntnis wahrscheinlich nicht schmeckt.

Anzugträger

Es gibt Positionen und Berufe die erwarten einen gewissen Dresscode und so kommt fast Jeder der es beruflich zu etwas bringen will irgendwann in die Situation sich kleidertechnisch anzupassen. Kleider machen halt Leute und man braucht schon extrem viel Leistung und ein passendes Umfeld, wenn man ohne Anpassung (Dresscode) etwas werden will. Da ich morgens mal wieder spät dran war, hatte ich die Gunst der ersten Reihe im Auditorium. Ich beobachtete meinen Dozenten, der im schicken blauen Anzug seine Reden hielt. Er erklärte, schrieb und zeichnete an die Tafel, nach ca. 60min reichte es mir und ihm anscheinend auch. Er machte etwas, was ich nur mache wenn ich "zu Hause" bin, er zog seine Armbanduhr aus und legte sie auf den Tisch. Er spielte weiter an seinem linken Handgelenk, während er seinen Vortrag fortsetzte. Plötzlich sah ich etwas braunes, ein braunes Perlenarmband mit Gummizug, er spielte an ihm herum machte Ansätze es auch auszuziehen und es auf den Tisch zu legen, sah meinen Blick und schob es wieder tief unter seine Jacketjacke. Habe ich richtig gesehen? Trägt dieser auf den ersten Blick perfekt auf Geschäft gestylte Mann ein braunes hippiemässiges Perlenarmband? Definitiv, auch er scheint im Privaten wohl andere Kleidung zu bevorzugen und das Armband, ja das sieht ja Keiner..:-)

Ich will..

Ich will...ist ein Spruch der an meiner Pinnwand hängt. Eigentlich war das eine Werbung für die Früherkennungsvorsorge beim Urologen, aber den Rest nach dem "ich will" habe ich einfach abgeschnitten, als Frau bin ich beim nen Gynäkologen wahrscheinlich auch besser aufgehoben. Im letzten Jahr fragte ich mich immer wieder warum ich mein Studium nicht voran treibe, wenn es doch schon so weit gekommen ist und mir intellektuell auch keine Probleme bereitet. Ich erkannte es lag am "Will" und so versuchte ich mich zu motivieren. Ich will...Ja ich will, abundzu sagte ich mir leise dazu, ja was denn? Aber das "was denn" stand ja nicht zu Diskussion, dachte ich. Ich diskuttierte trotzdem, mit mir meinem Verstand, meinen Bauchgefühl und der Kampf nahm kein Ende. Ich bin nämlich dickköpfig geboren und bis heute geblieben. Letzens sah ich eine Postkarte mit einem kleinen trotzig blickenden Mädchen, drüber stand: "Ich würde schon wollen, wenn ich WOLLEN würde". Ich musste lachen, so ist es und so war es immer schon. Egal was jetzt mit dem neuen Studium passiert, ich fühle mich befreit diesen Konflikt endlich beendet zu haben, auch wenn mich abundzu der Gedanke beschleicht das es eine dumme Entscheidung war, es war eine Entscheidung. Denn ich muss wollen, komischerweise scheine ich das jetzt kapiert zu haben und habe mir vorgenommen nie mehr lange wo zu verweilen, wo ich nicht sein mag. Denn auch wenn ich vielleicht immer noch nicht 100% weiß was ich will, weiß ich sehr genau was ich nicht will und wenn man zulange verweilt beraubt man sich der Chance doch heraus zu finden was man will, was Ich will... :-)

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