Sonntag, 11. Juni 2006

Save the Internet

Die Diskussion zu Google Epic 2015 und Web 2.0 läuft ja schon ne Weile, auch ich bin der Meinung: "Save the Internet!":

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Hirn und Frauenbild

Da stöberte ich heute Morgen im „Modernen Kochbuch“ aus dem Jahr 1961 und entdeckte ein nicht gerade ansprechendes Bild über die Zubereitung von Kalbshirn. Kalbshirn? Igitt! „Kalbshirn muss vor dem Zubereiten gehäutet werden. Man löst auch die Blutgefäße“
Lecker. Da hat sich doch einiges verändert seit 1961. Wer ißt heute noch Kalbshirn und welche Frau würde heute noch ein Hirn von Blutgefäßen befreien?
hirn
Aber dieses Buch ist klasse, weil es im Gegensatz zu modernen Kochbüchern, sehr einfach und verständlich erklärt wie man kochen kann, auch sind die Zutatenlisten nicht so ausgefallen, das man gleich zehn Feinkostläden beehren muss, um die Rezeptzutaten zusammen zu kriegen.
Die Emanzen der Achtziger hätten dieses Buch sicher verbrannt, denn es wimmelt von Klischees. Das erste Kapitel heißt: „Die Küche – das Reich der Frau“.
Sehe ich auch so! Nicht weil ich glaube das Frauen in die Küche gehören, sondern weil ich gerne koche und meine Küche „MEINE“ Küche ist, ich dulde keine anderen Götter neben mir in meinem Reich.
Klar dreht sich mein Leben nicht darum eine perfekte "Hausfrau" zu sein, davon bin ich weit entfernt.
Aber ich halte den Ansatz aus den Achtzigern, das Frauen wie Männer sein müssen, um als gleichberechtigt zu gelten für völlig überzogen. Ne nicht nur überzogen, sondern eigentlich für einen Verrat an allen Frauen! Klar sollten wir alles machen dürfen, was Männer auch dürfen, aber nicht müssen! Die Geschlechter und ihre Fähigkeiten sind verschieden. Menschen sind verschieden. Jeder sollte das tun, was er/sie am Besten kann oder am liebsten macht. Wenn eine Frau also gern kocht und ein Mann gerne handwerkliche Dinge erledigt prima! Wenn es andersrum ist, auch prima! Man sollte sich ergänzen, jeder seine Fähigkeiten/Vorlieben in eine Partnerschaft/Gesellschaft einbringen. Jeder sollte das nutzen was ihm die Natur gegeben hat.
So hatte ich mal die Diskussion ob Brüste zu verstecken sind oder als Waffe zu sehen. Wenn Frauen schöne Brüste haben oder tolle Beine, eine schöne Figur, können sie das doch auch nutzen? Denn viele Kerle springen beim Anblick solcher Attribute. Ist das schlau oder ein Verrat an der Idee der Emanzipation? Ich bin da unentschlossen, denn ich bin zu sehr durch die Lila-Latzhosenphase geprägt. Ich erlebe immer wieder Frauen, die durch den gezielten Einsatz ihrer Körperattribute, echte Vorteile haben. Ist doch eigentlich schlau, Arbeit die man nicht tun muss, auch nicht zu erledigen, wenn ein Kerl es für einen Blick in dein Dekolletee erledigt! Oder?
Ich bin da leider immer noch ein bissel dumm, denn ich setzte meine Attribute nicht so ein oder fühle mich schnell „billig“ wenn ich davon profitiere. Dabei beruht dieses Prinzip doch auch Freiwilligkeit!

Was sagt ihr?

Nadine in Berlin

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