Samstag, 22. April 2017

Ein Traum

Verwischt, alle deine Spuren. Die Textilien, die du berührt hast in der Wäsche, dein Geruch verflogen, deine Haare entfernt. Die Erinnerung verblasst nicht so schnell. Aber ich versuche mich zu lösen, wie so oft, doch meist vergeblich. Ich schreibe dir keine Nachrichten, ich glaube ich rede dir zu viel. Aber so bin ich nun mal, ich rede gern und viel. Vorletztes Mal sprachst du von „für immer“, das hat mich wieder weich gemacht, auch wenn ich „für immer“ fürchte.

Doch dein Verhalten spricht eine andere Sprache. Wieder diese Katastrophen, ich habe mit dir viele negative erste Male. Das sollte mich eigentlich abschrecken, tut es aber nicht. Ich bin verliebt, aber versuche es mir nicht anmerken zu lassen, du scheinst blind für meine Zeichen, bist zu sehr mit dir selbst und deinen Komplexen beschäftigt.

Ich schweige, auch wenn es mir schwer fällt, halte mich zurück, warte ab und warte und warte. Zwischendurch die Angst zu verlieren, dabei könnte es mir mit jemand anderen besser gehen. Was habe ich also zu verlieren? Eine Illusion, einen Traum, an dem ich schon viel zu lange festhalte.

Früh-Rhythmus, Eiscreme, Pickel und Arbeit für Nadine

Guten Morgen, immer noch im Früh-Rhythmus, gestern ab 22 Uhr unheimlich müde gewesen und um 23 Uhr dann aufgegeben mit dem Wach-Bleiben. Heute früh dann um 6:30 wach gewesen und wieder hingelegt, aber um 8:30 aufgegeben und Kaffee gekocht. Seltsam am freien Tag so früh wach zu sein. Gestern noch mit Eiscreme meinen Abschluss gefeiert, an meinen Hüften sieht man bald den zweiten Berufsabschluss. Heute Haushalt und vielleicht noch Balkon habe mir was zum Pflanzen gekauft. Die Kinder im Haus schreien vor sich hin, die halten wohl auch nichts vom ausschlafen. Der Geld-Leih-Nachbar hat gestern auch wieder geklingelt, aber ich habe nicht aufgemacht, ich habe kein Geld. Ansonsten ist gerade Pickel-Zeit, erst links auf der Wange, jetzt rechts auf der Wange, das erinnert mich an die symmetrischen Pickel. Vielleicht ganz gut, das Treffen mit Männern derzeit nicht vorgesehen sind. Gestern zwei unbekannte Anrufe bekommen, aber verpasst, eine Ahnung wer das war, aber die werden schon nochmal anrufen. Ab Montag dann bewerben, na mal sehen wie es aussieht mit Arbeit für Nadine.

Freitag, 21. April 2017

Letzter Tag, es geht weiter

Letzter Tag, letztes Mal. Zur Feier des Tages dürfen wir alle heute eine halbe Stunde später kommen. Komische Sache und seltsam, dass ich jetzt müder bin als sonst, obwohl ich genug geschlafen habe. Heute wieder das unauffällige Auftreten mit zusammen gebundenen Haaren und den Klamotten von gestern. Geschafft, aber heute könnt ihr mich Genesungsbegleiterin oder Bezugsbegleiterin nennen. Es wurde gestern bedauert, dass ich in diesen Beruf wohl gar nicht oder kaum arbeiten werde, aber es hat sich trotzdem für mich gelohnt.

Rote Nelken blühen auf meinen Coachtisch und wie immer ebnen mir Kaffee und Zigaretten den Morgen, ab morgen wieder ausschlafen und nie wieder am Sonntag früh aufstehen und nach Steglitz fahren. Keine Ahnung, ob ich die Leute vermissen werde, aber ich bin schon neugierig wohin uns unsere Wege tragen werden. Leider warten jetzt nicht so schöne Sachen auf mich, wie Jobcenteranträge und Bewerbungen, aber das werde ich schon meistern. Es geht weiter, wohin auch immer.

Donnerstag, 20. April 2017

Glücklich

So mal festhalten, wenn es mir mal gut geht. Ein schöner Tag ist vorbei, habe meinen Abschlussvortrag hinter mir und wurde reichlich gelobt dafür und auch meine neue Haarfarbe hat Komplimente regnen lassen. Sehr schön Abschluss geschafft und Haarfarbe kann so bleiben. Glücklich.

Ruhe, Schlaf, Kummerkasten und Soundtrack

Gestern noch viel Ruhe, nach Hause kommen, essen, schlafen, einen Film gucken, Haare waschen und wieder schlafen. So aufregend sind meine Tage, wenn ich Modul habe. Tag 2 vom Endspurt, heute darf/muss ich präsentieren, aber wird schon schief gehen. Hoffe ich kann mein Worttempo zügeln. Bin ich froh, wenn das früh aufstehen endet.

Gestern noch viel Mist gehört, privat, nicht bei den Vorträgen, ich habe für mich die Kunst des Schweigens entdeckt, nicht immer sagen was man über erzähltes denkt, sondern einfach nur schweigen. Erstaunlicherweise wird einen dann viel mehr erzählt als sonst. Ein meinungsloser Kummerkasten zu sein ist aber auch irgendwie seltsam.

Die Frauenkrämpfe quälen mich, meine Vögel schreien mich an, weil sie Frühstück wollen, die Schreibgruppe platzt wohl wieder, keine Ahnung wie es weiter gehen soll. Aber gut will nicht meckern meine Freundin hat derzeit das härtere Los, sie muss um 4:30 raus und dann 10 Stunden arbeiten. Was sind dagegen 6:30 und 7 Stunden?


Privat ist wohl das hier gerade mein Soundtrack:

Mittwoch, 19. April 2017

Früh, spät, Seelenfürsorge, Endspurt und Wilmersdorf

Gestern früh zu Bett, aber dann erst spät geschlafen. Um 0:30 noch ein Notruf der besten Freundin, um kurz nach 1 dann ein Abbruch der Telefonleitung. Die Nachbarn haben gestern auch noch lange Musik gehört, um sich jetzt in der früh anzuschreien. Es geht mir ok für 5 Stunden Schlaf. Gestern ist viel Leid durch meinen Gehörgang gegangen, aber es geht mir gut, auch wenn ich aus meiner Sicht nicht wirklich helfen konnte. Doch es wurde sich bedankt, einfach für das Zuhören. Immerhin ist es jetzt schon hell, Tag 1 der letzten 3 Tage. Heute werde ich wohl keinen Schönheitswettbewerb gewinnen und auch in Gesprächigkeit keinen Blumentopf gewinnen, bin müde und habe kaum Zeit mich schick zu machen. Ab unter die Dusche und auf nach Wilmersdorf...

Dienstag, 18. April 2017

Wer ist er?

Wer ist er und wer ist er für mich?


Nicht mein Tag, Präsentation, Einkaufen und Haarfarbe

Nicht mein Tag, Etappenschlaf, wirre Träume und Krämpfe. Hatte schon bessere Tage. Nicht so große Lust auf den Besuch heute, aber habe ihn schon ewig nicht gesehen und Freundschaften müssen gepflegt werden. Jetzt ist der Osterwahnsinn endlich vorbei und ich stehe vor meinem großen Ausbildungsfinale. Nie wieder am Sonntag um 6:30 aufstehen und nach Steglitz fahren, das werde ich nicht vermissen. Morgen hat er Geburtstag, aber ich werde keine Zeit für ihn haben. Wahrscheinlich sitze ich heute Abend noch an meinen Vortrag, denn der war gestern in der Generalprobe etwas zu kurz. Keine Ahnung wie ich jetzt noch 6 Minuten füllen will. Eigentlich heute noch einkaufen, das Brot ist alle und das brauche ich für die nächsten Tage. So schnell geht ein Jahr vorbei, ich erinnere mich noch gut, wie ich hier vor lauter Vorfreude meine Annahme gefeiert habe. Meine neue Haarfarbe wurde bisher gar nicht oder positiv kommentiert, das bleibt jetzt erstmal so. Auf in den Tag morgen heißt es wieder um 6:30 aufstehen.

Nadine in Berlin

Nadine in Berlin

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