Mittwoch, 15. Mai 2013

Schwarz und Pink

Schwarz:


Pink:

Sonntag, 12. Mai 2013

Leben was ist das eigentlich?

Ewigkeiten, Regen, Sonntage ohne Ende, Klänge die Schmerzen, versperrte Zufluchten, Selbstwahrnehmung im Zerrspiegel, Richtungslosigkeit, Sonnenbrand auf dem Dach, Multi-Language-Support in meinem Kopf. Bewegungsunfähigkeit, eine Marionette in der Hand des Bösens, schmerzhafte Zeitreisen, beworfen werden mit der Scheiße die man schon längst hinter sich gelassen hat, wer einmal Scheiße war hat wohl lebenslang weitere Scheiße verdient, als Lohn fürs Überleben. Leben was ist das eigentlich?

Dienstag, 7. Mai 2013

Schweigen

Ruhig ist es hier, schon seit Wochen. Mir sind die Worte abhanden gekommen, während zig tausend Worte meinen Kopf stürmten. Gedanken und Stimmen aus der Vergangenheit sind gekommen, um meinen Kopf zum Explodieren zu bringen.

Oben, unten, vorne, hinten, hat alles keine Bedeutung mehr, denn ich weiß nicht wo ich danach suchen sollte. Freiheit im Gefängnis, Besuch des Arbeitsamtes, Stille. Tränen wie Bäche, nein wie das Meer, Vergangenheit wird jetzt und jetzt Vergangenheit.

Schweigen, Enttäuschung, Neuorientierung. Den Himmel beobachten, Vögel zählen, Entsorgen, Sortieren, Hassen, Fluchen, Verwünschen. Loslassen, keine Freiheit spüren, Dämonen verjagen, Nerven sortieren. Träumen ohne Selbstbestimmung. Schweigen.

Mittwoch, 27. März 2013

Nicht

Keine Familie, schon immer. Seit ein paar Wochen auch keine Freunde, kein freies Internet, keine Medien, keine Arbeit, keine Wohnung ohne Fremdzugriff.

Kein Ort zum Zurückziehen. Keine Ruhe. Keine Sicherheit. Kein Vertrauen. Keine Gemeinsamkeit. Noch nicht mal in meinen Körper und Kopf kann ich allein sein und Ruhe finden.

Auch auf der Straße kann ich nicht allein sein, überall Verfolger, überall Manipulation.
Ich existiere nicht mehr, weil es keinen Raum mehr dazu gibt, weil ich es nicht mehr kann.

Nehmt euch alles was ihr wollt, es ist das letzte Geschenk das ihr jemals von mir erhalten werdet, aber mich bekommt ihr nicht.

Dienstag, 26. März 2013

Komparsen

Liebe Berliner,

Ich vertehe ja das der ein oder andere von euch Geld braucht und deswegen ein Komparsenangebot nicht ablehnt, ich verstehe ebenfalls dass der ein oder andere von euch noch von einer Karriere beim Film träumt und sich deswegen in einer Komparsen-Kartei hat registrieren lassen.

Es gibt jedoch Grenzen liebe Mitbewohner der Stadt.
Zum Beispiel wenn es darum geht eine euch völlig unbekannte Person, die ihr euch rein gar nichts getan hat, zu verfolgen und damit in den Wahnsin zu treiben. Habt ihr die paar Euro wirklich so nötig? Ist es euch scheißegal was aus dieser unbekannten Person wird?

Ihr werdet damit weder berühmt noch reich, also wo bleibt euer Gewissen? Wo bleiben eure Fragen nach dem Sinn und den Auswirkungenen der Aktion? Ach stimmt ja, das ist euch egal, Hauptsache einen Job mehr im Lebenslauf und 30 Euro reicher.

Ein Menschenleben ist aber deutlich mehr wert als 30 Euro, der gesunde, menschliche Verstand für kein Geld der Welt zu kaufen. Was denkt ihr euch dabei? Ich denke nichts, einfach mal anderen das Leben schwer und unlebenswert machen, einfach einen Auftrag ausführen, ohne zu wissen zu was es führt. Das ist kein bisschen witzig. Haltet euch aus meinem Leben raus ihr scheiß Komparsen.

Gruß

Nadine

PS: Fuck you Chaot35

Nadine in Berlin

Nadine in Berlin

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