Dienstag, 25. September 2018

Schlafmonster, Reha, linker Arm, Einladungen, Herbst und Lebensdauer

Gruß vom Schlafmonster, heute fast 12 Stunden geschlafen und ich fühle mich schon etwas besser. Geld ist gestern schon angekommen, Erleichterung, die Abbuchungen werden nicht kostenpflichtig platzen. Gestern die Beratung ging viel länger als gedacht, aber einen medizinischen Reha Antrag ausfüllen, dauert nun mal lang. Danach noch einkaufen, ein bisschen kochen und fernsehen. Vor Mitternacht ins Bett und sofort eingeschlafen. Nachbarn und Familie laden zum Essen ein, als würde man als trauernde Person sonst verhungern. Keine Ahnung, ob ich diese Einladungen angenehm oder lästig finde. Immerhin muss ich dann nicht selbst kochen. Meinen linken Arm geht es wieder besser, die Schwellung und die Schmerzen sind weg, nur zwei Einstichstellen erinnern an mein Wespenopfer. Der Himmel ist heute blau und wolkig und mein Thermometer misst 19 Grad. Herbst, auf den Fußgängerwegen befinden sich Eicheln und im Wald findet man Kastanien. Ob mein neues Medikament wirkt weiß ich nicht, das gilt es morgen zu besprechen, ich habe nur bemerkt, dass mir oft schwindelig ist und ich müde bin. Heute Brötchen zum Frühstück, man gönnt sich ja sonst nichts. Es ist schön zu sehen, dass meine beiden Nymphensittiche sich mögen, heute früh kraulte der eine Vogel den anderen. Weitermachen, ohne sie, ich hoffe, mein Leben dauert länger als ihres, ich will nicht in 15 Jahren sterben, aber ich habe ihre Gene. Morgen früh aufstehen, keine Lust, aber die Arbeit ist sonst so toll, da muss ich durch. Große kacke, dass die U1 nicht fährt, das heißt Umwege für mich. Kopf hoch, sie würden wollen, dass wir leben.

Montag, 24. September 2018

Ausgeschlafen, Wespenstiche, kühl, Ruhe und Frieden

Ausgeschlafen! Heute früh um 6 den Wecker einfach wieder ausgemacht, Schlaf ist wichtiger als ein geschwollener Arm. Besonders nachdem ich gestern schon feststellen durfte, dass beim Schlaf die Schwellung zurückgeht. Gestern auch noch stundenlang gekühlt und heute sieht der Arm fast wieder normal aus. Es waren wohl zwei Wespenstiche auf einmal, wie man jetzt sieht. Einer am vorderen linken Arm, einer am hinteren linken Arm. Gestern nicht viel gemacht, hauptsächlich geschlafen. Aufgestanden und Familie Bescheid gesagt, dass ich nicht komme, schlafen, Badewanne, schlafen, Film gucken und wieder schlafen. Heute Nacht fast 11 Stunden geschlafen und es geht mir schon besser. Heute ein Termin um 13 Uhr, aber ansonsten nichts und das ist gut so. Gestern kaum was gegessen, weil mein Magen so weh tat, heute wieder alles in Ordnung. Kühl ist es geworden, gestern beim offenen Fenster nur 16 Grad in der Bude, aber heizen werde ich jetzt noch nicht. Geld ist noch nicht da, aber das sollte die Tage kommen. Verrückte Welt, aber sie dreht sich einfach weiter, die letzten Tage waren sehr anstrengend. Verwandte, Freunde, Bekannte und Unbekannte, alle wollten sie mit einem reden. Mir reicht es für diese Woche. Lasst mich endlich in Ruhe, ich muss meine Welt neu ordnen und schlafen. Die Zeit bis zur Trauerfeier war ein einziger Marathon und jetzt bin ich erschöpft. Liebe Mama ruhe in Frieden, aber bitte teile deinen Frieden mit uns Hinterbliebenen.

Sonntag, 23. September 2018

Langsame Rebellion

Schluss mit lustig und aktiv. Ich bin heute früh um 5 mit schmerzhaften Magenkrämpfen erwacht und konnte deswegen nicht mehr schlafen. Zusätzlich wurde ich gestern vor der Kirche von einer Wespe am Arm gestochen und scheine jetzt eine allergische Reaktion zu haben. Der ganze Unterarm ist rot und geschwollen und gestern Abend tat der Arm auch sehr weh. Jetzt juckt der Arm nur, während mein Magen sich krampft. Ich gehe gleich wieder ins Bett, ich gehe nirgendwo hin heute und morgen früh wohl zum Arzt. Gerade den Tagesplan abgesagt, ich kann nicht mehr und will auch nicht. Ich will meine Ruhe, nur ein Tag für mich, das muss doch erlaubt sein. Zum Glück rebelliert mein Körper und nicht meine Seele. Heute alles ganz langsam und ich hoffe, niemand stört mich.

Samstag, 22. September 2018

Trauerfeier, Umarmungen, Unbekannte, Hilfe und Bett

Die Feier war schön, die Pfarrerin hat das alles ganz toll gemacht, es waren viele Menschen bei der kirchlichen Trauerfeier, aber leider gingen danach die meisten. So blieben wir auf einen Großteil des Essens sitzen und auch Sekt blieb übrig. Gefühlt heute die halbe Stadt umarmt, so viele haben ihr Beileid ausgedrückt. Jetzt zu Hause, eine kurze Pause für mich, aber bald wieder nach Kreuzberg. Das mit meiner Oma hier war ok, aber einen erholsamen Schlaf hatte ich heute Nacht auf dem Sofa nicht. Bin müde, bin traurig, alles so real, scheiß Realität. Sie kommt nicht wieder, das Spiel ist vorbei. Immerhin eine Freundin von mir war dabei und viele Unbekannte, die aber wussten, wer ich bin. Komische Sache, ich fühle mich alt, allein und versuche tapfer zu sein. Meine Oma war heute mein bester Kunde im Laden, nicht nur, weil sie der einzige Kunde war. Ruhe, ich wünsche mir Ruhe, aber noch sind viele da. Ich mag nicht mit ihren Namen angesprochen werden, aber ich ähnle ihr halt, klar das da die Trauernden verwirrt sind. Mein Lieblingsonkel war auch dabei, ich darf jetzt sogar seine Telefonnummer haben, normalerweise gibt er ungern seine Telefonnummer und Adresse raus. Viele Hilfsangebote bekommen, ich hoffe, das sind nicht nur alles Sprüche der Trauer. Weiter gehts, freue mich auf mein Bett heute.

Trauerfeier

Gestern langer Tag mit späten noch einkaufen, denn ich hatte keine Getränke und kein Toilettenpapier hier. Meine Oma ist im Bad und wurschtelt wie sie es selber nennt. Hoffe die Feier wird schön, ich vermute viele Menschen. Auf in den Tag.

Freitag, 21. September 2018

Sagt mir wo die Blumen sind

Ausgeschlafen, Schulung, Familie und Fernsehbox

Guten Morgen, endlich mal ausgeschlafen. Die Schulung gestern war gut, alle Fragen beantwortet bekommen, die noch offen waren. Danach noch kurz nach Kreuzberg, aber nicht zum Essen geblieben, sondern nach Hause gefahren. Immer noch keine Ahnung was ich auf der Trauerfeier anziehe. Heute Laden, wahrscheinlich rumdiskuttieren müssen, weil eine Frau eine neue Tasche gekauft hat, sie jetzt 2 Wochen genutzt hat und sie jetzt zurückbringen will. Heute Nacht fällt der Rest der Familie ein, mal sehen wie das wird. Diese Woche mehr gearbeitet als vereinbart, weil ich zusätzlich Beratungen hatte und Vertretungen übernommen habe. Heute der Tag wird lang, Laden bis 19 Uhr, Hunderunde und dann nach Hause putzen, Bett frisch beziehen und auf meine Oma warten. Vor der Arbeit noch die alte Fernsehbox wegbringen, denn Vodafone berechnet für diese schrottige Box doch tatsächlich 300 Euro, wenn man sie nicht zurückschickt. Niemand auf dem freien Markt würde soviel für dieses Stück Plastik bezahlen. Auf in den Tag, egal was ich mache, sie bleibt tot.

Nadine in Berlin

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