Freitag, 27. Mai 2016

Der böse Brief und der Berlinpass

Schon etwas besser, habe gerade mit meiner Mutter wegen des bösen Briefes telefoniert. Sie geben sich mit einem Vergleich zufrieden und ich bin die Schulden los und brauche keine weitere Post von denen mehr befürchten, das erleichtert mich etwas, auch wenn damit wieder Geld weg ist was ich eigentlich nicht habe. Aber gut, vor 10 Jahren habe ich halt öfter Scheiße gebaut und habe damals, als Studentin, versucht von knapp 600 Euro im Monat über die Runden zu kommen, da sind halt Schulden entstanden, die ich bis heute noch abbezahle. Aber gut, das Leben geht weiter und heute komme ich schon deutlich besser mit meiner Kohle zurecht, auch wenn es wieder sehr wenig Kohle ist. Werde mir nächste Woche endlich meinen Berlinpass holen, damit ich ein vergünstigtes Ticket für die BVG bekomme, denn allein diesen Monat habe ich 70 Euro bezahlt um die Öffentlichen nutzen zu können und dass ich einfach zu viel Geld für mich. Mit Berlinpass wären es dann nur 33 Euro, das sollte zu schaffen sein und ins Schwimmbad könnte ich dann auch mal wieder gehen.

Schlafrhytmus, Päckchen und Geduld

Langsam geht es wieder mit der Zeit, aber mein Wach-Schlaf-Rhytmus ist immer noch etwas verschhoben, ich stehe jetzt früher auf als vorher und finde das nach wie vor unanständig. Eigentlich könnte ich ja mit dem frühen aufstehen weiter machen, der nächste Termin steht ja bald an, aber irgendwie ist mir nicht danach. Warte mal wieder auf ein Päckchen von Brandnooz, doch dieses Mal gibt DHL gar kein Lieferdatum an und spricht nur von einer wahrscheinlichen Zustellung, das ist doof, denn so kann ich den Liefertag nicht auf morgen schieben, aber gut dieses Mal ist es ein Päckchen was vielleicht auch meine Nachbarin annimmt. Wasche Wäsche und werde heute wohl noch zum Großeinkauf durchstarten, zwar bin ich pleite, aber ich werde nicht das ganze WE nur von Dosenfraß und Nudeln leben. Ansonsten wurde ich von der evangelischen Kirche eingeladen, die haben anscheinend auch einen Chor, aber ich weiß noch nicht ob ich mich durchringen kann Kirchenlieder zu singen. Später dann noch mit den Hund raus, heute gibt es eine große Runde und dann noch Futter und Sand für die Vögel besorgen. Leider habe ich noch keine Antwort von den Praktikumsstellen bekommen, aber da heißt es wohl Geduld.

Der Zeitverlängerer

Gestern als ich beim Chor war hatte ich den Eindruck dass ich schon mindestens 3 Wochen nicht mehr beim Chor war. Dabei waren es genau 7 Tage, aber ich habe soviel erlebt in der Zeit dass es mir wie eine Ewigkeit vorkam. Die Ausbildung hat an meiner Zeitwahrnehmung ganz schön gedreht, sie ist wohl ein Zeitverlängerer.

Donnerstag, 26. Mai 2016

Erleichterung, Bewerbungen und die Ausbildung

Aufstehen und feststellen das Twoday.net nicht erreichbar ist, ist ja nicht so witzig wie ich heute feststellen musste. Egal was ich aufrief nichts war erreichbar und das über Stunden. Kurze Angstattacken, ob mein Blog jetzt für immer verschwunden ist, denn ich habe zwar eine Sicherung gemacht, aber die Anleitung wie man die importiert ist ebenfalls nur bei Twoday.net zu lesen. Aber gut, jetzt scheint ja wieder alles in Ordnung zu sein: Erleichterung.

Ansonsten war mein Tag schräg, gestern hätte ich ja länger aufbleiben können, aber da ich im 6:30 aufgestanden war, war ich dann um Mitternacht unheimlich müde. Heute morgen dann gegen 6:30 wach gewesen und wieder hingelegt, aber dann um 9:30 aufgegeben und aufgestanden. Habe dann Bewerbungen geschrieben für mein Praktikum und hoffe dass ich auch Antworten bekomme. Ist komisch wenn man durch eine Krankheit plötzlich ein riesiges Loch im Lebenslauf hat, das war früher nie so.

Bin dann mit dem Hund raus, aber irgendwie war ich zu spät dran und es wurde nur eine sehr kurze Runde heute, dann ab zum Chor, wobei ich sagen musste dass mir das heute alles etwas zu anstrengend war. Irgendwie wirken die Ausbildungstage nach und ich bin müde, heute hatte ich sogar Zweifel ob die Ausbildung wirklich das Richtige für mich ist, aber es gibt kein zurück mehr, gehe ich nicht hin muss ich trotzdem zahlen.
Naja vielleicht verkrafte ich das zweite Modul etwas besser, denn was mir am meisten zugesetzt hat sind die Lebensgeschichten der Anderen, aber die sind mir ja jetzt bekannt.

Mittwoch, 25. Mai 2016

30

Das Erfreuliche diese Woche war dass ich zweimal auf 30 geschätzt wurde. Das beruhigt doch ungemein, wenn man gerade auf die 40 zugeht. Immerhin sehe ich nicht so alt aus. :-)

Am Arsch

"Ich bin im Arsch, die ganze Welt ist im Arsch!" Obwohl meine ersten drei Tage Ausbildung schnell vorbei gingen und mir leicht vorkamen, bin ich jetzt irgendwie im Arsch. Zig Gespräche schwirren mir durch den Kopf und irgendwie bleibt für den Moment ein schaler Nachgeschmack. Habe viel über meiner Krankheit gesprochen und irgendwie ist mir das jetzt im nachhinein etwas peinlich. Jetzt heißt es erstmal ausruhen und zur Ruhe kommen und das Gedankegeflecht entwirren. Eigentlich war ich heute Mittag sehr zufrieden mit mir und der Welt, aber leider ist böse Post ins Haus geflattert und das hat mich jetzt irgendwie verstimmt. Das die einen aber auch nicht in Ruhe lassen können, wenn man gerade ein wenig Glück gefunden hat. Bin froh dass ich den Rest der Woche frei habe, dann kann ich mich um den bösen Brief kümmern und die ganzen traurigen Krankheitsgeschichten der Woche in meinen Kopf sortieren. Ich bin am Arsch.

6:30

Heute ging es schon besser, sogar schon um 6:30 aufgestanden und mir die Haare gewaschen und gefrühstückt. Zum Glück ist der Zauber vom frühen Aufstehen morgen schon vorbei, ich werde zwar meinen Kursteilnehmer vermissen, aber in ein paar Wochen sehe ich die ja alle wieder. Der Tag heute wird etwas kürzer als die vorangegangenen Tage, aber das soll mir recht sein, denke hatte für diese Woche genug Input. Die meisten machen neben dem Kursus nichts nebenbei, doch ich darf mir überlegen ob ich am Freitag arbeite, bin noch unentschlossen, aber bisher spielt meine Psyche hervorragend mit, ich scheine also wieder Stress resitenter zu sein, aber ich muss aufpassen dass ich mich nicht überfordere.

Dienstag, 24. Mai 2016

Frischling

Ich scheine dann wohl doch ein Psychatrie-Frischling zu sein, wie ich heute feststellen durfte. Manche Leute in meinen Kurs haben schon 15 oder 30 Jahre Psychatrie-Erfahrung, dagegen sind meine 3 Jahre ein Witz. Werde ich weiter mit den Leuten unterhalten, aber bisher ist mir kein Fall unter gekommen der nur 3 Jahre gedauert hat, so wie bei mir. Das gruselt mich etwas, wer weiß ob meine Geschichte schon zu ende ist, die meisten Leute scheinen längerfristig mit einer Psychose zu tun zu haben, auch wenn mir 3 Jahre auch schon lang vorkamen, aber ich bin halt eine ungeduldige Person. Ich hoffe doch schwer dass ich keine Rückfälle mehr habe, auch wenn 3 Jahre Leidensweg anscheinend wenig sind. Ansonsten fühle ich mich sehr wohl in der Gruppe, alle nett und nur eine ist dabei die mir etwas zu durchgeknallt ist, aber gut, es gibt ja genug Ausweichmöglichkeiten. Morgen der vorerst letzte Tag, dann kann ich wieder ausschlafen und mich um einen Praktikumsplatz bemühen, mein letztes Praktikum hatte ich 1999, aber gut auch das werde ich schon irgendwie machen.

Immer noch früh

Heute Nacht etwas mehr geschlafen, immerhin fast 7 Stunden, aber ich bin müder als gestern und habe aktuell wenig Bock die weite Anfahrt hinter mich zu bringen. Früh aufstehen war noch nie meins, aber was macht man nicht alles um beruflisch voran zu kommen. Gestern hat mir, oh Wunder, mein Geld-Leih-Nachbar die Kohle wieder gebracht, in Kleingeld, aber immerhin, er hat meine Auforderung ernst genommmen mir die Kohle schnell zurück zu bringen. Leider ist der Hund mal wieder krank, sodass ich wohl heute nach der Ausbildung zu einem Krankenbesuch mit Gassirunde vorbei schauen werde. Freue ich mich auf Donnerstag, endlich wieder ausschlafen.

Montag, 23. Mai 2016

Der erste Tag in der Ausbildung

So den ersten Tag beendet. 19 neue Teilnehmer kennengelernt und 2 nette Dozentinen. Die 7 Stunden vergingen wie im Flug und es war auch nicht anstrengend wie ich fand. Das anstrengendste war wohl das Aufstehen zur frühen Stunde, doch ich werde es wohl auch die nächsten Tage schaffen, denn es lohnt sich. Erstaunlicherweise konnte ich mir auch schon 20 von 21 Namen merken und habe seit heute auch eine Idee in welche Richtung es gehen soll. Ich will mein erstes Praktikum in der Drogenberatung machen und mein zweites Praktikum dann mit Vorträgen ableisten. Ich freue mich auf morgen und übermorgen, aber jetzt gehe ich erstmal ne Runde schlafen.

Früh

Konnte natürlich nicht schlafen, bis nach 2 wenn nicht sogar 3 Uhr und in den paar Stunden die ich geschlafen habe habe ich davon geträumt zu verschlafen und meine Schlüssel und mein Handy zu verlieren. Mein Stiefvater kam auch vor, der als Retter auftrat und mir Schlüssel und Handy wiederbrachte, um mich anschliessend auf Händen über eine Bühne zu tragen. Wirres Zeug also, habe geschwollene Augen und es ist mir alles irgendwie etwas zu früh.

Nadine in Berlin

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