Sonntag, 7. Februar 2016

Der tote Vogel

Heute habe ich Juli beerdigt, es war seltsam mit einem toten Vogel durch die Gegend zu fahren, aber sie sollte auch da beerdigt werden wo auch die anderen Vögel schon liegen. Also hieß es Busfahren mit einem toten Vogel in der Tasche. Zum Glück gibt es keine Taschenkontrollen bei der BVG. Ansonsten den Tag damit verbracht Stern zu lesen und mit dem Hund Gassi zu gehen, bin auch weiterhin am Rippen auf das ich irgendwann mal durch bin mit meinen CDs, aber noch ist kein Ende in Sicht.

Samstag, 6. Februar 2016

Bohren und Preispolitik

Aktuell habe ich kein Glück mit den Nachbarn über mir, heute gegen 4 Uhr morgens haben sie noch Besuch bekommen, nur um dann um 8 Uhr mit dem Bohren los zu legen. Weiß nicht was sie da oben veranstalten, aber das geht jetzt schon Wochen so und geht mir gewaltig auf die Nerven. Ansonsten verstehe ich die Preispolitik von Amazon nicht ganz, denn oft sind die MP3-Downloads bei ihnen teurer als die dazu gehörigen CDs, da bestelle ich mir doch lieber eine CD und rippe selber statt für nur einen MP3-Rip gleich 3-5 Euro mehr auszugeben. Wie kann das sein dass die MP3s mehr kosten?

Freitag, 5. Februar 2016

Der süße Busfahrer

Es gibt da so einen Busfahrer, den sehe ich öfter, er ist ungefair in meinem Alter und ich finde ihn einfach süß. Das erste mal als wir aneinander auffielen, benutze ich den Bus für eine Hin- und Rückfahrt und durch einen Zufall erwischte ich beides Mal ihn als meinen Busfahrer. Er schaute erstaunt mich noch ein zweites Mal an einen Tag zu sehen, denn er hatte mich wieder erkannt. Ich erkannte ihn auch und so lächelten wir uns breit an. Heute hatte ich wieder das Glück ihn zu erwischen und wir lächelten uns wieder breit an. Na mal sehen wie oft ich ihn noch erwische, aber ansprechen werde ich ihn wohl nicht, aber vielleicht begrüße ich ihn das nächste Mal mal.

Donnerstag, 4. Februar 2016

Regen und MP3

Heute war ein komischer Tag, morgens vom Postboten geweckt worden und dann wieder hingelegt und viel zu lange gepennt. Dann mit dem Hund draußen gewesen und natürlich fing es an zu regnen, trotzdem eine Stunde mit dem Hund gelaufen und völlig durchnässt wieder am Startstandort angekommen. Angefangen meine CD-Sammlung wieder als MP3 umzuwandeln, viel Arbeit, aber ich möchte meine MP3-Sammlung wieder aufblühen lassen, denn eigentlich höre ich außer LPs nur noch MP3. Es ist einfach bequemer, alles auf einen Knopfdruck parat zu haben.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Juli ist tot

Heute als ich nach Haus kam, lag sie tot auf dem Käfigboden. Juli meine Wellensittichdame. Sie war jetzt 11 Jahre bei mir, 11 schöne Jahre, aber heute war es vorbei. Es macht mich traurig, ich werde sie wohl noch begraben müssen. Warum sterben die alle jetzt? Ich hatte ihr erst letztes Jahr einen neuen Gefährten besorgt, weil ihr Mann Kiwi gestorben ist. Vor ein paar Monaten ist dann Filo gestorben. Irgendwie ist es vorbei mit meinen alten Vogelschwarm. Es bleiben nur noch ein 14 jähriger Nymphensittichhahn und eine 11 jährige Nymphensittichdame, der Rest ist deutlich jünger. Ich weiß nicht ob ich mir jetzt noch mal einen neuen Wellensittich besorge, allerdings einen einzelnen Wellensittich unter Nymphensittichen zu halten könnte auch ein Problem sein.

Sperrmüll und Schlaf

Habe die letzten zwei Nächte wieder schlechter geschlafen, es wurde wieder später und dafür war ich dann früh morgens wach. Wie ich feststellen durfte klingelt mein neuer Wecker ohne Ende wenn man ihn nicht abstellt, so hatte ich heute morgen fast 10 Minuten Geklingel bevor ich wach genug war um den Wecker abzustellen. Was mich jedoch immer wieder erstaunt ist die Sperrmüll-Mentalität in Kreuzberg: Alles wird heraus gestellt egal ob es einen Abholungstermin gibt. Das sind dann zum Teil richtige Fundgruben denn oft stehen auch ganz schöne Sachen auf der Straße, manchmal jedoch auch nicht und dann liegen die Sachen da Tage und Wochen. Was ich dabei nicht verstehe warum man die Sachen dann zerstören muss, so beobachte ich seit einer Woche einen Tisch und einen Glasschrank, beide Teile waren am Anfang noch unversehrt, aber jetzt wurde vom Tisch die Platte runtergerissen und bemalt und die Glastüren vom Schrank wurden zerschmettert. Was soll das? Warum muss man mutwillig zerstören was da auf der Straße steht? Die halbmontierten Fernseher verstehe ich ja noch, da wurde das Alt-Metall entfernt, aber bei dem Rest bleibt es mir ein Rätsel.

Die Einlieferung

Als sie mich vom Dach geholt haben war es der Beginn meines fünfwöchigen Aufenthalts in der geschlossenen Psychiatrie. Zwei starke Polizisten mussten mich mit aller Kraft vom Dach zerren. Ich wollte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr springen, ich wollte einfach nur zurück in meine Wohnung. Aber die Polizisten waren kräftig und verursachten mir blaue Flecken an den Armen während sie mich in eine fremde Wohnung zerrten. Von dort aus ging es auf die Straße wo ein Notwagen auf mich wartete in den ich partout nicht einsteigen wollte. Denn ich hatte Angst vor den Polizisten, vor dem was kam. Einer von ihnen redete sehr beruhigend auf mich ein, ein Trick wie ich dachte, um mich in Hypnose zu versetzen. Ich wehrte mich und sie drohten damit mich in einem Stuhl zu fixieren, das wollte ich nicht und so ließen sie mich unter dem ständigen Gequatsche von meinem Hypnotiseur. Als die Tür des Wagens zu ging dachte ich dass jetzt alles vorbei ist, dass sie über mich herfallen würden, mich vergewaltigen, immerhin war ich allein mit 4 Polizisten.

Die Fahrt zum Klinikum war dann nicht weit, genau genommen 300 Meter, denn ich wohnte direkt neben der Klinik, trotzdem kostet diese Fahrt 350 Euro. In der Notaufnahme angekommen musste ich warten, ich hatte Todesängste, aber da war der Hypnotiseur der auf mich ein quatschte, ich versuchte stark zu sein, nicht einzuschlafen, denn ich hatte 3 Tage und Nächte nicht geschlafen und bei seinem Gequatsche wurde ich unsagbar müde. Die Polizisten standen weiterhin im Kreis in der Notaufnahme, sie sicherten den Ausgang damit ich nicht entfliehen konnte. Einer von ihnen kam mir sehr nervös vor, ich hatte den Eindruck ihn bereits zu kennen, das er zu den Vergewaltigern gehörte die sich immer nächtlich in meine Wohnung geschlichen hatten.

Ich hatte schlimme Phantasien dass sie mich gleich alle im Rudel vergewaltigen wollen sobald ich eingeschlafen würde. Nach einer Weile kam ich dann in ein Einzelgespräch mit einem Psychiater, er wirkte schon etwas vertrauenserweckender auf mich, er gab mir Tabletten und meinte dass ich jetzt wohl ein paar Wochen in der Klinik bleiben müsste. Als sie mich in mein Zimmer brachten, wartete eine dunkelhaarige Frau auf mich, sie verstellte mein Bett, aß eine Orange und begrüßte mich in meinem/unseren Zimmer. Erst dachte ich sie sei böse und habe das Bett nur verstellt damit die Polizisten mich besser vergewaltigen können und das sie vor hatte mir die die Orange einzuführen, warum auch immer. Nach ein paar Tagen stellte ich jedoch fest das sie sehr nett war, sie war eine circa 50 jährige Türkin die vor ein paar Jahren einen traumatischen Unfall mit einem Motorrad hatte und seitdem unter Panikattacken und Depressionen litt. Wir wurden noch richtig gute Freundinnen, sie schlief sehr viel weil sie ständig unter Tavor stand, aber wenn sie wach war redeten wir und teilten unser Essen welches unsere Verwandten uns mitgebracht hatten.

Fortsetzung folgt

Nadine in Berlin

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