Montag, 27. März 2017

6 Uhr morgens, Balkon, Schornsteinfeger und Hoffnung

Keine Ahnung was es ist, aber um 6 Uhr morgens schreit einer meiner Vögel immer ganz laut, so laut, dass ich davon wach werde. Gut ich habe mich wieder schlafen gelegt, aber witzig ist dieser Vogelaufstand nicht. Gehe entspannt in den Tag, hatte gestern doch noch Besuch, aber wieder fehlen die versprochenen Mails zu meinem Projekt. Heute steht nicht viel an, nur Frühstücken und später vielleicht zum Supermarkt. Das Wetter ist schön, eigentlich ein Tag zum Balkon bepflanzen, aber ich habe weder genug Erde noch Blümchen hier. Morgen wird ein langer Tag, denn wegen einer Schornsteinfeger-Schau muss ich bereits um 8:30 in Kreuzberg sein. Darauf habe ich ja weniger Bock, besonders wenn ich dann bis 19 Uhr bleiben muss. Gestern Abend 5 Minuten Paranoia gehabt, kein gutes Zeichen, aber es ging zum Glück schnell weg. Die Waschmaschine und die Spülmaschine läuft, schön, wenn man zu Hause Maschinen für die Drecksarbeit hat. Süße Worte hallen in meinem Ohr, nein die Hoffnung keimt jetzt nicht wieder auf, weitermachen, abwarten, so wie bisher.

Sonntag, 26. März 2017

Zeitumstellung, Kleinkinder, Termine und Haushalt

Ich hasse die Zeitumstellung, sie gehört endlich abgeschafft und wie ich gestern im Radio hörte, sind 75 Prozent der Deutschen meiner Meinung. Warum wird es dann immer noch gemacht? Ist doch Schwachsinn ein ganzes Volk um eine Stunde zu berauben, um angeblich Energiekosten zu sparen. Gut immerhin ist Sonntag, da fällt es nicht so auf, aber wie es das Schicksal will habe ich heute auch Termine.

Meine Nachbarin hat Kleinkinder zu Besuch, die schrien gestern Nacht und rumpeln in der Früh, aber gut ich bin ja wach, also stört es weniger. Zur Zeit scheine ich von Kleinkindern umzingelt zu sein, die keinen Respekt vor Schlafenszeiten haben. Wenn ich mir das so anhöre, dann ist das deutlich lauter als meine biologische Uhr und ich bin froh keine Kleinkinder in der eigenen Bude zu haben.

Keine Lust heute auf Termine, auch wenn das Wetter freundlich grüßt. Aber gut ich bin früh genug wach und kann noch ein paar Dinge erledigen, bevor es los geht. Der Hausputz ist liegen geblieben, wenn man 5 Tage arbeitet, hat man keinen Bock in der Freizeit zu Hause zu putzen. Vielleicht heute noch Besuch, aber bin nicht böse, wenn es ausfällt.


Samstag, 25. März 2017

Unsexy

Ist stehe überhaupt nicht darauf, wenn jemand bei mir spontan an der Haustür klingelt. Warum? Weil ich zu Hause sehr unsexy gekleidet bin. Sobald ich meine Wohnung betrete, ziehe ich die Straßenkleidung aus und schmeiße mich in Jogginghose und T-Shirt. So fühle ich mich wohler und es ist einfach bequemer. So gesehen werden möchte ich aber nicht, deswegen ist mein Geld-Leih-Nachbar oder meine Päckchen-Nachbarin immer etwas störend. Denn sie könnten jederzeit klingeln, wenn ich so unsexy gekleidet auf meinem Sofa rumlümmele. Wer mich kennt, weiß das ich keine Spontanbesuche wünsche, ich möchte mindestens 2 Stunden vorher wissen, wenn jemand zu Besuch kommen möchte. Dann kann ich mich wieder anziehen und vielleicht noch den Coachtisch wischen. Das ist vielleicht auch der Grund warum ich nicht mit einem Mann zusammenleben möchte, denn ich habe keinen Bock für einen Kerl die ganze Zeit zurecht gemacht in meiner eigenen Wohnung zu sein. Ich finde es klasse zu Hause mal nicht auf mein Äußeres achten zu müssen, ungeschminkt und mit Pferdeschwanz herum zu laufen und mal großzügig einen Fleck oder ein Loch im T-Shirt zu übersehen. Aber ich weiß schon das ist sehr unsexy.

Letzter Tag, Böses, Jobcenter und Baustellen

Letzter Tag diese Woche, dann zwei Tage frei. Na ja nicht ganz frei, morgen noch ein Arbeitstermin und das Portfolio muss auch gegengelesen und weggeschickt werden. Nach der Arbeit heute muss ich noch einkaufen, aber das sollte zu schaffen sein. Meine Verbrennung am Bauch sieht böse aus und pellt sich mittlerweile, ich hoffe es bleibt keine Narbe. Gestern viel Böses gehört, das muss ich erstmal von mir abschütteln. Keine Ahnung warum auf meiner Stirn "Sorgenkasten" steht.

Das Jobcenter will mich nach über einem Jahr endlich sehen, ich betrachte das mal als keine Schikane, sondern als willkommenen Anlass über meine beruflichen Pläne zu sprechen. Ich will ja arbeiten und wegkommen vom Amt, da werden wir uns wohl einig sein. Erstaunlich finde ich jedoch, dass sie mich noch vor dem Abschluss meiner Ausbildung sehen wollen.

Muss aufpassen, dass ich mich derzeit nicht von den Problemen der anderen runterziehen lasse, eigentlich ist bei mir doch alles in Ordnung. Vor meiner Tür haben sie heute ein Loch gegraben und hantieren laut vor sich hin, hier in Treptow scheinen derzeit nicht nur die Wasserleitungen erneuert zu werden, überall Baustellen und Absperrungen.

Freitag, 24. März 2017

Kommunikationstag

Heute Kommunikationstag. Soviel gesprochen, organisiert und gestritten. Jetzt bin ich platt, obwohl ich kaum was geschafft habe. Reicht mir für heute, aber es wird wohl noch ein paar Stunden weitergehen, denn nach der Arbeit geht es zum essen. Wird aber sicher lecker, na mal sehen, nächste Woche auch noch überleben und dann weiter sehen.

Optimismus, Arbeit, Dummheit und die Anderen

Der Optimismus ist gestern Abend noch verflogen, na wunderbar, aber eigentlich nicht mein Problem. Das mit dem Distanzieren klappt so nicht. Ich sollte nicht mehr versuchen zu helfen und ihn seinen Schicksal überlassen. Keine Ahnung wie man eine große Chance, die einen direkt zum Ziel bringen kann einfach sausen lässt. Dann eben nicht. Arbeiten ist wohl nichts für jedermann. Verstehe ich nicht, aber muss ich auch nicht verstehen. Gestern noch lange telefoniert, wie es scheint auch vergeblich. Macht doch alle was ihr wollt. Ich kümmere mich dann mal um mich selbst. Heute wieder arbeiten und danach zum Essen gehen. Bloß nicht über die Dummheit in der Welt aufregen. Ganz gut geschlafen, ohne Träume. Heute schönes Wetter und Temperaturen die meinen Wintermantel wohl überflüssig machen. Bei guten Wetter sind die Umsätze meist auch erfreulich. Mein Projekt geht wohl doch weiter, muss dann irgendwo noch Motivation finden. Mir geht es gut, wären da nicht die anderen.

Donnerstag, 23. März 2017

Optimismus und unbemerkt

Heute gab es mal wieder Gründe für Optimismus: Im Laden lief es gut und es gibt vielleicht eine Jobchance im Traumjob für ihn. Hoffentlich geht das jetzt so weiter, gute Stimmung ist ja auch mal ganz schön.

Ansonsten musste ich in letzter Zeit feststellen, dass Leute die mir auf den Sack gehen oder die ich sogar gar nicht mag, mich oft ganz toll finden. Auf der anderen Seite merken einige Leute nicht, dass ich sie wirklich mag oder sogar mehr. Irgendwas mache ich falsch, wenn meine Emotionen so unbemerkt bleiben.

Mieses Wetter, Laden, Päckchen, Kommunikationsprobleme und Jobs

Zu früh wach bei miesen Wetter. Gestern der Tag war ganz erfolgreich und es waren viele Leute im Laden, aber die Verkäufe waren leider nur knapp dreistellig. Davon können wir nicht leben, wenn das so weiter geht, steht das Ende des Ladens bevor. Aber es gibt so viele Fehler im Laden, die nicht meine sind, es müsste vieles verändert werden. Mittlerweile bin ich ganz gut als Touristenguide, habe gestern ausgiebig zu Berlin und seinen Sehenswürdigkeiten beraten. Abends dann nur noch essen, Mails schreiben und Fernsehen von der Festplatte. Keine Lust auf den Samstag Dienst, aber auch dieser wird vorbeigehen. Er hat sich gemeldet und will mich sehen, keine Ahnung was ich davon halte. Heute habe ich ein Päckchen zu meiner Arbeit umgeleitet, bin gespannt, ob das klappt, denn es handelt sich um ein tiefgekühltes Paket, welches maximal 48 Stunden ohne Kühlung sein darf. Der Kühlschrank ist voll, keine Ahnung wer das alles essen soll, ich spiele ja mit dem Gedanken mal wieder weniger zu essen und zu versuchen abzunehmen. Die beste Freundin hat heute ihren Probetag, drücke ihr die Daumen, denn einen Job könnte sie gut gebrauchen. Mein Projekt ist wohl wegen Kommunikationsproblemen eingestellt, aber wenn es im Team nicht klappt, ist das vielleicht besser so. Keinen Bock mich ständig mit einer Wand zu unterhalten und keine Antworten zu bekommen. Meine alte Firma schreibt derzeit viele Stellen aus, aber dort werde ich mich ganz sicher nie wieder bewerben, auch oder gerade weil ich die halbe Belegschaft kenne. Auf in den Tag auch heute wird vergehen.

Nadine in Berlin

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