Dienstag, 21. Februar 2017

Emanzipation

Die letzten Jahre hat es mir geholfen, deswegen habe ich es meist gern getan. Naja gern ist vielleicht zuviel gesagt, ohne Anerkennung und Bezahlung zu arbeiten und dabei ständig angemeckert werden ist eigentlich nicht so witzig. Das sehe ich an meinen jetzigen Praktikum, auch keine Bezahlung, aber dafür viel Anerkennung und kein Gemecker. Ich dachte ich hätte keine Wahl, aber ich habe sehr wohl eine Wahl wo ich mich kostenlos engagiere. Ich werde mich wohl emanzipieren müssen, denn sie ist der schlechteste Chef den ich je hatte. Da helfen auch keine kleine Geschenke hier und da, ich bleibe trotzdem arm, an Geld und Selbstwertgefühl. Sie sagt ich soll mich mit einem Ehrenamt nicht ausnutzen lassen, dabei nutzt sie mich aus. Angeblich sei es keine Arbeit die ich mache, weil oft nichts los ist und ich mich dann anders beschäftige. Meine Arbeit ist nichts wert, meine Zeit ist nichts wert, alles selbstverständlich und mein privat Vergnügen. Nur wenn ich viel Geld mache, kommt mal ein Lächeln, das war es dann aber auch. Ich würde ja mehr tun, aber sie gibt das Zepter nicht aus der Hand, will immer alles bestimmen und kontrollieren. Ich bin nicht engagiert deswegen, bin wie gelähmt, werde dumm gehalten und und dumm behandelt. Keinen Bock mehr darauf, es wird Zeit für Emanzipation.

Haare, Salat, Schokolade, Mädchen und Gebühren

Gestern noch die Haare gefärbt, denn ich sah aus wie ein grauer Esel. Zwar zu hause nur noch Salat gegessen, aber auch Schokolade. Frustbewältigung auf die Kalorienart. Das ganze Treppenhaus stinkt derzeit nach Lack und gestern habe ich doch tatsächlich unbedacht in den Lack reingegriffen. Heute geht es in die Küche in meinen Praktikumsbetrieb, darauf freue ich mich etwas, denn Küchenarbeit mache ich eigentlich gerne. Gestern wurde ich doch tatsächlich als Mädchen tituliert, das sehe ich mal als Kompliment in meinen Alter, denn von Mädchen bin ich eigentlich weit entfernt. Meine Eltern sollten heute wieder in der Stadt sein, na vielleicht fahre ich Freitag noch vorbei. Die beste Freundin meldet sich derzeit selten, sie ist wieder krank und kommt nicht klar. Warte auf Geld, das nicht kommt und musste feststellen das meine Bank die Gebühren stark erhöht hat, wunderbar, die Stromkosten steigen auch, meine Einnahmen aber nicht.
Auf in den Tag.

Montag, 20. Februar 2017

TKO

Irgendwie bin ich heute mies drauf, auch mein Praktikumstag war nicht der Hit. Alles ok, aber ich bin trotzdem seltsam drauf. Unzufrieden ist wohl das passende Wort, dafür kann meine Praktikumsgeber aber nichts. Ich verstehe nicht wie manche Menschen nicht begreifen dass sie am Abgrund stehen und dabei noch ein Lied pfeifen. Wie kann man nur so unbedacht sein? Lässig in die Schlucht blicken und gar nicht schnallen was das bedeutet. Das ärgert mich, denn ich möchte retten und nicht beim Absturz zu sehen. Das Wetter passt zur Laune, grauer Regen schon den ganzen Tag. Ich sollte gehen und nicht zuschauen, aber vorher werde ich noch einen letzten Rettungsversuch unternehmen.

Kaffee, Begehrlichkeiten, Früh-Rhythmus und Würfel

Auf in die nächste und vorerst letzte Früh-Woche. Habe gut geschlafen und trinke erstmal einen Kaffee. Gestern der Tag ging schnell vorbei, viel gequatscht und über meine Begehrlichkeiten nachgedacht. Will man immer das was man nicht haben kann? Aber vielleicht will ich es gar nicht wirklich und habe mich nur verrannt? Warten wir es ab. Komischerweise hält sich heute die Vorfreude auf die Arbeit in Grenzen, aber es ist schon sehr ok für mich dort hinzugehen. Eigentlich würde ich dort gerne nach meiner Ausbildung arbeiten, aber will ich wirklich dauerhaft den Früh-Rhythmus haben? Ich verstehe immer noch nicht den Ansatz, dass ein geregeltes Leben zwangsläufig mit früh aufstehen verbunden sein muss. Warten wir ab was kommt, noch sind die Würfel nicht gefallen. Diese Woche nur 4 Arbeitstage und ein Vortrag am 5.ten Tag, das werde ich schon überstehen. Dann gibt es erstmal eine Pause für mich, mal sehen wie ich das dann nach all der Aktion finde. Aber gut habe mir genug Heimarbeit angelacht dass ich auch diese Tage füllen sollte. Ab unter die Dusche, eine neue Woche wartet.

Sonntag, 19. Februar 2017

Stimmrecht verloren

Wenn es einen egal ist was passiert, dann passiert es. Ich kriege Besuch, dabei hätte ich heute auch gut darauf verzichten können. Aber auch schön, dann lohnt sich das Kochen heute wenigstens. Noch im Schnelldurchlauf unter die Dusche und Haare waschen, schnell gewischt, abgewaschen, das restliche Chaos und den vollen Wäscheständer muss mein Gast übersehen. Ich freue mich, auch wenn der Eremit protestiert, aber der hat sein Stimmrecht eh verloren.

Morgens um 8, Oma, Reinlichkeitstick und Ende des Geldes

Habe ich es doch geahnt, mein 10-2 Rhythmus ist dahin. Statt dessen heißt es jetzt in der Woche 6-22 Uhr und am Wochenende 8-0 Uhr. Das stellt mich vor neue Herausforderungen, denn ich habe keine Ahnung was man am Sonntag um 8 macht. Eigentlich habe ich mir heute eine Gast geladen, aber aktuell habe ich wenig Bock drauf. Meine Vögel schreien, obwohl alles gut ist und ich schaue in den Tag und mache mir Sorgen um meine Oma. Meine Eltern sind gerade bei ihr und berichteten gestern, dass das Haus wohl in einen schlechten Zustand ist. Sie braucht wohl mehr als eine Putzfrau, sondern eher eine Pflegekraft. Da habe ich ja noch weniger Bock sie zu besuchen, fühle mich aber gleichzeitig verpflichtet sie jetzt gerade zu besuchen. Und wenn ich nur runterfahre um 1-2 Tage für sie zu putzen und zu kochen. Zum Glück habe ich das Messie-Gen meiner Oma und meiner Mutter nicht geerbt, ich bin in einem chaotischen Haushalt groß geworden, irgendwie hat mich das im eigenen Leben zur Minimalistin mit Reinlichkeitstick gemacht. Gestern doch noch gestaubsaugt, das Bett frisch bezogen, Wäsche gewaschen und gekocht. Heute geht es weiter mit Wäsche und Bad und später wird gekocht. Haare färben steht auch mal wieder an, denn meine grauen Schläfen verraten mein wahres Alter. Freue mich immer noch auf die Arbeit und bin froh dass ich dort durch die Essens-Verpflegung einiges spare, denn es wieder Ende des Geldes.

Samstag, 18. Februar 2017

Feierabend!

Schluss mit lustig, 9 Tage lernen und ackern liegen hinter mir, jetzt darf ich endlich entspannen. Natürlich wurde mein Feierabend noch etwas verzögert, denn zwei Kundinen blieben bis nach 15 Uhr und danach musste ich noch die Buchhaltung und die Kasse machen. Das waren jetzt über 72 Stunden am Stück Aktion, doch ich fühle mich gut, keine Symptome oder ähnliches. Jetzt habe ich aber ehrlich gesagt gar keinen Bock zu kochen und auch staubsaugen und wischen erscheinen mir nicht attraktiv. Ich glaube ich werde mal versuchen zu schlafen, kochen kann ich später noch. Feierabend!


Früh am Morgen, Beratungsstelle, Freundschaft und Haushalt

Da ist er wieder mein Frührhythmus, eigentlich hätte ich bis 9 schlafen können, aber ich bin einfach schon wach, hoffentlich wird das morgen nicht so. Aber gut so bleibe ich im Rhythmus und werde Montag kein Problem haben. Nächste Woche werde ich das Private mit dem Beruflichen verbinden indem ich einen Freund zu der Beratungsstelle schleppe. Ist ein wenig komisch, aber ich denke sehr hilfreich für ihn. Ich bringe mir meine Arbeit also selber zur Arbeit mit. Diese Woche hat mich überraschend Jemand aus den Kurs angerufen, ganz ohne Grund, einfach so, ich war erstaunt und habe ihn glaube ich etwas zugetextet. Eigentlich gehörte er am Anfang mal zu den zwei Männern die ich ihm Kurs interessant fand, aber jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher, weil ich seine Geschichte kenne. Denke das kann höchstens eine Freundschaft werden. Heute nur noch 4 Stunden arbeiten, dann habe ich endlich frei. Wird sicher komisch ganze 38 Stunden nichts zu tun zu haben, aber der Haushalt wartet auch noch. Die Staubmäuse spielen Fangen, die Bettwäsche muss gewechselt werden, die Wäsche mus abgehängt werden, das Bad geputzt und zwei Gerichte warten darauf gekocht zu werden. Freue mich aber jetzt schon auf meine nächste Praktikumswoche.


Freitag, 17. Februar 2017

Alptraum, Ehrenamt, Grau, Sex und einkaufen

Später ins Bett und doch wieder gegen 6-7 wach gewesen. Habe dann weiter geschlafen aber leider sehr böse geträumt. Im Traum hatte ich wieder eine Psychose, da war ich dann doch ganz froh als ich um kurz vor 9 durch das Schmirgeln meiner Wohnungstür wieder erwacht bin und alles gut war. Sehr unangenehm der Traum. Ist komisch heute nicht beim Praktikum zu sein, fast vermisse ich die Leute dort. Mir wurde vorgeschlagen dort ehrenamtlich eine Gruppe zu moderieren und ich finde die Idee gut, aber weiß noch nicht ob ich die Zeit dazu haben werde. Ich finde meinen Praktikumsbetrieb aber so toll, dass ich mir vorstellen kann mich auch weiterhin dort zu engagieren. Heute geht es später in den Laden, ich hoffe es wird nicht ganz so langweilig. Die letzten Tage liefen gut, dann gibt es meist eine Pause danach. Das Wetter ist heute nicht so erfreulich, es ist zwar relativ warm, aber alles erscheint in Grau in Grau. Die Vögel vögeln, na immerhin die haben Sex in meiner Wohnung, bei mir sieht es eher mau aus, nicht weil ich muss, sondern weil ich einfach zuviel um die Ohren habe. Na mal sehen ob ich heute vor der Arbeit zum einkaufen komme, die nächsten Tage sieht es schlecht aus.

Nadine in Berlin

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